Flamingo78
Also ich finde folgenden Gedanken extrem motivierend: Eigentlich sind ja alle Situationen, die Schmerzen auslösen, mit irgendeinem körperlichen Schaden oder Verlust verbunden. Außer eben die Geburt. Sie ist das einzige Ereignis, bei dem gleichzeitig auch was unglaublich Schönes dabei entsteht. Ein neues einzigartiges Leben! Wenn das kein guter Grund ist, zu leiden, dann weiß ich auch nicht. Womit macht ihr euch denn so Mut für die Geburt??? Lasst mal hören!
Wenn ich meinen geliebten kleinen Sohn anschaue, würde ich für ihn sterben. Jetzt bekomme ich noch so einen! Das ist wirklich ein Grund zu leiden. Ausserdem waren die letzten Wochen als es meinem Sohn so schlecht ging und er das erste Mal im KH war usw. soooo schlimm, mir hat es fast das Herz zerissen. Ich hatte so Herzschmerzen, das sit schlimmer als eine Geburt. Und da ich sein verzweifeltes, blasses Gesichtchen kurz vor der Narkose noch vor mir habe und das kleine abgemargerte Körperchen noch im KH-Bettchen sehe, wird das meine ganz persönliche Motivation sein. Mir kommen die Tränen noch immer, wenn ich daran denke. Ich habe zu meinem Mann dort gesagt, bevor ich diesen innerlichen Schmerz nochmal durchmache, bekomme ich lieber 3 Kinder hintereinander. Das werde ich mir dann immer wieder sagen!!!!!!!!!! Lieber leide ich als mein kleines Schatzi!
Ich musste bei der Geburt von Jan immer wieder an Beppo den Straßenkehrer denken. Diese Geschichte hat unsere Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs vorgelesen und sie gab mir sehr viel Kraft. Man darf nicht daran denken wie weit zum Beispiel der Muttermund noch sich öffnen muss oder wieviel Wehen man noch ertragen muss, sondern das jeder einzelne Zentimeter und jede Wehe einen weiter bringt. Beppo Straßenkehrer Aus dem Buch "Momo" von Michael Ende Er fuhr jeden Morgen lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quiet-schenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in einem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte. Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit. Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter: Schritt - Atemzug - Besenstrich. Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte. "Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man." Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen." Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten." Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein." Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: "Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste." Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: "Das ist wichtig."
oh, das finde ich gut! Habe Momo vor kurzem erst gelesen, darum ist mir die Beppo-Szene auch noch ziemlich präsent.
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nein Harry
Also meine einzige Motivation ist das ich danch ja ein kleines Wunder im Arm halten kann
1 den kleinen zwerg oder besa gesagt klein sumo
in den armen halten zu dürfen
und auch etwas troz weil alle sagen das ich es normal (geburt) nich schaffe
allen voran das scwiegermonster
aber könnt e bissle mehr motivation gebrauchen im moment bibber ![]()
meine motivation wird schlichts ein, ichhabs 2mal schon geschafft, ohne pda, sponatn, es tat sauweh u der shcmerz ist so schnell vergessen, das is wirklich so!! ich kenen keinen die nich sagte sie hätte dne schmerz hinterhe rnich vergessen könnne. klar manche geburt ist traumatisch, e skann was schief gehen oder ganza nders laufenu nich immer klappts reibungslos. abe rich sag mir das ich lieber vom positivstena usgehe, nämlich das ich auch diesmal spontan, ohne pda, vielelicht ja sogar ohne dammriss diesmal entbinde, u zwerg u ich hinterher fit sind.... ich versuch mir garnich auszumalen wa spassieren KÖNNTE.....das wird schon!!!!
meine motivation ist nach der geburt etwas einzigartiges in den armen zu halten:
- auf das ich 9 monate gewartet habe
- dass von einer samen- und eizelle zu so einem unglaublichen lebewesen herangereift ist
- meine tochter -> mein eigen fleisch und blut, für die ich schon während der schwangerschaft einige strapazen auf mich nehmen musste
- ein kind, dass mich jetzt schon immer wiedet sanft von innen anstößt um hallo zu sagen
ich bin total gespannt auf dieses wunder, und denke, dass sich dafür die schmerzen auf jeden fall lohnen! ![]()