sannefarie
hallo ihr lieben.. sagt mal habt ihr auch manchmal das gefühl das euer leben jetzt irgendwie vorbei ist'?ich hab meine mausi total lieb..sie ist das beste was mir passieren konnte,trotzdem ist mir jetzt erst bewusst geworden wie fremdbestimmt mein leben auf einmal ist. ich fühl mich so gefangen zu hause.hab das gefühl ich sitze nur noch da und stille oder wechsel windeln. fühl mich dann immer wie eine rabenmutter wenn ich so denke. geht euch das manchmal auch so? sorry fürs auskotzen aber das musste jetzt mal raus. lg.sannefarie
Nein, das geht mir nicht so - und ich habe 4 Kinder!!! Einfach, weil ich mich nicht zu Hause eingrabe... ich bin mit meinen beiden KLeinen viel Draußen, wickeln und füttern kann man überall! Bei meiner 1. Tochter habe ich das noch so gemacht wie Du jetzt.. man denkt wohl, das muss so sein und ich war nicht wirklich glücklich.. Du bestimmst doch über Deinen Tagesablauf und Dein Leben, lass Dein Baby davon ein Teil sein und daran teilhaben!
Lass Dich mal
Ich kenne dieses Gefühl zu gut. Hatte es allerdings in der Wochen-Blues-Zeit, sprich ganz schlimm am 5-6 Tag. Mittlerweile (die kleine wird morgen 4 Wochen alt) hat sich bei uns alles ganz gut eingependelt. Ich hätte auch nie gedacht das es so krass anders wird. Iwie hat man als Erst-Mama doch ne andere Vorstellung. Das man für den Zwerg da sein muss, weiß man vorher, aber was es wirklich heißt wird einem erst vollends bewusst wenn man plötzlich zu Hause ist und eventuell auch noch allein. Ich hatte und habe zum Glück sehr große Unterstützung von meinem Mann.
Ich versuch mir auch täglich was vorzunehmen: einkaufen, spazieren, Freunde besuchen, zu Mama fahren usw. Zwischendurch muss man einfach raus.
Such dir doch schonmal Baby-Schwimmkurse, Pekip, Rückbildung usw raus. Ist doch schöner mit einer Perspektive.
Ich habe momentan eher das Problem das ich schon so große Erwartungen an die Maus habe. Zb das der Rhythmus gut ist, sie tagsüber nicht mehr ganz zu viel schläft damit es Nachts besser ist, wir haben immer och kein Abendritual usw. Davon muss ich mich auch jedes mal wieder versuchen zu befreien, und das fällt manchmal echt schwer. Oft hilft da ein Gespräch mit meinem Mann,der Mama und der Hebi.
Du brauchst aber keineswegs Sorge haben das du eine Rabenmama wärest. Ich glaube, ganz, ganz viele Mamas haben solche Gedanken... das vergeht bestimmt.. lasst euch Zeit.
LG
Ne eher im Gegenteil. Ich habe das Gefühl als wäre ich jetzt viel ausgeglichener und ruhiger. Lena hat mir wirklich noch zum Glück gefehlt. Klar es ist alles anstrengend. Einkaufen mit einem Kleinkind und einen Stillkind ist schon eine Herausforderung, aber daran wächst man. Aber wer weiß wie es mir geht wenn ich Termine einhalten muss. Ich war aber auch schon viel unterwegs. Wir sind am Donnerstag aus dem Krankenhaus raus gekommen. Am Freitag war ich mit Lena zu Ostheopathen und einkaufen, am Samstag war ich zu Hause, am Sonntag nachmittag war ich mit meinen Kindern bei meiner Mama und heute war ich in der Stadt und gleich würde ich gerne mit den beiden KIndern zum Schützenfest gehen, aber der Papa ist immer noch nicht da, dabei arbeitet er jetzt schon 27 Stunden. Das finde ich zum kotzen. Ich fühle mich alleinerziehend.
Bei mir ist es auch eher das Gegenteil! Ich habe das Gefühl, dass mein Leben jetzt erst richtig anfängt und einen Sinn hat. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich die letzten Jahre ohne meinen Sohn verbracht habe. Ich hätte mir das Mama-Dasein niemals so schön vorgestellt. Klar muss man sich viel nach dem Baby richten, aber es ist doch gerade super schön, dass da jemand ist, der einen braucht und für den man Verantwortung trägt. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich was verpasse, denn ich möchte einfach nur für meinen Sohn da sein und ihm ein schönes Leben bieten. Das erfüllt mich mehr als alles andere auf dieser Welt!
Nein! Keine RAbenmutter! Das ist doch verständlich! Und nur weil man soetwas mal denkt oder fühlt ist man doch trotzdem eine gute MUtter! Hast du ein TRagetuch o.ä.? Ich habe die ersten zwei Wochen im Bett und zu Haise sehr genossen, jetzt habe ich ein Tragetuch und kann so ganz prima den Haushalt machen oder mal raus und Käffchen trinken etc! Sie schläft oder guckt dann und ist zufrieden (sie musste sich aber erst daran gewöhnen- ging aber schnell). Seitdem fühle ich mich garnicht mehr an zu Hause gebunden und habe auch kein schkechtes GEwissen, dass sie irgendwo alleine rumliegen muss- obwohl sie das durchaus auch gerne mal macht... Also TRagetuch anschaffen und los geht!s! Wicklen etc geht ja auch unterwegs, wie oben schon erwähnt...
du bist keine rabenmutter! und du bist auch nicht alleine mit diesen gedanken, mir geht es ganz genauso. man hat alles so easy und locker sich vorgestellt, jetzt ist der erste monat rum und man würde gerne mal wieder abends ins kino oder einfach mal abends mit dem mann im bett noch eine runde "spielen".. jaaa aber zur zeit läuft es eben anders. aber das ändert sich ja auch wieder. zähne zusammenbeissen, sag ich mir! so wirds nicht ewig bleiben, ja und irgendwann sehnen wir uns vielleicht auch an diese zeit zurück. also genieße ich jede windel die ich nachts um 3 uhr, wenn ich eig. schlafen möchte, wechseln muss.. hahaha
Hmm..ich glaub das liegt daran wie man früher gelebt hat und wie es jetzt ist...und dass man plötzlich Verantwortung hat...ich war vorher schon gerne viel zuhause, habe Haus und Hunde und bin viel draussen. Daran hat sich nix geändert, ausser dass ein kleiner Mann mehr im Haus ist:-) Aber zum Glück hatte ich auch keine Depri Phase! Lass dir doch einfach Zeit dich an das neue Leben zu gewöhnen ( was eigentlich kein neues leben ist). ich finde man kann genau wie früher alles machen, man muss nur zu organisieren wissen! Ach ich stille übrigens nicht, für mich auch eine Erleichterung da mein Mann u ich uns alles teilen können und ich so auch mal weg kann...das war nicht der Griund fürs nicht stillen, aber im nach hinein bin ich sehr zufrieden damit!