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Geschrieben von Yara am 07.07.2003, 10:11 Uhr

@Martine

Hallo Martine,

Tschuldigung, ich habe über's Wochenende gar nicht ins RuB geschaut, daher ein wenig meine verspätete antwort.

Du befürchtest, dass die Entwicklung bei jedem Wehwehchen etwas einzuwerfen schon eingetreten ist. Klar, das kann schon sein, auch meine Kinder lieben ihren Hustensirup und hüsteln manchmal extra, damit sie Sirup bekommen (je nach Können gehe ich ihnen auf den Leim oder nicht !).
Nur ist das etwas Anderes. Denn ein Husten ist eine Erkrankung, die behandelt werden sollte, wenn Dein Sohn Antibiotika nehmen muss, so hat es seinen Grund, bevor es Antibiotika gab, starben -zig Menschen an Infektionskrankheiten. Solange man wirkliche Erkrankungen behandelt, ist meines Erachtens keine grosse Gefahr, dass die Kinder bei jeglichen Unpässlichkeiten als spätere Erwachsene Globuli und Tröpfchen "einwerfen".

Allerdings ist ein störrisches Kind nicht krank, sondern entweder macht es gerade eine schwierige Phase durch, oder es hat ein Problem, welches erkannt werden sollte. Je nach Dauer und Intensität der Krise sowie Alter des Kindes halte ich es für besser, eine Kinderpsychologen zu Rat zu ziehen, Entspannungsübungen für Dich zu machen, das Kind mal abzugeben und Dir mal was Gutes zu gönnen (damit Deine Nerven gefestigt bleiben), als diese vermeindliche "Störung" mit Tröpfchen zu behandeln, die niemals ihre Wirkung erwiesen haben. Sonst wird demnächst, schlechte Laune, vorrübergehende Appetitlosigkeit, Trauer, schlechte Noten in der Schule etc. auch mit Tröpfchen und Globuli behandelt, anstatt sich mal wirklich mit den eigentlichen Gründen zu beschäftigen.

Aber wie gesagt, jedem beleibt es selbst überlassen, wofür er sein Geld ausgibt...

In diesem Sinne
LG
Elke

 
3 Antworten:

Re: @Martine

Antwort von Martine am 07.07.2003, 11:38 Uhr

Hi Elke,

neenee, ich meinte nicht, dass dieser Effekt schon eingetreten ist, sondern dass er aufgrund der gutschmeckenden Säfte dazu verleiten kann!
Ich bin sicher nicht der Typ, der oberflächlich ist oder schnell mit Medikamenten hantiert.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht so recht an Homöopathie und solchen Kram (dazu bin ich zu sehr Wissenschaftlerin), kann aber nicht von der Hand weisen (daher auch die Zweifel), dass wir schon zwei wirklich erstaunliche Effekte beobachtet haben:
a) mein kleiner Sohn (damals ca 6 MOnate alt) hatte Soor. Ich schmierte ihm den Mund mit Nystatin ein, es wurde besser und kam dann wieder. Klar, einerseits werd ich die Behandlung zu früh beendet haben. Naja, im RuB-Forum hab ich dann per Suchmaschine einen Tipp vorgefunden, der auch nach 2maliger GAbe von Borax-Globulis geholfen hat - der Soor war weg!
b) ich hatte vor ein paar Jahren innerhalb einer Woche 4 Mal heftiges Nasenbluten ohne manuell manipuliert zu haben. DIe HNO-Ärztin, die viel homöopathisch arbeitet, spritzte mir etwas Homöopathisches und es war weg! Ich hatte es nie wieder.

Ich dachte früher immer: versuchen kostet nix, Schaden tuts nicht, glauben tu ich nicht dran! Ich hab schon oft Globulis gegeben (bei Zahnung mit Chamomilla etc.) und hatte nie irgendwelche grossartigen Erfolge damit, aber diese beiden o.g. Dinge haben mich doch stutzig gemacht!

Grüsse
Martine

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Re: Reich Dir die Hand...

Antwort von Yara am 07.07.2003, 12:20 Uhr

....auch ich bin zu sehr Wissenschaftlerin (Ärztin in der pharmazeutischen Industrie, und Du ?), um dran zu glauben. Aber wie Du sicher selbst weisst, einmal ist keinmal ! Nur die besagten Doppelblindstudien können Erfolge beweisen, und ein Medikament ist nur bewiesen wirksam, wenn diese Erfolge MEHRFACH bewiesen wurden, sonst kann alles mit statistischen Fehlern erklärt werden.
Hast du mal den besagten Artikel gelesen, bezüglich der Schädlichkeit der Globuli ? Ich habe darufhin meine Chamomilla Kügelchen in den Müll geworfen, zuvor hatte ich sie gelegentlich als Bonbons gegeben, da sie ohnehin nichts halfen....
Liebe Grüsse
Elke

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Re: Reich Dir die Hand...

Antwort von Martine am 08.07.2003, 11:17 Uhr

Hi,

ich bin fast Chemikerin (mitten im Diplom schwanger geworden), mein Mann arbeitet in der chem. Forschung (Arzneimittel)!
Ich muss aber sagen, dass mir der Artikel, den ich aus dem folgenden Grund auch nicht zu Ende gelesen habe, sehr einseitig und parteiisch erscheint.
Wie schon gesagt, ich hab in zwei Fällen positive Überraschungen erlebt und denke dennoch nicht, dass ich "insgeheim" doch an Homöopathie glaube! Ich will die Wirkung wirklich nciht schönreden, kann aber den Erfolg nicht bestreiten. Dennoch: schwarz auf weiss ist mir lieber *gg*.

Grüsse
Martine

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