Felidae
für euren Zuspruch
Ich würde diese Kommentare ja noch HALBwegs verstehen, wenn ich mich darüber beschweren würde, dass er nicht in seinem Bett schläft oder dass er nicht 8 Stunden am Stück schläft. Aber das tue ich nicht. Mich stört das nicht im Geringsten! Ich muss ja auch mal nachts auf's Klo, da reagiere ich ja auch nicht genervt. Und mit dem nächtlichen Stillen ist es dasselbe, da machen wir einfach keine große Sache draus.
Und wie Arzu schön gesagt hat, vielleicht schlafe wirklich ICH bei ihm, und nicht er bei mir
. Jedenfalls möchte ja nicht einmal ICH alleine schlafen, wieso sollte ich das dann einem so kleinen Baby zumuten, wenn er sich unwohl dabei fühlt...
es ist echt immer wieder unverständlich, wie fremde / außenstehende menschen meinen, sich einmischen und einen ungefragt mit "ratschlägen" zutexten zu müssen...
ich bin beim lesen in den letzten tagen übrigens öfter mal über deinen buchtipp ("in liebe wachsen") gestolpert und hab es mir nun bestellt. bin ja mal gespannt
Oh ja, das ist wirklich wirklich wirklich toll! Ich habe den Tipp auch nur aus dem Stillforum, meine ich mich zu Erinnern. Er erklärt halt, was es mit diesen ganzen Regeln, Regeln, Regeln, Disziplin, "Verwöhnen", Durchschlafen usw. auf sich hat, was ja in der westlichen Gesellschaft verbreitet ist. Und da ich ja da sehr unkonventionell eingestellt bin (was ich vorher auch nicht gedacht hatte, aber wenn das Würmchen erst einmal da ist ;)), bestärkt mich das in meinen Einsichten und ich finde das, was er sagt, sehr fundiert erklärt und auch einleuchtend. Also ich habe zumindest keine Angst mehr, mein Kind zu "verwöhnen". Viel Spaß beim Lesen :)
was ich ja am interessantes finde ist, dass gerade wenn es um den Schlaf geht, jeder denkt mitreden zu müssen. Wieso denn? Was haben denn die anderen davon, wenn mein Kind viel oder wenig in meinem oder in seinem Bett schläft?
Es wird selten gefragt, ob das Kind auch brav jeden Tag kackt oder wieviel nasse Windel es hat. Es wird nicht gefragt, ob es ein Haar mehr oder weniger hat, irgendwie ist es am wichtigsten, wie lange das Kind pennt und wo.
Unser 3,5 jähriger schläft bei uns auch im Bett. Wir haben ein Familienschlafzimmer mit einem Familienbett. Kein Elternschlafzimmer und kein Elternbett. Wir haben uns sogar extra deshalb, ein größers Bett gekauft bzw. haben wir unser komplettes Schlafzimmer neu gekauft, damit dieses Konzept auch passt. Im Januar diesen Jahres ist unser Großer für 1,5 Monate "ausgezogen", ins Kinderzimmer, dort steht auch ein Bett. Und mein Mann und ich haben sowas von beschissen geschlafen... (er dafür bis morgens um 6 Uhr).
Wir lassen uns auch nicht mehr reinreden. Und wenn beide Jungs mit 18 noch bei uns schlafen, bauen wir halt noch ein Bett für ihre Freundinnen an
LG
Sinsiria
Ja da hast du Recht. Schlafen und Stillen, das sind die Hauptthemen. Ich finde es ganz schlimm, dass sich Mütter durch Leute, die meinen müssen, sich einzumischen, verunsichern lassen und entgegen ihrem Instinkt handeln. Anfangs habe ich hier auch gepostet "Hilfe, mein Kind schläft nicht in seinem Bett", weil ich niemals auf die Idee gekommen wäre, dass das nicht so sein könnte. Man kennt das ja immer nur so: Kind schläft im kleinen Bettchen. Daraufhin haben mir ein paar von euch geantwortet und das mit dem Familienbett geschrieben, da habe ich dann auch nochmal nachgeforscht und fand es eine tolle Entscheidung. Allerdings ist mein Freund immer noch im Wohnzimmer zum Schlafen, weil er denkt, dass das Bett zu klein ist (1,60 m). So kann ich aber wenigstens unproblematisch die Bettseiten zum Stillen wechseln (Kind liegt immer in der Mitte, und ich wechsle dann hin und her, je nach Brustseite; alle beide Brüste zu stillen in der gleichen Position kann ich leider noch nicht).
Ich will dich auch noch mal bestärken!
Unser Großer, der im September drei geworden ist, schläft auch mit im Familienbett - zu unserer beider Eltern Freude. Auch wir haben uns, nachdem wir uns endgültig fürs Familienbett entschieden haben, vergrößert (mit neuem Schlafzimmer) von 1,40m auf 1,80m und nach dem sich das zweite Kind angekündigt hat, noch ein Beistellbett angehängt, indem jetzt der Große schläft. Das Bett ist jetzt 2,40 breit. Wie bei Sinsiria ist unser Schlafzimmer für alle Familienmitglieder da. Natürlich steht im Kinderzimmer ebenfalls ein großes schönes Bett, in dem geschlafen werden kann - das hat unser Sohn bisher 3 Mal gemacht. Ich bin ganz entspannt - irgendwann wird er mit Sicherheit Dinge im Bett tun, bei denen er mich nicht mehr dabei haben will.
Bis dahin genieße ich in vollen Zügen. Es ist wunderschön, wenn ich am Abend im Bett liege - unsere Tochter im linken, unseren Sohn im rechten Arm. Noch schöner fühlt es sich an, wenn ich am Morgen aufwache und die drei wichtigsten Menschen in meinem Leben neben mir liegen. All meine Liebe in einem Bett - das ist einfach nur toll (und nichts, wo vor man Angst haben muss).
Übrigens war ich ganz am Anfang auch allein mit Baby im Bett. Mein Mann hatte auch immer Angst, unseren Sohn zu erdrücken. Mir hat das nicht gefallen - ich wollte schließlich kein Mutter-Kind-Bett. Also haben wir uns vergrößert und ich in der Mitte geschlafen.
LG
(und fröhliches Kuscheln!)
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