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Geschrieben von Pregnantie am 12.10.2019, 19:44 Uhr

Kind (14 Monate) schläft sehr schlecht

Hallo ihr Lieben,

ich bin langsam verzweifelt. Mein Kind, jetzt fast 14 Monate, wacht ständig auf. Und das schon irgendwie immer. Mittlerweile wacht er "nur" noch spätestens alle 2 Stunden auf. Es gab eine Zeit von 5-10 Monaten, da ist er spätestens(!) nach 1 Stunde aufgewacht.
Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Ich denke immer, naja, das wird schon vorbei gehen, aber ich merke doch mittlerweile, dass es mich doch sehr schlaucht auf Dauer. Hat jemand Erfahrungen und kann mir Tipps geben? Wie bringt ihr eure Kinder ins Bett?
Ich stille ihm zum Einschlafen, will allerdings auch bald mal abstillen. Hat dazu auch jemand Tipps, wie man das Einschlafstillen sanft abgewöhnen kann?
Ich hoffe, es hat jemand gute Tipps..
Danke schonmal :-)

Eure Pregnantie

 
3 Antworten:

Re: Kind (14 Monate) schläft sehr schlecht

Antwort von sunnydani am 13.10.2019, 9:43 Uhr

Meine Kinder waren und sind beide so. Also leider kann ich dir keine erhofften Tipps geben. Ich kann dir nur sagen, dass du nicht alleine damit bist.

Mein Großer hat 4,5 Jahre lang nicht durchgeschlafen. Bis zu einem Jahr war er teilweise auch jede Stunde wach und er wollte dann auch oft nicht weiterschlafen, sodass ich bis zu zwei Stunden gebraucht habe, bis ich ihn wieder zum schlafen gebracht habe.
Er hat Flaschen getrunken, keinen Schnuller genommen und wollte immer geschaukelt werden. Anfangs lag er in einer Wiege, da hab ich nachts stundenlang geschaukelt. Als er dann 8 Monate alt war, wurde er zu groß dafür, da lag er dann im Gitterbett in seinem Kinderzimmer.
In unserem Bett wollte er nie bleiben, da war er noch aufgedrehter und ist immer hinausgeklettert.
Ich hab mir dann irgendwann eine Matratze neben sein Gitterbett in seinem Kinderzimmer hingelegt und bin da meistens die ganze Nacht drauf gelegen. Hab seine Hand gehalten oder was auch immer.
Alles, was wir versucht haben, hat nicht geholfen. Wir waren beim Osteopathen, haben homöopathische Kugerl gegeben, Bachblüten, vor dem Schlafengehen nur mehr ruhige Sachen gespielt, entspannendes Bad vor dem Schlafengehen, egal was, es hat nicht geholfen.
Irgendwann hab ich mich einfach damit abgefunden und mir gesagt, ich kann es nicht ändern, irgendwann wird es wohl hoffentlich vorbei gehen. Aber es zehrt an den Nerven, ich weiß.
Die Abstände wurden dann im Lauf der Zeit größer. Mit zwei Jahren oder so wurde er meist "nur" mehr drei- bis viermal in der Nacht wach. Mit drei Jahren meist zweimal und bis 4,5 Jahre war er dann meist einmal in der Nacht wach und es hat oft gereicht, sich kurz zu ihm zu legen und er hat schnell weitergeschlafen.
Jetzt ist er 5,5 Jahre alt, geht total brav alleine schlafen, schläft innerhalb von zehn Minuten ein und schläft die ganze Nacht durch.
Schreien hab ich ihn nie gelassen und ich denke, es hat sich gelohnt.

Mein Frühchen jetzt ist knapp 15 Monate alt. War die ersten Wochen nach der Neo zu Hause sehr brav und wurde nur zweimal wach. Doch dann bekam er eine Bronchitis und seitdem schläft er auch so schlecht.
Er hat auch Phasen, wo er einfach nicht weiterschlafen will und dann zu schreien anfängt, weil ich ihn mitten in der Nacht logischerweise nicht aufstehen lasse.
Unsere Nächte sind jetzt wieder so, dass er bis zu achtmal wach wird, oder nicht so oft wach wird, dafür aber zwei Stunden wach bleibt und herumnörgelt und schreit.
Er will zudem auch keine Flasche mehr nehmen, d.h. er trinkt maximal ein bis zweimal nachts ein bisschen aus der Flasche, insgesamt maximal 100 ml über die ganze Nacht, und sonst wird er einfach so wach, der Hunger ist es also nicht. Er nimmt dafür aber einen Schnuller und lässt sich damit meistens, aber auch nicht immer beruhigen.
Und ihn hab ich dann immer in meinem Bett liegen, er bleibt zum Glück darin und ich schaff es nicht anders. Beim Großen hatte ich doch irgendwie noch mehr Energie. Aber nach fast 6 Jahren ohne durchzuschlafen neigt sich die Kraft doch auch dem Ende zu.
Bei ihm fang ich aber gar nicht erst an alles mögliche auszuprobieren, denn ich denke, es liegt bei ihm auch am gleichen, wie damals beim Großen, dass er einfach nicht schlafen will, weil er Angst hat was zu versäumen. Er ist zwar müde, mag aber nicht schlafen und wehrt sich gegen das Einschlafen. Somit werden wir uns da jetzt eben auch weiter durch kämpfen und ich hoffe, dass es irgendwann wie beim Großen ist und dass ich dann irgendwann wieder durchschlafen kann.

Ich lasse das Licht nachts immer aus, maximal ganz wenig gedimmtes Licht beim füttern, ich wickel ihn auch nicht nachts und ich rede nur ganz leise und ruhig mit ihm.
Genauso am Abend, wir haben dasselbe Ritual jeden Tag, immer die gleichen Abläufe und ich selber bleibe ganz ruhig, auch wenn er sich gegen das Schlafen wehrt und teilweise schreit. So ziehe ich das Abend für Abend und Nacht für Nacht durch und versuche mich nicht zu ärgern, sondern es so zu nehmen, wie es kommt. Und mir kommt vor, im Laufe der Zeit wird man den permanenten Schlafmangel irgendwie doch etwas gewohnt, sodass man sich nicht jeden Tag wie von einem Lastwagen überfahren fühlt.

Du kannst sonst nur auch noch probieren, das Bett umstellen. Ob er an einer anderen Stelle besser schläft. Das haben wir beim Großen auch probiert, hat aber auch nichts gebracht.

Tut mir leid, dass ich keine ultimativen Tipps für dich habe. Ich kann dir nur gute Nerven, viel Durchhaltevermögen wünschen und ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir schneller als bei mir geht, dass die Nächte ruhiger werden!
Alles Liebe!

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Re: Kind (14 Monate) schläft sehr schlecht

Antwort von Pregnantie am 13.10.2019, 16:10 Uhr

Ohh danke für deine ausführliche Antwort. Wow, du bist echt Wahnsinn! Ich befürchte, ich kann das bald nicht mehr. Ich bin oft sehr gereizt, streite bald täglich mit meinem Mann. Habe mir jetzt das Buch "schlafen statt schreien" gekauft, da ich vom schreienlassen auch nichts halte. Ich probiere das mal aus, es klingt zumindest vielversprechend. Ich dachte immer das sei alles normal, bis ich mich mal mit anderen Müttern unterhalten habe.
Sind deine Kinder generell auch sehr anspruchsvoll? Meiner will am liebsten immer getragen werden und will ständig beschäftigt werden und bleibt auch nie ruhig sitzen.. Er hält mich wahnsinnig auf Trab.
Danke, ich wünsche dir auch, dass es diesmal schneller besser wird. Das ist echt krass, was du schaffst! :-)

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Re: Kind (14 Monate) schläft sehr schlecht

Antwort von sunnydani am 14.10.2019, 14:00 Uhr

Mei danke!
Aber es ist jetzt ja nichts besonderes, sondern das schafft jede Mama und muss es ja irgendwie auch.

Extrem gereizt bin ich wegen dem Schlafmangel eigentlich nicht. Sicher hab ich manchmal weniger Geduld für dieselbe Frage, wenn sie mir zum 100. Mal von meinem Sohn gestellt wird, aber im Großen und Ganzen bemühe ich mich trotzdem nicht gereizt zu sein und mir wird auch von anderen gesagt, dass ich deswegen jetzt nicht anders bin. Vielleicht manchmal einfach erschöpfter und abends kann man halt nicht mehr viel mit mir anfangen. Da bin ich einfach froh, wenn ich nur mehr auf der Couch liegen muss bzw. gehe ich manchmal auch sehr früh mit den Kindern mit schlafen. Also mit Telefonaten am Abend oder sonstigem Besuch oder so, kann ich im Moment nicht dienen, aber das ist eigentlich das einzige und das weiß mittlerweile auch jeder.

Streit gibt es deswegen bei uns eigentlich auch nicht. Wir können sehr gut miteinander reden und mein Mann ist zum Glück sehr verständnisvoll und nimmt mir die Kinder auch viel ab, wenn er da ist und es eben geht. Nur nachts bin ich alleine zuständig, das schafft er nicht, da hat er einfach zu wenig Geduld. Aber morgens steht er auch mit uns mit auf und an den Wochenenden oder nach der Arbeit beschäftigt er sich viel mit den Kindern, sodass ich auch mal in Ruhe einfach sitzen oder Hausarbeit machen kann.

Mein Großer war schon immer ein sehr anspruchsvolles, forderndes Kind, ja. Also er ist teilweise jetzt noch sehr fordernd, obwohl es jetzt schon sehr viel besser geworden ist und er sich wirklich auch schon brav alleine beschäftigen kann.
Aber als Baby wollte er auch ständig bespaßt werden und konnte keine fünf Minuten irgendwo alleine sitzen und spielen.
Mein Kleiner ist etwas ruhiger, aber auch er will gerne getragen und beschäftigt werden. Er muss auch überall dabei sein und würde am liebsten auch den ganzen Tag herumgetragen werden. Er akzeptiert es aber etwas leichter, wenn ich das eben nicht mache. Er nörgelt zwar und raunzt herum, aber ich habe das Gefühl, er akzeptiert etwas schneller als der Große. Der hatte eine Ausdauer und enorme Trotzanfälle, wenn es nicht so ging, wie er wollte.
Also sie halten mich schon sehr auf Trab. Aber man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass alles irgendwann besser wird. Und man muss seine eigenen Grenzen trotzdem wahren. Auch wenn sie quengeln und schreien, manche Dinge gehen trotzdem nicht, da muss man dann halt durch.

Kann dein Mann dir dein Kind nicht mal ein bisschen abnehmen in der Nacht? Also dass du mal ein paar Stunden zum Schlafen kommst? Oder sonst tagsüber, dass du dich tagsüber mal hinlegen und Kraft tanken kannst? Bei unserem großen Sohn haben wir uns wochenends morgens auch mit dem Aufstehen abgewechselt. Am Samstag bin ich in der Früh aufgestanden und mein Mann durfte länger schlafen und am Sonntag ist er dann aufgestanden und ich durfte noch zwei, drei Stunden länger liegen bleiben und schlafen. Jetzt stehen wir meistens alle vier zusammen in der Früh auf. Aber das wäre sonst doch auch noch eine Möglichkeit, dass dein Mann mal am Wochenende morgens mit dem Kind aufsteht und du ein bisschen länger liegen und noch schlafen kannst.

Ich drück dir die Daumen, dass du die schwere Zeit durchstehst!

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