curlie_85
Ich weiß, dass man die Geburt nicht planen kann, aber man kann Anregungen geben wie ich es mir zumindest vorgestellt hatte. Deshalb finde ich auch so einen "Plan" gut. Liebe(s) Klinikpersonal/Hebamme, um meine Wünsche während und nach der Geburt Ihnen zu vermitteln habe ich diesen "Plan" angefertigt. Ich bitte darum, diese Information bei Personal- und Schichtwechsel weiter zu gegeben. Sollte ich unter der Geburt oder danach nicht ansprechbar sein, ziehen Sie bitte meinen Freund zu allen Entscheidungen hinzu. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Während Geburt • Unter der Geburt möchte ich über jedes Handeln/jeden Eingriff vorab informiert werden und – gemeinsam mit meinem Freund – ausreichend Bedenkzeit haben. • So wenig vaginale Untersuchungen wie möglich und keine Ultraschall-Untersuchung ohne Indikation. • Keine wehen fördernden noch wehen hemmenden Mittel. • Ich möchte erst Schmerzmittel, wenn ich den Wunsch dazu äußere. • Alternative Schmerzmittel (Akupunktur, Wärmebad, Massage, Homöopathie usw.) werden bevorzugt. • Ich möchte mich jederzeit nach Bedarf frei bewegen und auch vom Personal dazu ermutigt werden. • Während der CTG-Kontrolle möchte ich nicht liegen müssen. • Ich lehne das routinemäßige Legen eines Venenzugangs ab. • Ich lehne jedwedes Publikum ab. Ausnahmen stellen natürlich mein Freund, die Hebamme und wenn nötig, ein Arzt dar. • Ich ziehe einen Dammriss in jedem Fall einem Schnitt vor. Während der Austreibungsphase sollte mein selbst mitgebrachtes Dammmassageöl verwendet werden. • Ich lehne Kristellern ab. • Das Licht soll gedämpft sein. Ich möchte im Kreissaal Ruhe haben und meine Privatsphäre gewahrt wissen. Ich möchte während der Geburt mein selbst mitgebrachtes Entbindungsöl anwenden. • Ich möchte das Köpfchen streicheln, sobald es zu sehen ist. • Ich habe kein Problem mit einem Einlauf. Nach der Geburt / Nachgeburtsphase • Ich möchte mein Baby selbst aufnehmen. Sollte ich dazu nicht in der Lage sein, soll dies Matti tun. • Die Nabelschnur soll auspulsieren und erst dann abgeklemmt werden. • Abklemmung soll durch meinen Partner erfolgen. • Ich lehne den Gebrauch von Silbernitrattropfen oder antibiotischen Augengels ab. • Das Baby soll nicht gebadet, gewickelt oder angezogen werden, sondern sofort nackt auf meine Brust gelegt werden. • Ich möchte in keinem Fall von meinem Kind getrennt werden und in den ersten Stunden nach der Geburt das Baby in Ruhe begrüßen und anlegen, ohne von Fremden gestört zu werden. • Die U1 soll erst nach dem ersten Stillen erfolgen. • Ich möchte den Mutterkuchen selber sehen. Sollte ein Kaiserschnitt nötig werden • Das Baby soll nicht gewaschen, gewickelt oder angezogen werden, sondern sofort nackt auf meine Brust oder die meines Mannes zum Bonding kommen. • Mein Mann soll stets beim Baby bleiben – auch wenn eine sofortige medizinische Versorgung des Babys notwendig sein sollte. Wochenbett • Ich möchte 24-Stunden-Rooming-in und Beding-in, wofür ich eine Bettsicherung benötige. • Ich lehne das Zufüttern in jeglicher Form sowie den Gebrauch eines Beruhigungssaugers ab.
Oh der ist doch gut. Hab da nicht so die Ahnung von und mache auch keinen. Also etwas davon wurde bei mir in der Klinik schon ausgefüllt. DU bist aber auch schon Mama oder ist es dein 1.Kind
Nee mein erstes Kind. Aber meine Hebamme hat mir empfohlen so einen Plan zu schreiben. In der Klinik wo ich entbinde wurde auch gesagt, dass wenn man mit Wehen ankommt (meistens dauert es ja dann doch noch eine ganz schöne Weile) man sich erstmal mit der begleitenden Hebamme hinsetzt und alle Wünsche usw. durchspricht. Dafür ist dann so ein Plan sehr gut. Man ist ja schließlich ziemlich aufgeregt. :-)
Also in ALLEN punkten muss ich dir vollkommen Recht geben. Bin total deiner Meinung. Finde den echt gut!
Habe am Mittwoch mein Termin zur Anmeldung. Bin mal gespannt ib es da auch solche Bögen gibt. Währe echt klasse
Lieben Gruß Cindy
Zu deinem Geburtsplan habe ich eine Frage, Ist es Dein Erstes oder Zweites Kind? Ich kann Dir nur einen Tip geben, Habe nicht zu viele Erwartungen oder Wünsche zu bestimmte Verhaltensweisen an das Klinikpersonal. Läuft irgendetwas anders als in deinem Plan, bist du vielleicht enttäuscht und regst dich unnötig auf. Sicher träumt jeder von einer sanften Traumgeburt. Aber sei dir im Klaren, dass nicht immer alles so klappt wie man es sich wünscht. Unter den Wehen kriegst du eh nichts mit. Was ist, wenn du einen Wehensturz hast? - Sollte es zu Komplikationen (man weiß ja nie) kommen, fühlt sich das Klinikpersonal in Ihrem Handeln sehr eingeschränkt. - Solltest Du nicht in der Lage sein, auf die Fragen zu antworten, übergibst du hiermit voll und ganz die Verantwortung an deinen Partner. Dass könnte auch ihn belasten. - Sollte es zu Probleme (auch unter den Wehen) kommen, wäre es auf alle Fälle sinnvoll, dass der Venenzugang schon gelegt ist, damit es schnell geht - beim Dammriss gebe ich Dir recht Ich finde Deinen Plan nicht schlecht. Aber du machst dir damit zu viele Gedanken. Der Verlauf der Geburt ist nicht planbar. Und auch das Klinikpersonal hat Ihre Vorschriften an die sie sich halten müssen. Liebe Grüße sendet Diana
Wow...nicht schlecht...hast du gut ausformuliert und dir viele Gedanken gemacht.... Trifft genau meine Vorstellungen.... Ich hatte kein genaues gespräch, habe nur ein paar Sachen angesprochen....die mir wichtig sind.... Sind das deine eigenen Interessen oder bist du vom Fach? Ich arbeite auf der wochenstation / gyn als KS und kann dem nix mehr ergänzen...wir sind babyfreundlich.... Lg
Den fand ich jetzt dann doch so beeindruckend, dass ich mir direkt nach deiner Vorlage einen eigenen gebastelt habe :-) Merci!
Vielen Dank. Wie gesagt ich habe keine großen Erwartungen an die Geburt und bin auch ganz offen! Aber solange es möglich ist, möchte ich gerne das meine Wünsche umgesetzt werden und vielleicht auch eher mit diesem Plan mir und dem Personal Denkanstöße geben. Zum Beispiel mit den Ölen oder zu Bewegung animieren usw. Da mir meine Hebamme das auch empfohlen hat (die auf der Station arbeitet) fand ich es wichtig solch einen Plan zu erstellen. Auch um sich selber man Gedanken darüber zu machen. Es kann trotzdem eine Horror- Geburt werden, aber ich fühle mich zumindest so als hätte ich mich davor mit dem Thema auseinandergesetzt. Ist ja so wie mit der Dammmassage. Keine Ahnung ob sie was bringt. Aber danach kann ich zumindest, auch bei einem Riss mir sagen, dass ich es zumindest probiert habe ;-)
Das ist doch mal was handfestes. Ich sollte mir auch sonen Plan zurechtlegen. Finde es gut, mit festen Vorstellungen in den Kreissaal zu gehen! ![]()
--Ich will Dir nicht die illusion nehmen. Welches KH arbeitet denn nach so einem Plan? Erwarte nicht zu viel, sonst biste nachher enttäuscht ich habe 4 Geburten hinter mir, auch recht komplikationslose, aber versteif _Dich da auf nichts, vor allem wenn Du nicht die einzigste Frau im Kreissaal bist Alles gute
Also das ist ja echt krass... Also im positiven gemeint jetzt.... Ahne wie gesagt noch nie was von gehört , da hat weder meine hebi noch die Dame im kh mir was von erzählt oder so. Auch manche begriffe die du da nennst habe ich noch nie gehört. Also ich finde das gut , aber ich weis jetzt gar nicht was ich da von mir denken soll oder so, ich mein ich habe noch 11 Tage bis et und jetzt bin ich ein wenig durcheinander.... :-/
Sorry, das wollte ich nicht. So ist das ja leider oft in der SSW. Jeder erzählt was anderes. Und so ist es denk ich auch bei dem Thema. Du musst selber gucken ob dir das hilft, dich vorbereitet oder du dich eher damit verängstigst. Du meinst bestimmt Kristellern. Das ist während der Austreibungsphase, wenn dir die Hebamme auf dem Bauch rumhopst und das Kind so rausschieben will. Da hab ich schon echt schlimme Geschichten gehört. Und wenn es zu vermeiden geht, dann würde ich es bevorzugen, wenn nicht, auch okay ;-). So muss man halt alle Punkte dieser Liste sehen!
Also ich werde mal nach so nem plan googeln. Es ist meine 1 ss , und einen gewissen Ablauf hab ich auch, also wie ich es mir vorstelle, ob das dann so alles passiert weis ich nicht. Da kann man sich ja nicht drauf vorbereiten, kann ja jederzeit losgehen. Aber schon interessant was es für untershiede es gibt auch von den kh, das die so bögen geben und so. Wie gesagt , hab es zum ersten mal gehört das es sowas gibt.
ich wurde aus dem bauch meiner mom "hinauskristellert". mit dem popo zuerst, deutlich über 4000g. meine mom ist zierlich und schmal... hab bilder von ihrem bauch gesehen nach der geburt - ein einziger blauer fleck... kann gut verstehen, dass du das ausschließt. wird heutzutage auch nur noch in absoluten ausnahmefällen und notsituationen durchgeführt, hab ich mir sagen lassen. lg maren (et +1)
Huhu, ich habe bis jetzt noch nie von einem Geburtsplan gehört. Hast du dir den so aus dem Internet kopiert? Auf mich wirkt er ein wenig "einschüchternd", wenn ich ihn so durchlese, fast ein wenig von oben herab. Nicht falsch verstehen... ich meine damit nur so wie er verfasst ist klingt er ein wenig bevormundend, vllt. kann man das ja noch ein bisschen netter umformulieren!? Oder sowas wie " Ich möchte in keinem Fall von meinem Kind getrennt werden und in den ersten Stunden nach der Geburt das Baby in Ruhe begrüßen und anlegen, ohne von Fremden gestört zu werden" In keinem Fall? Auch nicht bei Komplikationen, wenn das Baby nicht selbstständig atmet oder fruchtwasser verschluckt hat etc.? Also da könnte man es z.B. ein bisschen umformulieren´, ich befürchte das das Personal sich sonst ein bisschen auf den Schlips getreten fühlt und sich eingeschränkt fühlen könnte in ihrem Handeln ;) Ich finde es aber generell gut, dass man gewisse Vorstellungen hat wie die Geburt ablaufen soll, aber ich denke es gibt gewisse Eingriffe, die sind manchmal notwendig um Komplikationen zu vermeiden, in der Regel werden diese ja auch nur dann angewandt, wenn es Hebamme oder Arzt es für nötig halten um schlimmeres zu vermeiden und nicht rein zum Spaß. Hier mal ein Beispiel wie es bei meiner ersten Tochter war, ich habe nach der Geburt sehr stark geblutet weil meine Gebärmutter durch die 50 Std. Wehen sehr erschöpft war und da musste die Hebamme schnell reagieren und die Ärztin holen. Von daher war es gut, dass dieser Venenzugang schon gelegt war, denn ich habe ja so schon wenigen Sek. ca. 600ml Blut verloren, wer weiß wie viel es gewesen wäre wenn sie erst einen Venenzugang gelegt hätten... Darum finde ich kann man die Geburt nicht so planen und sollte sich dann auch jeden einzelnen Punkt genau überlegen, was für Risiken dahinter stecken. Mal schauen ob ich für mich auch ein paar Punkte aufschreibe die ich der Hebamme dann mitteile =) Liebe Grüße
am besten du machst eine hausgeburt wenn das deine vorstellungen sind.... ich kann dir nur raten dich vernünftig beraten zu lassen bevor du sowas schreibst. das klingt alles wirklich toll und nach "idealgeburt", aber die tatsache das du das schriftlich machst, bringt einige risiken mit sich. wenn du einen venenzugang pauschal ablehnst, vergehen in einer notfallsituation mitunter einige wertvoll minuten ehe dir geholfen werden kann. christellern tut niemand aus jux und dollerei. das ist eine notfallmaßnahme wenn die herztöne beim kind abfallen und das kind schleunigst auf die welt muss. soll es in deinem bauch versterben??? ob die nabelschnur auspulsieren soll oder nicht ist eine fachliche entscheidung die situationsbedingt entschieden werden muss. es ist nicht mehr üblich pauschal auspulsieren zu lassen oder eben nicht. ich könnt noch ein paar sachen aufzählen.... viele wünsche find ich super (zb das du zum bewegen angehalten werden willst), aber die die fachliches wissen voraussetzen, die solltest du denen überlassen. wenn du das schriftlich abgibst, verbietest du es den leuten und unter umständen halten die sich an deinen wunsch was lebensbedrohlich enden kann. kürze das ding sinnvoll, nur dann wird das überhaupt ernst genommen. keine hebi in der regel so viel zeit das alles aufmerksam durchzulesen. die idee ist aber wirklich super und deine einstellung mag ich grundsätzlich auch! lg