Mitglied inaktiv
Hallo! Wie macht ihr das nach der Geburt? Geht Ihr wieder arbeiten, wann und wieviel? Wenn das baby da ist haben wir 3 Kinder. Ich habe immer nach 3 Monaten wieder angefangen zu arbeiten, ca. 10-13 Std. die Woche. Meine Mama und eine Tagesmutti haben mir die Kinder nachmittags abgenommen und ich habe von eins bis 19:00 Uhr gearbeiten und als die Kiddis in Kiga kamen habe ich Vormittags gearbeitet. So, jetzt wollte meine Chefin wissen, wann ich vor habe, wieder zu kommen. Ich war total unvorbereitet. Ich weiß es nämlich noch nicht. Ab September habe ich vor eine neue Ausbildung - berufsbegleitend, rein schulisch, Fr und Sa - zu absolvieren, aber das kann ich ihr ja auch nicht sagen, solange ich noch nicht weiß, ob ich an der Schule angenommen werde. Sie meinte, meine mama, die auch bei ihr an 2 nachmittagen arbeitet - sollte auf meine Kinder aufpassen. Dann hätte meine mama, die eine Teilzeitstelle (vormittags) auf 80 % hat noch an 2 nachmittagen zusätzlich meine 3 Kinder nehmen, 2 nachmittage bei meiner chefin arbeiten udn nur einen freien haben. Das macht sie nicht, hat sie mir gleich gesagt. Sie ist Diabetiker und schafft das einfach nicht mehr. Ich möchte auch nicht nachmittags arbeiten udn meine Kiddis vormittags in den Kiga schicken, dann sehe ich sie ja gar nicht mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bin jetzt hin und her gerissen. 6 Monate wollte ich schon zu hause bleiben und dann evt. einen Tag arbeiten, die Kleine in die Krippe im Kiga meiner Kiddis tun. Jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen bekommen, weil mir eine Freundin sagte, wie ich es meinen Kindern antun könne überhaupt zu arbeiten und eine neue Ausbildung zu machen. Jetzt arbeite ich gerade nicht, weil ich es wg. SS-Beschwerden nicht mehr darf. Mir geht es jetzt nicht gerade gut, ich habe gar nichts, was ich für mich tue, kein Hobby, Pferd oder etwas, wo ich raus kann. Ich würde einfach gerne zum Ausgleich wieder etwas für mich tun. Seit dem Beginn meiner Ausbildung vor 8 Jahren wünsche ich mir, die neue Ausbildung zu machen, haben uns aber entschieden, erst Kinder zu bekommen, da ich ss wurde und wenn meine Mama in Rente ist, hätte ich die Ausbildung sowieso gemacht. Jetzt endlich gibt es hier die Möglichkeit das berufsbegleitend zu machen und ich kann es nun ab 2011 machen. Ist es so schlecht, auch mal kurz an mich zu denken und mir einen kleinen Traum zu erfüllen. Ich will nicht egoistisch sein, ich liebe meine Kinder, aber ich kann ja nicht nur 24 stunden zu hause hocken und putzen. Danke... LG sandi
Ich werde wieder 3 Jahre daheim bleiben, weil ich einfach finde, das ist die Zeit die man am intensivsten mit seinem Kind nutzt und die gibt einem keiner zurück. Ich finde es aber trotzdem toll dass du vor hast eine Ausbildung zu machen. Wenn das nur Freitags und Samstags wäre, dann hast du ja trotzdem noch viel Zeit für deine Kinder. Und was deine Chefin angeht, sag ihr doch du bleibst 2 Jahre zu Hause machen kann sie jedenfalls erstmal nichts. Wenn du nicht angenommen wirst an der Schule kannst du immernoch früher in den Job einsteigen. lg
Hallo liebe Sandi, also ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen und denke nicht, dass du in irgend einer Form ein schlechtes Gewissen haben musst. Du gehst ja nicht auf biegen und brechen arbeiten, um für dich persönlich deine Interessen durchzusetzen, sondern überlegst sehr wohl, wie du deine Arbeit und die Kinder für alle Beteiligten auf eine gute Art umgesetzt bekommst. Ich würde auch nicht nachmittags arbeiten gehen und die Kids vormittags auch schon fremdbetreut haben....das zeigt doch ganz deutlich, wie du dir Gedanken machst und die Kommentare deiner Freundin finde ich schon etwas merkwürdig. Dir muss es doch in deinem Alltag mit Familie gut gehen, um alles auch gut und zufrieden bewerkstelligen können, es bleibt schließlich letztlich ein Drahtseilakt zwischen Beruf, Kindern und Haushalt, der von dir ausgehalten werden muss und es geradzu unerlässlich macht, dass du dich damit wohl fühlst und das Konzept für dich stimmig ist. Das hat meiner Ansicht nach nichts mit Egoismus zutun, sondern mit der nötigen Reife, seinen eigenen Bedürfnissen und denen seiner Kinder gerecht zu werden! Klar muss man als Eltern zurückstecken, aber Heimchen am Herd ist heutzutage ja wohl nun wirklich nicht mehr gefragt! Wenn es dein Traum ist, noch eine Ausbildung zu machen, du jetzt die Möglichkeit dazu hast und deine Kinder in der Zeit gut betreut sind, dann nutz die Chance!!!! Und wenn du noch dazu etwas bei deiner jetzigen Chefin arbeiten möchtest, dann tu das!!! Also ich möchte dir einfach ein bissle Mut machen, dich selbst hinter all den Anforderungen an dich als Mama nicht zu vergessen. Ich hab nach der Entbindung 4 Kids, meine zwei Großen sind täglich bis 16:00 im Kiga und dort total glücklich, denn ich arbeite tagsüber mit Kindern von 0-ca.2 J., das ist für die stinke langweilig - im Kiga haben sie ihre Freunde in ihrem Alter und wenn ich dann nachmittags frei habe genießen wir es alle gemeinsam noch Zeit miteinander zu haben. Wären sie länger mit in der Tageskindergruppe dabei, wär die allgemeine Stimmung nachmittags schon so am Tiefpunkt, dass es eher schwierig wäre, da noch einen tollen Nachmittag draus werden zu lassen. Die Zwillis werd ich dann natürlich erst mal dabei haben, aber unterm Strich gehts Mitte Januar wieder los mit arbeiten und ich hab absolut kein schlechtes Gewissen, weil wie schon gesagt, unser Modell einfach für alle Familienmitglieder stimmig ist und das allein zählt! GLG, Isa
Ich habe mir gedacht nach den Somemrferien 2011 auch wieder anzufangen. Vielleicht aber nur 30 Stunden die Woche und nicht 40 wie jetzt. Ich denke nicht, dass mein Kleiner einen Schaden davon trägt wenn ich wieder so viel arbeite, da es auch wichtig für ihn ist, von fremder Umgebung stimuliert zu werden und soziales verhalten zu lernen, ohne mich. Ich arbeite aber auch in DK und da ist das ganz normal, das man schnell wieder voll einsteigt. Es gibt gute Betreuung usw. Ich werde aber natürlich erst mal sehen, wie es nach der Geburt denn so ist und wie er ist! Ist er schwierig, bleibe ich natürlich länger zu Hause. Also, kein schlechtes Gewissen. Es ist auch dein Leben! LG Nicole
Ich werde nach 5 Monaten, also Anfang Mai wieder arbeiten gehen, danach übernimmt die restlichen 8 Monate Elternzeit mein Mann, danach kommt der kleine Mann in die Kita. Bitte lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden. Ich kann es nicht verstehen, weshalb Menschen meinen sich in Leben von anderen einmischen zu können. Wenn jemand zu Hause bleiben möchte und das als Lebenserfüllung für sich betrachtet - toll - aber wieso muss dieser Mensch versuchen andere auch zu "bekehren"? Wir leben doch heute zum Glück - jetzt mal von finanziellen Aspekten abgesehen - in einer Gesellschaft in der Frauen die Wahl haben ganz zu Hause zu bleiben, voll arbeiten zu gehen oder irgendwo dazwischen einen Mittelweg zu wählen. Das ist doch wunderbar! Wieso müssen manche aber Frauen gegeneinander ausspielen, deren eigenen Lebensweg anderen aufdrücken bzw. Frauen in eine oder andere Richtung "drängen"? Das verstehe ich nicht. Man ist nicht bessere oder schlechte Mutter wenn man arbeiten geht oder zu Hause bleibt, die "Mutterqualitäten" hängen von ganz anderen Faktoren ab. Ich würde Dir wirklich raten zu versuchen in dieser Sache ganz hart zu bleiben - Deine Lebensplanung geht exact 2 (erwachsenen) Menschen etwas an, Dich und Deinem Partner! Alle anderen haben da schlicht nicht mitzureden.
hallo, also ich bleiben 1 Jahr zu Hause mehr können wir uns nicht leisten, dann muss unserer Prinzessin in die Kindergrippe wie ihr bruder mit 14 Monaten. mein Süsser kann auch keine 2 monate zu hause bleiben. lg Celine
Lass' dir kein schlechts Gewissen einreden - die Kinder kommen klar solange du ausgeglichen, zufrieden bist und eine gute Organisation hast. Zu deiner Zufriedenheit gehört hier die neue Ausbildung und meine Meinung dazu: alle Achtung! ich find's gut, dass du das machen möchtest. Man sollte immer ein Stück weiter als nur von Zwölf bis Mittag denken. Auch bei drei Kindern sollte keiner auf der Strecke bleiben - auch nicht die Mutti!
Das ist echt schwer, wenn du dich jetzt schon entscheiden muss. Höre nicht was andere sagen - hör NUR auf DEIN BAUCHGEFÜHL. Dir muss es passen, dann passt es auch für die Kids - denn die haben auch nichts davon von einer Mutter, die 24 h zuhause ist, aber sich so unwohl dort fühlt, dass sie ständig grantig ist. Ich hab bei meinen ersten beiden studiert und teilweise nebenbei gearbeitet - beide waren in dieser Zeit bei meinen Eltern. Bei Nr. 3 hab ich Teilzeit angefangen zu arbeiten als der Kleine 1 1/2 Jahre alt war. Er war dann vormittags in der Krabbelstube. Für mich war es damals aber zu früh, hab ihn in der Anfangszeit sehr leiden gesehen als ich ihn abgegeben habe - und ich habe irgendwie mit ihm gelitten. Jetzt - bei Nr. 4 - möchte ich mal wirklich für die Kids da sein und möchte mir eine Auszeit für 2 - 3 Jahre gönnen und mir dann wieder einen Teilzeit-Vormittags-Job suchen. Aber wie gesagt: Ob und wie lange du arbeiten gehst, geht keinem etwas an. Mach einfach das, was dir am besten zusagt!
ich werde ein jahr daheim bleiben und dann wieder arbeiten. aber mit sicherheit keine 34 h mehr , wie jetzt. das ist mir zu viel mit kind und haushalt... ich habe einfach 45 km zu fahren, jeden tag, meist auch noch mit stau, so dass ich ca 2 h am tag im auto hock. außerdem hab ich sonntags noch nen nebenjob ca 4 h. und das laugt mich einfach aus. lg marlen
Hallo, ich habe 2 Jahre Elternzeit beantragt. Das ist genauso lange wie bei unserer Großen! Für mich wäre es undenkbar nach ein paar Monaten schon wieder anzufangen. Bei uns ist es zum Glück so, dass ich mir das so aussuchen kann. Aber jedem das seine!! Wenn du und deine Familie damit gut zurecht kommt, warum nicht! LG