rollmops79
Hallöchen, ich wollte mal fragen, ob ihr euch schon Gedanken gemacht habt, wann ihr wieder zurück in den Beruf geht? Wollt ihr ganze drei Jahre zu Hause bleiben oder schon nach kurzer Zeit zurück? Ich weiß echt nicht, wie das laufen soll. Vertraut man sein Kind einem Fremden an? Was für Erfahrungen haben die April-Mamis, dei schon Kinder haben?
Hallo! Ich muss aus finanziellen Gründen wieder nach 14 Monaten (also 2 Monate Mutterschutz und 12 Monate Elternzeit) Vollzeit arbeiten. Wir wohnen in München und alles (Miete etc.) ist horrend teuer, Hatte mich schon nach KITA-Plätzen erkundigt - ganztags kostet ca. 1.000 Euro/Monat! Wahnsinn. Aber es wird wohl nicht anders gehen, denn mein Freund verdient etwa so wie ich und keiner kann die anderen beiden allein unterhalten. Ich habe keine Erfahrungen mit Kindern abgeben, werde mich aber erkundigen hier überall und mir alles anschauen. Ganz liebe Grüße, Neffi
Hallo Neffi, Möchte ja nicht zu neugierig sein......aber ist dein Verdienst so hoch, dass dir dann trotzdem noch einiges bleibt wenn du 1000 Euro für die Krippe zahlen musst? Und das arbeiten sich dann lohnt bevor das Kind 3 ist? Hoffe dein AG beteiligt sich an den Betreuungskosten! Liebe Grüße Sonja
Hallo Sonja, ja, es würde sich lohnen bei meinem Gehalt. Ich habe leider eine Manager-Position und kann auch nur mit mind. 30 Stunden wieder einsteigen. Und vom Gehalt ist es ok - mein Freund und ich teilen uns dann die 1000 Euro Betreuungskosten, also jeder 500 Euro. Wir hätten gern ja auch noch eine 2. Kind und da haben wir schon gerechnet, wann wir wieder "ansetzen" dürfen, wenn wir das Elterngeld wieder bekommen können. Ich selbst finde es auch blöde, dass man so "pragmatisch" rechnet, weil gehen tut es immer irgendwie. Aber wir sind wohl so perfektionistisch, dass wir das beste wollen und die bestmögliche Situation. Na ja, erst mal muss das erste mal gesund auf die Welt kommen und dann sehen wir weiter... Ich befürchte, dass ich gar nicht mehr arbeiten möchte, wenn der süße Wurm mal da ist..... Liebe Grüße, Neffi
das geht mir genauso. ich muss direkt im Anschluss an den Mutterschutz wieder arbeiten gehen mit 42 h! Das ist halt das Problem wenn die Mutter die Hauptverdienerin ist ...
Liebe Neffi, liebe Hasi, bei mir ist es nicht ganz so krass (siehe mein Kommentar unten), aber mein Job wird auch mit weniger als 80% schwierig. Und in HH gibt es ganz gute Betreuungsangebote (allerdings mit entsprechendem Zuschuss auch ganztags für 500 Euro, wenn die Arbeitgeber etwas dazugeben). Erkundigt Euch doch mal, vielleicht würde Eure Firma Euch da auch entgegen kommen. Lieben Gruß
Wieso denn leider?
Dass man das nicht aufs Spiel setzen möchte und auch nicht so leicht kann wie jemand der einen einfachen Angestellten Job hat, ist verständlich!
Schön, dass sich dein Freund zur Hälfte an den Betreuungskosten beteiligt!
Vielleicht kannst du dich ja jetzt schon nach qualifizierten Kräften umhören zur Kinderbetreuung alternativ zu einer Krippe. Tagesmütter betreuen meist in ihren eigenen Wohnungen...
Übers Jugendamt müsstest du Adressen und Namen bekommen und kannst dir die Damen schon mal vorher "ansehen".
Drück die Daumen, dass ihr eine zufriedenstellende Lösung wegen der Kinderbetreuung findet! 1000 Euro sind trotzdem heftig...auch wenn man sie zahlen kann.....
Liebe Grüße
Sonja
Ich möchte gerne nach einen Jahr wieder für ein paar Stunden anfangen zu arbeiten. Jan wird vormittags im Kindergarten sein und das zweite Kind dann entweder in der Krippe oder so wie Jan ab den ersten Geburtstag bei der Oma die direkt nebenan wohnt.
Wenn die Familie unterstützend mitbertreuen kann ist das toll. Ich habe die Möglichkeit leider nicht. Tagesstätten finde ich gar nicht so schlecht, aber man hört so viele verrückte Sachen. Da bekommt man echt Angst.
1.000 im Monat? Ehrlich jetzt? Oh man ... Ich muss auch nach dem Jahr wieder ran Vollzeit... aber 1.000 Euro im Monat oh gott.
Hallo!
1.000 Euro kostet es in München Stadt - wenn du raus gehst aufs Land, geht es bis 400 Euro runter in den kleineren Bezirken für die ersten 3 Kleinkindjahre. Wo wohnst du denn?
Ist ein Wahnsinns Unterschied und ich finde, dass das typisch München ist - die denken, hier wohnen nur reiche Leute in der Stadt, die sich das leisten können...Miete kommt ja auch noch dazu, die ist auch erschreckend hier in der Stadt. Das ärgert mich schon sehr.
So wie Sonja (soanaz2) schon schreibt: kinderfreundliches Deutschland....
Liebe Grüße,
Neffi
Hallo Rollmops, Hab mir bislang nur Gedanken gemacht, aber nichts in die Tat umgesetzt. Meine persönliche Meinung ist, dass ich meine Kinder für mich habe und nicht für den Staat.....das heißt Kinderbetreuung/ Kindergarten ab 3 Jahre find ich für die soziale Entwicklung des Kindes wichtig. Aber davor möchte ich die ersten drei Jahre mit meinem Kind verbringen, es aufwachsen sehen, seine ersten bedeutenden Fortschritte miterleben.... Jeder hat seine Gründe warum er sich für die eine oder andere Lösung entscheidet....aber erst wurde auf Mütter geschimpft, die ihre Kinder mit einem halben Jahr in eine Krippe gaben und jetzt ist man "assozial" und nicht normal, wenn man "nur" Hausfrau und Mutter sein möchte. Ich habe mich vor eineinhalb Jahren selbständig gemacht (auf geringfügige Basis) und bin als Tupperwareberaterin tätig. Da kann ich mir die Zeit frei einteilen und auch wie aktiv ich sein möchte bzw. mich die Kinder sein lassen. Das möchte ich auch gerne nach der Geburt des Babys nach einer kleinen Pause weitermachen. Und wenn dann mein Kleinstes mal drei Jahre und im Kiga ist, würde ich gerne wieder einen Halbtagsjob anfangen, wenn man dann noch als Mama von fünf Kinder angestellt wird! Oh kinderfreundliches Deutschland! Liebe Grüße Sonja
oh man 1000 OCKEN? Bei uns kostet der Vollzeitplatz im Kiga 50 Euro. werde das kleine mit 2 Jahren dort hin geben und dann wieder arbeiten. Vielleicht vorher nur auf 400bEuro Basis...
Neid!!!! Da hast du es wirklich gut - das ist ja mal günstig!
Ja, die Gegend hier ist in jeder Hinsicht zu teuer für Familien. Auf Dauer werden wir auch aufs Land ziehen. Spätestens wenn das erste Kind eingeschult werden soll.
Ich werde auch versuchen, eine Tagesmutter zu bekommen ab dem Kindesalter von 1 Jahr bis zu 2 Jahren, die zu mir heim kommt, weil ich oft auch von daheim arbeiten kann - dann kann ich das Kleine wenigstens mal tagsüber sehen und knuddeln
Danach nach dann Kita, ab dem 3. Lebensjahr Kiga.
Das ist der theoretische Plan. Durchschnittliche Wartezeit auf einen KitaPlatz in München: 2 Jahre...
LG,
Neffi
ich würde auch am Liebsten drei Jahre zu Hause bleiben. Aber ich habe lange studiert und mit sehr großen Schwierigkeiten einen Job bekommen. Ich möchte nicht den Anschluss verpassen und für den Arbeitsmarkt uninteressant werden. Ich würde anfangs mein Kind auch nur ein paar Stunden die Woche abgeben.
Wir weerden es bei uns(zumindest geplant aufteilen) ich werde 2 Monate Mutterschutz und 2 Monate elternzeit zuhause bleiben und dann hoffentlich eine arbeit finden(wovon ich schwer ausgehe wenn nicht als sozialarbeiterin/sozialpädagogin halt wieder als erzieherin oder notfalls tagesmutter)Aber erst höchstens 50%.
Dabei werde ich im übrigen weiterhin stillen.(Habe mich schon schlau gemacht wie es funktionieren kann ohne saugverwirrung wen es interessiert)
Dann wird mein Partner nämlich die restlichen 12 Monate in Erziehungsurlaub gehen und immer wenn ich zuhause bin die erlaubten 30 std die Woche bzw 35% bis zum alten Gehalt arbeiten.
Wir haben das Glück dass er selbstständig ist und von zuhause arbeitet so dass wir uns die Zeit mit dem Kleinen ganz flexibel aufteilen können.
Darüber bin ich aber auch wahnsinnig glücklich.
Was Kitabetreuung bzw Krippe angeht so bin ich (auch als Fachkraft) der Ansicht dass es absolut von der Einrichtung bzw deren Organisation, Aussattung alterszusammensetzung, der Haltung der Eltern, der betreuuenden Personen sowie vor allem der Art und Weise der Eingewöhnung!!!(Bindungstheorie) abhängig ist ob das ganze für kleine Kinder förderlich ist oder nicht. ;-)
Leider kenne ich auch einige krippen die zwar tolle leute haben aber quantitaiv einfach zu schlecht ausgestattet sind und umgekehrt.
genauso kenne ich Eltern(vor allem Mütter) die ihre Kinder eigentlich gar nicht abgeben möchten, was die Kinder dann fühlen und so zu schwierigkeiten führt( das hat nichts mit ängsten der Kindern sonder NUR der Mütter zu tun).Andrerseits kenne ich viele Kinder die von der Krippe den Spielsachen und Kameraden auch mit 2 Jahren schon nicht genug bekommen können und gar nicht nach Hause möchten.Mir fällt dabei auf dass diese Kinder sich häufig wirklich gut entwickeln. Hier fühlen sich aber auch die Mütter meistens in der Situation wohl.
Ansonsten gibt es ja auch noch möglichkeiten über Tagesmütter wobei ich persönlich niemanden nehmen würde der nicht bereits mein Vertrauen genießt oder eine Fachlichen Hintergrund auch ausserhalb von der tagesmutterqualifikation nachweisen kann.
huhu morphi, hast du dich genau erkundigt wegen der elterngeldzeiten? ich bin mir nämlich zieeeeemlich sicher, dass die 2 monate mutterschutz nach der geburt abgezogen werden. es sind also insgesamt 12+2 monate inklusive mutterschutz. frag lieber nochmal nach, wenn ihr euch auf 2 monate mehr eingestellt habt. das arbeiten gehen während elternzeit lohnt sich aus finanzieller sicht kaum, da es ja ans elterngeld angerechnet wird. du bekommst praktisch 1/3 deines arbeitslohnes nur ausgezahlt. wenn man einen 400€-job annimmt, schlägt sich das auf dem konto mit 130€ mehr nieder. lg maren
ich werde sicher auch nach 1jahr wieder halbtags arbeiten gehen müssen, weils finanziell sonst nicht reicht. werde es dann mal druchrechnen demnächst ovb auch wneigstens 1,5J gingen.....
wir regeln das so, dass ich 12 monate nach der geburt daheim bleibe.
mein mann wird dann evtl. die vätermonate noch anschließen - das ist aber jobabhängig, bei ihm ist da derzeit viel im umbruch.
nach einem jahr wird unser kind dann vormittags durch die oma betreut ind ich gehe wieder arbeiten, evtl. mit reduzierter stundenzahl. als lehrerin kann ich mir den job so einteilen, dass ich mittags heim komme und abends dann unterricht nach- und vorbereite, wenn spatzerl schläft.
der oberhammer ist: meine mama zieht extra wegen des kindes in unsere nähe!!! bislang wohnt sie 230km entfernt, danach nur noch 500m. ist das nicht eine wucht?
übernächstes wochende steht schon ihr umzug an und ich bin sooooo froh, sie in meiner nähe zu haben. wir verstehen uns super und ich bin sicher, dass sie eine traumoma wird!
lg
maren
Ich weiß noch nicht was wir machen wollen. Ich arbeite 'nur' auf ca. 400 Euro-Basis und werde auf jeden Fall den Mutterschutz machen und eventuell 1 Jahr Elternzeit. Eventuell möchte ich aber für ein paar Std. wieder in die Kanzlei gehen und arbeiten. Mein Chef hatte mich acuh schon gefragt wie ich es vor habe. Keine Ahnung ehrlich gesagt....Will auf keinen Fall 3 Jahre aus´m Beruf sein, da ich ja 5 Jahre in AMerika gewohnt habe, dann noch 1,5 Jahre zuhause war und dann endlich wieder in den Beruf den ich gelernt habe reingekommen bin, jetzt will ich nicht wieder so lang *pausieren* :)
Spannende Frage! Dies wird unser erstes Kind, daher sind die Überlegung ja noch sehr theoretisch, weil man nicht weiß was einen erwartet. Aktueller Plan sieht wie folgt aus - ich gehe 10 Monate in Elternzeit (bin dann inklusive Mutterschutz und Resturlaub 12 Monate weg), mein Liebster 4. Nach der Elternzeit fange ich wieder (voll? 80%?? - wissen wir noch nicht) an zu arbeiten und mein Freund ist dann ja erstmal zu Hause um sich zu kümmern und macht dann Eingewöhung in der Kita oder bei einer Tagesmuter. Danach kann er wahrscheinlich auf eine 4 Tage Woche gehen... Aber alles nur erste Überlegungen. 3 Jahre aussetzen wird bei uns finanziell knapp, und ich finde es auch im Moment noch schwierig mir vorzustellen, so lange nicht zu arbeiten (und mein Freund auch).
Bei meiner Tochter bin ich ab dem 13. Lebensmonat wieder arbeiten gegangen. Ich musste es aus finanziellen Gründen und ich wollte auch wieder raus und arbeiten gehen, denn ich war unzufrieden mit meinem "Mama-Hausfrauendasein". Ich habe dann 24h/Woche gearbeitet und muss sagen, dass das zu viel war, da ich auch eine 3/4-1 Stunde einfache Fahrt habe. Ich werde nun zwei Jahre Elternzeit nehmen, dass Eterngeld auch auf zwei Jahre splitten lassen, aber mit der Option schon früher auf 400€-Basis wieder anzufangen. Meine Tochter kam mit 13 Monaten zu einer Tagesmutter, was auch wirklich sehr gut geklappt hat, allerdings würde ich mein Kindmit einem Jahr nicht nochmal in eine Fremdbetreuung gewöhnen, da die Kleinen mit einem Jahr gerade stark fremdeln und es einfach ein schlechter Zeitpunkt ist.
Also ich nehme zusätzlich zu den 8 wochen nochmals 2 monate, den rest mein männle... der freut sich auch schon total drauf. irgendwie hat kinder bekommen immer noch was mit geld zu tun.... leider