Rund ums Kleinkind - Forum

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Geschrieben von iffets1983 am 26.11.2013, 23:27 Uhr

Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Hallo,
nun sitze ich hier und die Tränen laufen. Ich weiß auch nicht, ich habe ständig das Gefühl nicht gut genug für meinen Sohn (17 Monate) zu sein. Ich kann euch gar nicht so genau sagen warum. Er ist ein toller Junge und ich ich Liebe ihn so so sehr. Er hat jetzt langsam seine eigenen Willen und ich erwische mich dabei, manchmal etwas genervt zu sein. Ich bin auch schon mal laut geworden und ich fühle mich sofort schlecht danach. Sobald dann die Großeltern da sind oder andere wendet er sich auch sofort von mir ab. Anfangs war das nicht so aber nun ist Mama wohl unspannend geworden. Ich weiß, man darf es nicht persönlich nehmen und ja klar, Mama ist auch immer da, aber irgendwie kann ich ihn verstehen, ich würde auch nicht bei mir bleiben. Seit zwei Monaten geht er in den Kindergarten und auch hier weiß ich nicht, ob dass der Richtige Weg ist. Er geht so selbstverständlich von mir weg, dass es mich fast zerreißt. Ich zweifel so sehr an mir... Ab Februar wollte ich wieder arbeiten gehen, aber eigentlich möchte ich nur bei meinem Kind bleiben. Es ist alles so ganz anders, als man es sich vorgestellt hat.

 
54 Antworten:

Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Johanna3 am 26.11.2013, 23:34 Uhr

Hallo,

spricht denn etwas dagegen, vorerst noch nicht arbeiten zu gehen und bei deinem Kind zu bleiben?

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von iffets1983 am 26.11.2013, 23:47 Uhr

Mein Partner möchte es gerne, weil es finanziell doch etwas eng wird.
Herzliche Grüße

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Johanna3 am 27.11.2013, 0:00 Uhr

Vielleicht lässt sich trotzdem eine Lösung finden. Es wäre ja eine absehbare Zeit, in der man den Gürtel etwas enger schnallen müsste. Vielleicht kannst du einen Minijob annehmen, wenn z.b. die Großeltern sich kümmern können?

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Fuchsina am 27.11.2013, 0:14 Uhr

Ich würde den Arbeitsbeginn nicht verschieben. Wieso denn auch? Das Kind scheint sich in der Betreuung wohl zu fühlen, finanziell könnt Ihr das Geld brauchen und ich glaube, es würd DIr guttun mal etwas anderes zu machen, mal ein wenig rauszukommen.

Es ist normal, dass Kinder irgendwann mal anfangen sich von den Eltern Stück für Stück zu "entfernen". Das fängt eigentlich bereits mit der Geburt an. Das das manchmal für die Eltern schmerzhaft und schwer verständlich ist, ist klar. Aber dennoch darf man deswegen das Kind nicht einengen UND sich selber genausowenig.

Gehe ruhig arbeiten, lass Dein Sohn in die Betreuung wo er sich wohfühlt und Du wirst sehen, die Verzweifelung geht so schnell wieder vorbei, wie es gekommen ist.

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Fuchsina am 27.11.2013, 0:14 Uhr

Wieso denn Johanna? Das Kind fühlt sich doch in der Betreuung gut. Es ist die Mutter, die das nicht zu ertragen scheint.

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von rabbit80 am 27.11.2013, 7:10 Uhr

im ganzen hört sich die Entwicklung Deines Kindes sehr gut an. Viele Eltern würden sich freuen, wenn ihr Kind nicht solche Trennungsschmerzen hätte. Geniesse diese gewollte Freiheit Deines Kindes, Du hast noch sehr lange Zeit was von ihm und verpasst garantiert keine Entwicklungsschritte.
Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt und ich habe auch machmal einen Kloß im Hals wenn ich sehe das sie wieder was neues gelernt hat und sie unheimlich Stolz drauf ist. Oder sie mir freudestrahlend zum Abschied winkt, weil sie sich freut mit ihren Freunden spielen zu können.
Gerade arbeiten gehen zu können ist ausgleichend zum Alltag mit Kind. Du wirst mit der Zeit gelassener und reagierst weniger gernervt auf alles. War zumindest bei mir so.

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Re: Wenn er im Kiga ist... bist Du da zu Hause?

Antwort von Pampersmami am 27.11.2013, 7:48 Uhr

Und warum bist Du dann genervt?
Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass man durchaus etwas Abstand braucht , wenn einen die Kinder "nerven" aber er ist ja schon außer Haus betreut.
Liegt das Problem viell. doch woanders?
Es ist immer eine Frage wie "stressig" dein Job dann ist, viele empfinden es als Ausgleich, es ist aber auch nicht selten, dass sich der Stress verdreifacht!
Aber was willst Du? Das er dir am Hosenbein hängt und jammert "Mami geh nicht?"
Also ich finde auch, das Du Dich freuen solltest, deinem Kind so einen sicheren Halt gegeben zu haben, dass er nicht jedes mal in Tränen ausbricht wenn Du um die Ecke gehst!

Also weg mit dem schlechten Gewissen!!!

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von schnabbel am 27.11.2013, 10:06 Uhr

Ich bin kein Psychologe, aber das was du schreibst, klingt doch sehr nach einen sehr geringen Selbstwertgefühl

"ich würde auch nicht bei mir bleiben"
"ich zweifel so sehr an mir"

Aufgrund dessen wünscht du dir, dass du von deinem Sohn abgöttisch geliebt wirst und wenn er sich von dir "abwendet", kommt das gleiche Gefühl wie damals als Kind hoch, auch wenn du es nicht greifen kannst. Man hat da so ein emotionales Gedächtnis. Du möchtest die Symbiose mit ihm beibehalten, die du damals mit deiner Mutter (?) nicht hattest, aber nötig gehabt hättest. Leider ist das für die Entwicklung deines Sohnes nicht förderlich. Denn im Prinzip wird er irgendwann merken, wie sehr du ihn brauchst um dich heil zu fühlen und wird entweder dem entsprechen und sich verantwortlich fühlen oder er wird sich von dagegen wehren, was dich nochmehr in diese Spirale treibt.

Zum einen musst du dir klar darüber sein, dass deine Eltern für dein mangelndes Selbstwertgefühl verantwortlich sind. Zum anderen, dass du daran arbeiten kannst, es etwas aufzubauen. Entweder Hilfe durch Selbsthilfe oder durch professionelle Hilfe.

Leider ist es schwierig, seinem Kind Selbstwertgefühl mitzugeben, wenn man selbst keins hat. Schon alleine deswegen wünsche ich mir für einen Sohn, dass du mal in dich hineinhorchst.

Gruß

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Johanna3 am 27.11.2013, 10:21 Uhr

Hallo!

Eben. Die Mutter fühlt sich nicht gut dabei und ich finde sie sollte auf ihren Instinkt hören. Wenn Kinder sich schnell von der Mutter abwenden und sich mit anderen zufrieden geben finde ich nicht, dass dies für eine sichere Bindung spricht. Ich bin häufig erschrocken darüber wie viele Kinder mich als Fremde im Zug oder woanders ansprechen, so als wäre ich eine Bekannte von ihnen.
Die Mütter im Hintergrund lächeln oft zufrieden, dass Kind ist eben kontaktfreudig.....

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von clarence am 27.11.2013, 10:28 Uhr

Du bist keine schlechte Mutter und dein Sohn liebt dich!
Ich weiß nur nicht ob du weißt was DU willst.
Wenn du lieber bei deinem Sohn zuhause bist, dann tu es. Wer zwingt dich arbeiten zu gehen? Braucht ihr das Geld so dringend? Wenn nicht, dann lass es und genieße die Zeit zuhause.
Meine Schwiegermutter fragt mich auch immer wieder wann ich wieder arbeiten gehen will und kann es gar nicht erwarten, dass ich wieder gehe.
Aber das ist MEIN Leben und ich gehe erst wieder, wenn meine Kleine 3 1/2 Jahre alt ist und in den Kiga geht.
Arbeiten kannst du noch dein ganzes Leben, aber dein Kind ist nur einmal so klein.

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von NinnyM am 27.11.2013, 11:54 Uhr

Hi,

ich will in Deinen Post garnicht soviel ueber Deine Psyche reininterpretieren - ich denke, das Gefuehl der Unzulaenglichkeit hat jede Mutter mal.
Besonders vor so eingreifenden Veraenderungen wie Arbeitsbeginn usw.
Und ja, die Maeuse koennen auch mal sehr nervig sein und auch Du hast das Recht, mal genervt zu sein.
Ich werde auch schonmal laut - und dann zu recht, wie ich meine. ( auch wenn ich mich danach immer schlecht fuehle ) Manchmal geht es nicht anders.
Ich denke, dass Dein Sohn gerne zu den Grosseltern oder in den Kindergarten geht, spricht eher fuer eine gute Bindung zu Dir. Er weiss, er kann immer in zu Dir zurueckkommen und Du bist sein sicherer Hafen - sieh es mal so herum.
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, wieder zu arbeiten tut Dir gut - und Deinem Selbstwertgefuehl. Es ist zwar stressiger als gemuetlich zu Hause zu sein, aber Du traegst etwas zum Lebensstandard der Familie bei und Dein Sohn hat im Kindergarten andere Kinder, Abwechslung und schoene Stunden.
Der "Abschied" ist nicht einfach aber in ein paar Monaten wirst Du sehen, dass Deine Familie davon profitiert.
Ich habe die ersten Wochen echt immer geheult im Buero - allerdings war meine auch viel kleiner ( ist hier in NL eben so, gibt keinen langen Erziehungsurlaub ).
Werte Dich selbst nicht so ab, Zweifel sind ganz normal - auch und gerade bei Muettern, wir wollen es doch alle immer so gut wie es nur eben geht machen - und das schafft niemand.

Ich habe momentan auch etwas schwierige Phasen mit meinem Trotzkopf. Mir hilft - nach einem schwierigen Abend - morgens aufzustehen und mir zu sagen, heute ist ein neuer Tag - gestern ist vergessen und wir beginnen von vorn. Und siehe da, meist hilft mir das zu mehr innerer Gelassenheit - und meiner Tochter zu neuer Energie....
.

Alles Gute!
Katrin

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Ann78 am 27.11.2013, 12:42 Uhr

Ohne dich zu kennen vermute ich mal, du bist eine gute Mutter:-)
Offenbar hast du es geschafft, deinem Sohn eine Bindung zu geben, so dass er ohne Angst von dir gehen kann. Das ist eigentlich schon mal ein großer Beweis, dass du wohl einiges richtig gemacht hast. Und du wirst noch mehr abgeschrieben werden, das ist bei mir momentan auch so und hat mich noch bis vor kurzem sehr verunsichert, deswegen weiß ich auch gut was du meinst. Aber wenn man es mal genau betrachtet ist ja auch irgendwo logisch, du bist ständig und wohl auch darin "beständig" vor Ort, das ist irgendwann auch offenbar langweilig, aber auch eine ganz wichtige Rolle, die du hier einnimmst. Gut erklärt auch im Expertenforum Entwicklung. Du bist einfach die sichere Basis, aus der er nun die Welt erkundet. Und hier muss man schon das erste Mal loslassen. Womit wir zum nächsten Thema kommen, das aber nur du wirklich selbst dir gegenüber ehrlich beurteilen kannst, wie es ist. Dazu würde ich hier lieber nicht fragen:-)

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von iffets1983 am 27.11.2013, 14:47 Uhr

Erstmal lieben Dank für die vielen Antworten. Klar fällt mir loslassen schwer, er ist mein Baby, mein Ein und Alles und dennoch weiß ich natürlich, dass die Welt nicht nur aus uns Beiden besteht. Ich war am Anfang einfach nur stolz Mama zu sein, bis es dann Anfing, dass alle immer gesagt haben "oh, der fremdelt ja gar nicht", "der hat ja gar keine Angst". Mein Lieblingssatz war: "Er weiß wohl noch nicht, wer seine Mama ist". Damit fing es an, ich hab angefangen zu zweifeln. Hab ich was falsch gemacht? Habe ich ihm nicht genug gezeigt, wie sehr ich ihn Liebe? Emil war schon immer neugierig und interessiert an jedem. Vielleicht hat sich dass etwas bei eingebrannt. Er geht jetzt für 2 Stunden in den Kindergarten und es wird langsam erhöht, wie gesagt er fühlt sich ganz wohl. Ich möchte im Februar mein Referendariat machen oder soll es laut meiner Eltern und laut meinem Umfeld unbedingt machen, weil ja sonst das Studium umsonst war. Klar, ich sehe dass auch so, aber ich weiß auch, wie schwer es wird und ich fühle mich schlecht bei dem Gedanken, den Kleinen morgens abzugeben und abends erst wieder abzuholen. Damit kann ich nicht Leben. Halbtags, für ein paar Stunden ok, aber nicht den ganzen Tag. Meine Familie wohnt 300 Km entfernt, sodass Oma und Opa nicht einspringen können und mein Partner ist 4 Tage die Woche im Ausland beschäftigt. Ich habe einfach Angst vor dem was kommt, wie es sein wird und ich möchte nie, dass der Kleine zu kurz kommt oder abgeschoben wird. Entschuldigt den Roman und immer noch könnte ich mehr schreiben.....

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von NinnyM am 27.11.2013, 15:15 Uhr

Hm, wenn Du selbst denkst, Du schiebst Deinen Sohn ab, solltest Du die Entscheidung doch nochmal ueberdenken.
Die Kleinen merken sofort, dass Du nicht hinter der Sache ( Kindergarten) stehst und umso schwieriger wird es fuer sie ( und dann auch Dich ).

Ich frage mich, warum muss denn ein Kind unbedingt fremdeln oder Angst haben ? Andere wissen es doch immer besser...
Das eine Kind macht das mehr, das andere weniger.
Mit Deinem Lieblingssatz hast Du meiner Meinung nach den Grundstein fuer Dein schlechtes Selbstbewusstsein als Mutter gelegt...Natuerlich weiss Emil, wer seine Mama ist. Du bist und bleibst die Hauptbezugsperson in seinem Leben, aber er lernt jetzt immer mehr, dass die Welt nicht nur aus Mama und ihm besteht. Sei froh, dass er so aufgeschlossen ist.

Die Entscheidung musst Du natuerlich selbst treffen, aber ehe ich ein Studium unvollendet lassen wuerde, wuerde ich es zumindest mal probieren. Wenn Du merkst, es geht tagsaechlich nicht, kannst Du immer noch damit stoppen.

Was sagt denn Dein Mann zu Deinen Gefuehlen ?

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Kacenka am 27.11.2013, 18:07 Uhr

mir kommt es eher so vor, als hätten Deine Zweifel gar nicht soo viel mit Deinem Sohn zu tun. Dass er wenig fremdelt, kann auch einfach Veranlagung sein, da gibt es keinen festen "Standard". Dein Gefühl, dass Du ihn abschiebst, kommt allein von Dir. Du scheinst nicht wirklich in die Arbeit zurückzuwollen - aber Dein Umfeld drängt Dich dazu.
Geh mal in Dich und überleg, warum Du nicht arbeiten willst. Ich bin weder Psychologin noch Ärztin, aber Deine Aussagen - samt der, dass Du noch viel mehr schreiben könntest - klingen nach einer depressiven Phase. Ich kann mich natürlich irren, aber ich würde Dir raten darüber mit Personen Deines Vertrauen und/oder mit einem guten Arzt zu sprechen. Es ist nämlich bestimmt nicht ratsam in so einer Phase eine wichtige Entscheidung über den weiteren Lebensweg zu treffen. Die sollte man eher treffen, wenn man aus der schlimmsten Krise raus ist und wieder "klarer" sieht.
Alles Gute!
K

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von Jess1982 am 27.11.2013, 20:14 Uhr

Ja das denke ich auch!
Ohne dir was böses zu wollen, rede lieber mal mit deinem Mann und deinem Arzt darüber.
Meine Kleine ist 2 Jahre alt und hat nie gefremdelt, ist immer zu Jedem und geht seit August in die Kita, da ich alleinerziehend bin und leider das Geld brauche und daher wieder arbeiten musste.
Aber ich bin total stolz, dass mein Kind sich ganz leicht von mir lösen kann und sich grad super wohl fühlt und zu Jedem geht, denn das hat die Sache für mich wesentlich einfacher gemacht, als die Kinder, die nur nach Mama schreiben. ICH BIN DA ABER GANZ STOLZ AUF MEIN KIND !!!!
Und wenn ich es dann abhole mittags, dann kommt meine Tochter auf mich zugerannt, drückt michm, gibt mir einen Kuss und will mit mir nach Hause.
Das zeigt mir, dass sie sich auf Mama immer freut und mich auch liebt, gab mir noch nie einen Grund zum zweifeln.
Ich denke, dass du ganz andere Probleme hast . . .
Lg Jess

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@Johanna3

Antwort von Caty25 am 27.11.2013, 21:27 Uhr

Hallo Johanna,

an dieser Stelle muss ich Dir widersprechen. Denn ich glaube nicht, dass alle offenen und kontaktfreudigen Kinder gleich unsicher gebunden sind.
Mein Sohn ist 4 Jahre jung und gehört eben zu diesen kontaktfreudigen und neugierigen Kindern, die "Andere" ansprechen. Ich wage zu behaupten, dass wir ein ziemlich inniges Verhältnis haben. Es ist sein Wesen. Wie wir damit umgehen ist ein anderes Thema.

LG

Ewa

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von miemie am 27.11.2013, 21:53 Uhr

Wenn du schreibst dir widerstrebt die Vorstellung, wieder arbeiten zu gehen und deinen Sohn von morgens bis abends fremdbetreuen zu lassen, dann finde ich, ist das eine sehr nachvollziehbares Gefühl. Es geht hier um ein mit 1 1/2 Jahren noch sehr kleines Kind und darum dass es schließlich fast den ganzen Tag fremdbetreut sein würde. Dein Sohn ist noch so klein, ist es da nicht ein ganz natürliches Gefühl, dass man da noch rund um die Uhr für sein Kind da sein will? Ich verstehe dich da jedenfalls sehr gut. Auch wenn dein Sohn ein sehr offener und selbständiger kleiner Kerl zu sein scheint. Dennoch bist du die Mama und Bezugsperson Nr.1 (der Papa ist ja offensichtlich einen Großteil der Woche nicht bei euch). Unterschätz die Bedeutung nicht, die du für dein Kind hast, zumal sein Vater so wenig präsent ist. Und gerade wenn es dir so schwer fällt ihn nun so jung und für den Großteil des Tages abzugeben…ich würde mir auch überlegen das Referendariat vielleicht noch um 1 Jahr zu verschieben. Ich bin mir sicher dass du auch deinem Sohn was Gutes damit tust! Diese Zeit ist nie wieder nachzuholen und mit Geld nicht aufzuwiegen (meine Meinung!). Wenn nicht ganz unbedingt notwendig würde ich es um 1 Jahr schieben und diese Zeit noch mal intensiv genießen.
Alles Gute :-)

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Re: Tja der Mensch ein soziales Wesen

Antwort von Pampersmami am 27.11.2013, 21:57 Uhr

Viell. liegt es daran?

Eine freundliche , gute Kommunikation miteinander, Neugier am Umfeld,
an anderen Menschen, offen sein , auf Menschen zu gehen , Erlebnisse teilen, klar das muss manchen ja schon als gestört vorkommen!

Wo ja gerade Kinder fast noch die Einzigen sind, die das mit einem gesunden Selbstvertrauen und einer sicheren Basis und ohne Hintergedanken hinbekommen!

Eben weil noch nicht voller Vorurteile! Schade wenn man Kontaktfreudigkeit so negativ bewertet!

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Kann mich dem nur anschließen!

Antwort von rabarbera am 27.11.2013, 23:22 Uhr

Mein 4-jähriger Sohn und ich hatten auch immer schon ein sehr inniges Verhältnis und, davon bin ich überzeugt, eine sichere Bindung!
(Er wurde übrigens 2 3/4 Jahre von mir zu Hause betreut, kam dann stundenweise zur Tagesmutter, und erst mit fast 4 Jahren in den KiGa... keine "frühe Fremdbetreuung" also...).
Trotzdem spricht er fremde Erwachsene an, die ihm sympathisch sind, seit er sprechen kann ;-), in der S-Bahn, auf dem Spielplatz, etc... er hat einfach ein großes Mitteilungsbedürfnis!! ;-)

Was mich immer etwas irritiert: Kleinkinder, die einfach so zu fremden Erwachsenen auf den Schoß klettern, mit ihnen kuscheln, etc. - DAS hätte mein Sohn nie gemacht!! So ein Verhalten habe ich bisher nur bei Kindern beobachtet, die früh in die Krippe kamen, und da würde ich auch vermuten/ befürchten, dass sie nicht sicher gebunden sind...
Aber unsicher gebunden, nur weil ein Kind fremde Leute ANSPRICHT?? DAS halte ich persönlich für übertrieben!

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Re: @Johanna3

Antwort von Johanna3 am 27.11.2013, 23:33 Uhr

Hallo Ewa,

vielleicht nicht automatisch, aber häufig.

Kinder lernen doch eigentlich, Fremden gegenüber NICHT kontaktfreudig zu sein. Das Verhalten so mancher Kinder gegenüber Fremden kann man oft schon als distanzlos bezeichnen. Wenn sie im Schichtdienst und von Vertretungskraften betreut werden lernen sie rasch Fremden gleichermaßen zu vertrauen.

Das ist eine alleine Feststellung und soll nicht dich persönlich meinen.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Tja der Mensch ein soziales Wesen

Antwort von Johanna3 am 27.11.2013, 23:44 Uhr

Hallo Pampersmami,

Was soll daran liegen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist? Das Kleinkinder fremde Leute anquatschen?

Pampersmami, ich finde es bedenklich, wenn Kinder zu völlig Unbekannten, und ich schreibe nicht von anderen Kindern, mühelos Kontakt aufnehmen.

ZU sozial zu sein ist auch nicht gut. Aber wie viele Kinder wurden später auch mit Fremden mitgehen, da auf ihre Hilfe gesetzt wird.....

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Johanna3

Antwort von Fuchsina am 28.11.2013, 1:18 Uhr

Johanna, das ist doch langsam wirklich lächerlich.

Deine absolute Abneigung gegen Fremdbetreuung ist hier langsam wirklich allen bekannt, aber musst Du denn immer und überall etwas schlimmes hineinlesen?

Mein Kind ist auch von der "offenen" und "kontaktfreundigen" Sorte und das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit "Bindung" zu tun, wobei ich sowieso nicht an diese Bindungstheorien, zumindest nicht in der Tiefe wie manchmal propagiert wird, glaube.

Dir kann man aber überhaupt nicht recht machen. Wenn ein Kind sich bei der Eingewöhnung etwas schwer tut und Zeit braucht, räts Du die Mutter sofort dazu, die Betreuung sein zu lassen. Wenn nun ein Kind sich NICHT schwer tut, räts Du die Mutter ebenso dazu, die BEtreuung sein zu lassen

Finde ich erhlrihc gesagt langsam wirklich sehr bedenklcih, dass Du mit dieser Einstellung als Erziherin arbeitest und frage mich wie gut Du denn dadurch Deine Aufgabe erledigen kannst.

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Re: Kann mich dem nur anschließen!

Antwort von Fuchsina am 28.11.2013, 1:20 Uhr

Sorry Rabarbera, aber DAS ist nun wirklich Vorurtiel von der übelsten Sorte.

Die Frage wie offen oder nicht offen ein Kind ist hat nicht mit Krippe oder nciht Krippe sondern ausschliesslich mit Charakter zu tun.

Meine beiden Kindern wurden recht früh schon teilweise fremdbetreut, meine Tochter sogar schon früher als mein Sohn. Mein Sohn hat so gut wie nie gefremdelt und ist sehr offen andere Menschen gegenüber Meine Tochter hat sehr wohl gefremdelt und ist Fremden gegenüber erst einmal eher zurückhaltend.

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Re: @Johanna3

Antwort von Johanna3 am 28.11.2013, 1:44 Uhr

Wie oft möchtest du mir denn noch mitteilen, dass du Zweifel an meiner Arbeit hast? Das weiß ich mittlerweile, es ist mir aber, ehrlich gesagt, egal, so lange man mit meiner Arbeit weiterhin so zufrieden ist wie bisher.

Zwischen dauerhaftem Weinen und die Mutter kann direkt gehen, gibt es ja noch etwas dazwischen.

Deine Einstellung zur Fremdbezreuung um jeden Preis ist mir auch bekannt.

Freundliche Grüße

Johanna

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Johanna, Du denkst völlig falsch!

Antwort von maxwell_ am 28.11.2013, 16:24 Uhr

Im Zug ist die Mutter in der Nähe, deswegen traut sich das Kind, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen. Das ist normales Verhalten, wenn ein Kind mit anderen Kontakt aufnimmt.
Auch wenn ein Kind im Kindergarten keine Trennungsprobleme hat, ist das sehr positiv. Negativ wird es, wenn das Kind im KiGa nicht weint, aber zuhause zu klammern und jammern anfängt. Dann gibt es ein Problem. Aber nicht, wenn sich das Kind gut von Mama lösen kann und ansonsten auch glücklich ist.
Man muß nicht Probleme suchen, wo es keine gibt.

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Re: @Johanna3

Antwort von maxwell_ am 28.11.2013, 16:31 Uhr

Eigentlich müßtest Du als Erzieherin wissen, daß Kleinkinder, die die Mutter im Hintergrund wissen, Fremden gegenüber offen sind. Mutter gibt Sicherheit, und das fördert den Mut des Kleinkindes.
Ich finde es eher abschreckend, wenn Erzieherinnen mit so einer eindimensionalen und faktisch falschen Sichtweise an Kindern rumerziehen.

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@Fuchsina

Antwort von rabarbera am 28.11.2013, 20:10 Uhr

Ich denke ja grundsätzlich auch, dass Offenheit/ Kontaktfreudigkeit größtenteils angeborenene Charaktersache ist und nichts damit zu tun hat, ob ein Kind in die Krippe geht!! Ich schrieb ja auch, dass ich es (anders als Johanna3) für völlig normal halte, wenn manche Kinder offen auf Fremde zugehen, mit ihnen reden und keine Scheu zeigen... Die sind eben von Natur aus kontaktfreudiger als andere!

Meine Kinder wurden/ werden ja beide nicht früh fremdbetreut. Trotzdem war mein Sohn immer schon offen fremden Erwachsenen gegenüber (hatte nur als Baby mal eine kurze Phase, wo er gefremdelt hat, als Kleinkind gar nicht mehr), dafür war er bei anderen Kindern sehr zurückhaltend und eher ängstlich.
Meine Tochter ist von Anfang an sehr an anderen Kindern interessiert und hat da überhaupt keine Scheu. Bei Erwachsenen fremdelt sie eher mal - wobei es aber immer darauf ankommt, ob sie ihr spontan sympathisch sind oder nicht... komischer Weise fremdelt sie grundsätzlich nur bei Frauen, bei Männern nie. ;-)
Allerdings wäre keins meiner Kinder jemals auf die Idee gekommen, bei einem Fremden freiwillig/ von sich aus Körperkontakt zu suchen, mit ihm zu kuscheln o.ä. Oder mit ihm mitzugehen.

Ich finde einfach, dass es beim Thema Offenheit irgendwo auch eine Grenze gibt! Und wenn ein Kleinkind sich von einem fremden Erwachsenen widerstandslos bekuscheln und abknutschen lässt, zu ihm auf den Schoß klettert, einfach so mit ihm mitgehen würde... dann mache ICH mir Sorgen um dieses Kind und halte das für nicht mehr normal, sondern für den Ausdruck einer Bindungsstörung! Das ist einfach meine Meinung - nach allem, was ich darüber weiß!
Es ist übrigens erwiesen, dass kleine Kinder, die keine sichere Bindung zu (einer) festen Bezugsperson(en) haben, keinen großen Unterschied zwischen Erwachsenen, ob bekannt oder unbekannt, machen - sie sind einfach nur froh, wenn IRGENDjemand sich um sie kümmert und nett zu ihnen ist.

Und, dass Kinder, die früh in die Krippe kamen (natürlich aber nicht alle!!) anfälliger dafür sind, das oben beschriebene Verhalten zu zeigen, hat bei mir nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern entspricht einfach meiner (natürlich nicht repräsentativen!) Erfahrung!

LG rabarbera

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Re: @Fuchsina

Antwort von Fuchsina am 28.11.2013, 23:30 Uhr

Nun ja, so unterschiedlich sind Wahrnehmungen. Ich habe nämlich in keinster Weise beobachtet, dass Kinder die eine Krippe besucht haben diesbezüglich anders wären als andere Kinder - die sind nämlich auch mal so mal so. Hat vielleicht doch etwas mit Vorurteilen bei Dir zu tun.

Mein Sohn kletterte neulich auf dem Schoss eines sehr guten Freundes meiner Eltern der bei uns zur Besuch war. Er kennt ihm kaum. Ist er nun auch "bindungsgestört"? (Ich muss aber auch zugeben, das sich diese ganze "Bindungstheorie", zumindest in der Tiefe und in der Absolutheit wie von manchen progagiert wird, nicht glaube. Denn wenn man die Theorien ernst nimmt, müsste so gut wie die ganze Menschheit "bindungsgestört" sein, von früheren Generationen mal gar nicht zu sprechen).

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Re: @Johanna3

Antwort von Fuchsina am 28.11.2013, 23:33 Uhr

Entschuldige Johanna, aber wenn Du derartig polemisch und dogmatisch über Fremdbetreuung schreibst (Zitat "Kinder wie Wandelpokale rumreichen"), dann zweifele ich schon sehr darüber, wie Du es schaffst als Erzieherin zu arbeiten. Es ist kein neuer Erkentniss, dass Leute die nicht hinter ihrer Arbeit stehen meist auch keine gute Arbeit leisten.

"Fremdbetreuung um jeden Preis"? Wo denn bitte?? Nur weil ich Fremdbetreuung nicht "um jeden Preis" verteufele? Denn DAS machst nämlich DU.

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Re: @Johanna3

Antwort von Johanna3 am 28.11.2013, 23:52 Uhr

Das ist deine persönliche Sichtweise. Ich habe nichts geschrieben, was pädagogisch nicht vertretbar wäre.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Johanna3

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 0:10 Uhr

Was du behauptet entspricht nicht der Wahrheit, Fuchsina. Ich finde die KLEINKINDERBETREUUNG schlecht. Und in der arbeite ich nicht.

Und ja, ich finde es schlecht, bereits den Jüngsten wechselnde Bezugspersonen zuzumuten. Ein Kind, welches sich gerade an die Tagesmutter gewöhnt hat, soll in die Krippe wechseln, da diese nur eine Notlösung war....aber jemand der von Bindungstheorien nichts hält, stört sich an solchen Dingen sicher nicht.

Du hast mehrfach geschrieben, dass bei Drohung einer Klage doch noch Plätze freiwerden....aber es kann ihnen ein Platz im Container, mit unsympathischen Personal usw. zugeteilt werden.....

Freundliche Grüße

Johanna

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Johanna, Du denkst völlig falsch!

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 0:17 Uhr

Ich finde es schon mehr als eine Kontaktaufnahme wenn ein Kind sich so verhält als würde es mich schon kennen.

Das Kinder, im Beisein der Mutter, durch ein (zurück)lächeln, winken o.a. Kontakt aufnehmen finde ich natürlich.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Fuchsina

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 0:24 Uhr

Von bindungsgestört oder nicht kann man hier wohl nicht sprechen. Wenn ein Kind einer nahezu unbekannten Person auf den Schoß klettert, kann man das schon als distanzlos betrachten.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Johanna3

Antwort von Fuchsina am 29.11.2013, 12:32 Uhr

Wo lest Du heraus, dass ich mein Kind von der Tagesmutter in die Krippe gebe? Sorry, das ist purer Blödsinn. Hier ist ein Platz mit Sicherheit NICHT vor nächsten Herbst frei.

Und wer spricht denn hier von wechselnden Bezugspersonen, Container und unfreundlicher Personal? Das behauptest Du, entspricht aber zum Glück meistens absolut nicht die Realität. Und selbstverständlich schreibe ich, dass man den Rechtsanspruch nutzten soll, deswegen ist es ja da.

Das Du nur Kleinkindbetreuung für falsch hälst ist schlichtweg nicht wahr, denn Du hast Dich z.B. auch gegen Nachmittagsbeteuung nach der Schule ausgesprochen. Auch ist es für mich nicht verständlich, weshalb Betreuung unter 3 Jahren das absolut Böse sein soll (plakativ ausgedrückt) und mit dem 3. Geburtstag dann plötzlich wunderbar. Das ist doch Blödsinn! Das KANN so pauschal nicht sein und es MUSS vom Charakter des Kindes abhängen.

Aber eine Diskussion mit Dir ist wirklich nicht sinnvoll, da Du Deine Meinung hast und ich meine und ich werde Dich genausowenig davon überzeugen, dass Deine Ansichten falsch sind wie Du mich davon überzeugen wirst, dass meine falsch sind. Somit breche ich diese Diskusison hier jetzt ab.

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Jetzt reicht es Johanna!!

Antwort von Fuchsina am 29.11.2013, 12:36 Uhr

Ich finde es eine BODENLOSE Frechheit von Dir mein Kind als "distanzlos" zu titulieren, nur weil er einem engen Familienfreund meiner Eltern auf dem Schoß geklettert ist damit sie zusammen ein Buch anschauen können das er vorher von ihm geschenkt bekommen hat. Und das, wenn sowohl ich, mein Mann und meine Eltern alle am Tisch saßen und er somit in keinste Weise alleine war.

Du bist einfach so verblendet, so verbissen in Deiner Meinung, dass Du überall und immer das reinlesen willst, was Dir passt. Du hast KEINE Ahnung darüber wie mein Kind ist, Du hast KEINE Ahnung darüber wie unsere Beziehung zu ihm ist, aber dennoch erdreist Du Dich dazu ihm als "distanzlos" zu betiteln und micht somit zu beleidigen da ich ja scheinbar überhaupt keine Bindung zu ihm haben kann. Und DAS lasse ich mir von Dir nicht gefallen!

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Es hat kein Wert Maxwell

Antwort von Fuchsina am 29.11.2013, 12:38 Uhr

Johanna ist völlig verblendet in ihrem Hass der Kleinkindbetreuung und würde in jedem Fall irgendwas finden was - natürlich wegen der Betreuung - auf das gestörte Bindungsverhältnis oder auf eine Traumatisierung des Kindes deutet.

Wenn ein Krippenkind sich Fremden gegenüber eher zurückgezogen verhält ist das wahrscheinlich auch ein Zeichen einer Bindungsstörung in ihrer Welt.

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Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 17:14 Uhr

in der Interpretation meiner Beiträge.

Und deinen zweiten Absatz kann ich nicht bestätigen. Außerdem würde ich mir nie anmaßen, Bindungen zwischen Mutter und Kind für gestört zu erklären.

Mir fällt aber auf, dass viele Kinder sich Fremden gegenüber so verhalten, als würden sie sie schon ewig kennen. Auch wie schnell viele körperliche Nähe zu nahezu fremden Menschen suchen, finde ich schockierend. Die Bezugspersonen in der Krippe werden krank, haben Urlaub, Fortbildungen usw. Das Personal wird verrentet eine Erzieherin schwanger u.ä. Kinder lernen in der Krippe recht zahlreiche "Bezugspersonen" kennen. Es wird begrüßt, wenn die Kinder schnell damit zurechtkommen......

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Johanna3

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 17:51 Uhr

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass du DEIN Kind von der Tagesmutter in die Krippe gibst. Das ist Blödsinn!

Ok, an die OGS habe ich eben nicht gedacht. Von morgens bis abends nur in sehr eingeschränktem Mass eigenen Interessen nachgehen zu können, sehe ich als Belastung an.

Aber ich habe nicht geschrieben, dass ab dem vierten Lebensjahr die Betreuung plötzlich wunderbar ist. Aber in diesem Alter haben Kinder ein größeres Verständnis für Zeiten, sind sicherer gebunden usw.

Hier schießen die Krippen wie Pilze aus dem Boden, ein großer Teil davon sind Provisorien. Wie viele Einrichtungen marode sind, hast du ja sicher auch gehört. Für neue Gruppen anzubauen, ist vielen zu teuer. Daher werden diverse Räumlichkeiten zweckentfremdet und Container aufgestellt, da man davon ausgeht, dass die Geburtenraten weiter sinken wird und es sich von daher nicht lohne höhere Kosten auf sich zu nehmen.

Ich glaube kaum, dass der Charakter eines Kindes einen Krippenbesuch erfordern kann. Der Mensch ist eine biologische Frühgeburt. Ohne Ausnahme. Ob es da erstrebenswert ist, ein Kind so früh wie möglich "aus dem Nest zu schmeißen"?

VIELE Erzieherinnen steigen schon nach wenigen Jahren aus dem Beruf aus, andere würden es gerne. (Nachzulesen bei Unfallkassen) Heute bekommt JEDE einen Job. Noten sind auf den Fachschulen egal geworden, Hauptsache man besteht. Es wird in den meisten Einrichtungen jede Bewerberin angenommen, auch wenn sie schlechte (Arbeits)-zeugnisse hat und nicht so ins Team zu passen scheint. Andernfalls sind Gruppen vor der Schließung bedroht, was man unbedingt vermeiden will.........Schließlich besteht ein Rechtsanspruch und eine Klage ist natürlich unangenehm....

Und das immer mehr Hortgruppen dichtgemacht werden, liegt daran, dass es auf diese keinen Rechtsanspruch gibt. Dafür arbeiten nun viele Erzieherinnen in der Krippe, die ursprünglich im Hort tätig waren und auf keinen Fall mit Kleinkindern arbeiten wollen. Selbstverständlich werden die Eltern darüber nicht informiert.

Und eine Klage ist unter Umständen erst durch, wenn das Kind schulpflichtig wird!

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: @Fuchsina

Antwort von rabarbera am 29.11.2013, 19:58 Uhr

Fuchsina, ich habe den Eindruck, du willst gerade um jeden Preis die genau gegenteilige Meinung vertreten, die ich vertrete! ;-)
Ich kann sehr gut verstehen, wenn du dich über Johanna3 ärgerst. Aber damit habe ich ja nichts tun! Auch ich halte ihre Ansichten übrigens für viel zu extrem und einseitig....

Nochmal, zur Erklärung:
1. Ein enger Freund deiner Eltern ist für meine Begriffe keine komplett fremde Person für dein Kind, jedenfalls nicht in dem Sinn, wie ich es meinte!! Denn auch, wenn dein Sohn ihn noch nicht oft oder sogar noch nie zuvor getroffen hat, spürt er doch, dass seine Eltern und Großeltern Vertrauen zu dieser Person haben und sie mögen! Ganz klar, dass dadurch auch dein Kind schnell Vertrauen aufbaut! Als "distanzlos" würde ich das auf keinen Fall bezeichnen!!
Das ist doch bitte etwas völig anderes, als wenn ein Kind sich draußen, z.B. auf dem Spielplatz, einer fremden Person "in die Arme wirft", die auch den Eltern unbekannt ist...

2. Ich kenne tatsächlich einige wenige (!!) Kinder, die sich so verhalten, und diese waren/ sind Krippenkinder. ABER die allermeisten Kinder, die ich kenne, die in der Krippe waren oder sind, verhalten sich völlig normal Fremden gegenüber... einige zurückhaltender, andere offener, aber nichts auffälliges... Auf keinen Fall wollte ich andeuten, dass ALLE Krippenkinder eine schlechte Bindung zu ihren Eltern haben!


Deine Einstellung, einfach nicht an die Bindungstheorie zu glauben, halte ich aber für grenzwertig!
Meinem Verständnis nach sagt die Bindungstheorie (in groben Zügen) nichts weiter aus, als dass es kleinen Kindern eben nicht egal ist, wer sie betreut, sondern dass sie feste Bezugsperson(en) brauchen, zu denen sie die Möglichkeit haben, (langsam) Vertrauen aufzubauen.
Wenn man, wie du, die Bindungstheorie für Blödsinn hält, dann kann man überhaupt aufhören, sich über die Betreuung seiner Kinder so viele Gedanken zu machen... Hauptsache, die Kleinen sind satt und sauber! Alles weitere (menschliche Nähe, liebevoller Umgang, Kontinuität) sind dann unwichtig. Auch auf eine langsame Eingewöhnung in der Krippe od. bei der TaMu kann man dann verzichten. Oder?

Ich hatte bisher eigentlich nicht den Eindruck, dass es dir egal ist, von wem und wie deine Kinder betreut werden - du scheinst dir da doch durchaus viele Gedanken zu machen?

LG rabarbera

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Re: Jetzt reicht es Johanna!!

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 20:31 Uhr

Hallo,

ich habe geschrieben, dass man das Verhalten schon als distanzlos betrachten kann. Nicht muss.

Ich habe nur geschrieben, dass man das von dir beschriebene VERHALTEN als distanzlos ansehen kann.

Was die Bindung angeht, zu der ich hier nichts geschrieben habe: DU hast doch selber gefragt! Oder soll ich tunlichst solche Fragen als rhetorisch hinnehmen?

Wenn du Kommentare meinerseits nicht lesen möchtest, ist das doch in Ordnung. Aber ich werde hier weiter schreiben wann immer ich möchte.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von Fuchsina am 29.11.2013, 23:06 Uhr

In unseren Krippe gab es in dem knappen Jahr gerade 3 Erzieherinnen. Es waren am Anfang IMMER die gleichen 2 (waren nie krank), dann kam eine 3. dazu weil eine der "ursprünglichen" wegziehen wollte. Nachdem diese 3. Erzieherin einie Wochen in der Gruppe war, verabschiedete sich dann die eine "ursprüngliche" und seitdem sind es IMMER diese beiden (auch nie krank).

Soviel von "ständig wechselnden Bezugspersonen".

Es ist wirklich nervig, wenn Du es so darstellst als kanntest Du alle Krippen in diesem Land und überall wäre es gleich.

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von Johanna3 am 29.11.2013, 23:25 Uhr

Ich kenne nicht alle Krippen aber viele. Das insgesamt eine der höchsten Krankheitsquoten herrscht bestätigen Berichte der Unfallkassen.

Wenn dich meine Beiträge nerven, empfehle ich dir, sie nicht zu lesen.

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Re: @Fuchsina

Antwort von Fuchsina am 30.11.2013, 1:32 Uhr

Liebe Rabarbera,

ich weiß, dass Du das nicht so gemeint hast wie Johanna. Ist schon ok. Was ich allerdings doch missverstanden habe war, dass Du meintest Krippenkinder wären generell solche, die sich fremden Menschen "in die Arme" werfen.

Ja es ist natürlich ein Unterschied, ob das Kind einen wirklich wildfremden "in die Arme wirft" oder im Familienkreis Freunde oder Bekannte die das Kind zwar in dem Sinne nicht gut kennt.

Ich halte die Bindungstheorie nicht an sich als "Blödsinn" aber ich glaube nicht in so einer Tiefe und vor allem nicht mit so einer Dogmatik wie es manche tun. Es kommt doch immer wieder mal vor, dass sich hier Mütter melden und verunsichert sind weil das Kind sich mit der Kitaeingewöhung einfach tut und keine Probleme hat und dann ein Dr. P. wieder einmal schreibt, das wäre Zeichen von irgendwelcher Bindungsstörung. DAS und ähnliches glaube ich nicht, bzw. ich glaube schlichtweg zum einen nicht dass die Bindung einfach so von einem Verhalten (oder fehlenden Verhalten) abgelesen werden kann wie aus einem Buch und zum anderen glaube ich, dass für eine wirkliche Störung der Eltern-Kind Bindung schon deutlich mehr "nötig" ist als ein Krippenbesuch. Hoffe ist klar was ich meine.

Ich mache mir natürlich sehr viele Gedanken um die Betreuung meiner Kinder, vielleicht hast Du ja die Probleme diesbezüglich in den letzten Wochen auch mitbekommen.

Grüße

Fuchsina

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von maxwell_ am 30.11.2013, 19:48 Uhr

Aber es sind sich alle einig, daß andauernd wechselnde Fremdbetreuung für ein Kleinkind/Baby sehr schlecht ist! Warum tust Du so, als wäre dies eine neue Erkenntnis Deinerseits?
Deswegen wählt man eine Fremdbetreuung, wo ein guter Betreuungsschlüssel möglich ist. Oder eine Tagesmutter.
Übrigens kann so ein "grenzenloses Verhalten" auch durch Eltern ausgelöst werden, die die natürlichen Grenzen des Kindes ignorieren. Und sich selber dem Kind grenzenüberschreitend verhalten.
Auch das solltest Du wissen, wenn Du tatsächlich Erzieherin wärest, was ich allmählich bezweifle. Oder bist Du eine der Erzieherinnen, die meinen, mit abgeschlossenem Studium/Lehre wüßten sie alles, was sie bräuchten.

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von Johanna3 am 30.11.2013, 20:53 Uhr

Wieso? Ich habe die behauptet, dass dies lediglich meine persönliche Erkenntnis ist. Die Einigkeit allerseits habe ich nicht bemerkt. AufgefLlen ist mir häufig, dass oft die Meinung vertreten wird, die Krippe KANN nicht schaden, da die Mutter meint arbeiten zu müssen.

Selbstverständlich kann es Kindern auch zu Hause schlecht ergehen. Hab ich nie bestritten. Warum nimmst du an, dass ich das nicht wüsste?

Das ich selber weiß, dass ich als Erzieherin arbeite genügt mir.

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von IsaVisa am 01.12.2013, 0:25 Uhr

Du bist keine schlechte Mutter. Du hinterfragst nur. Aber wenn dich die Zweifel zu stark halten und du echt Gedankenkarussel fährst und jetzt wo diese Zeilen liest, weinst.
Dann gehe zu einer Familienberatungsstellen. Die wissen dir zu helfen und die Zeit zu unterstützen bis du dir wieder sicher bist.

Viel Kraft und LG Isa

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Re: Fühl mich einfach als sei ich eine schlechte Mutter.....

Antwort von IsaVisa am 01.12.2013, 0:33 Uhr

nicht Selbtwertgefühl ich tippe auf was anderes

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von maxwell_ am 02.12.2013, 7:53 Uhr

Aber ein Kind empfindet das grenzenlose Verhalten nicht schlecht. Dabei muß es ihm nicht schlecht ergehen. Es kopiert das Verhalten, weil es für das Kind normal ist, und verhält sich ebenfalls grenzenlos.
Ich hatte eine Kundin, die immer im Gespräch auf mich zuging, in meinen "Grenzbereich", ich bin rückwärts gegangen, sie ist hinterhergedackelt. Ganz eindeutig ein Mensch, dessen Grenzen nie geachtet wurden.
Was mich ehrlich interessiert: Wie kannst Du es mit Deinem Gewissen vereinbaren, Kinder zu betreuen, und überhaupt nicht hinter dem Modell zu stehen? Oder bist Du Tagesmutter, das wäre etwas anderes.

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Re: Mir erscheint Fuchsina etwas übereifrig...

Antwort von Johanna3 am 02.12.2013, 14:54 Uhr

Hallo Maxwell,

Die Kinder die ich betreue, sind aus dem Krippenalter hinaus.

Allerdings gibt es auch Erzieherinnen, die vom Träger aus in die Krippe versetzt werden, obwohl sie dies mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können.

Freundliche Grüße

Johanna

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Johanna

Antwort von maxwell_ am 02.12.2013, 16:44 Uhr

"distanzlos betrachten kann. Nicht muss."
So hast Du das aber nicht formuliert. Du windest Dich wie ein Aal. Echt peinlich, und nicht ernst zu nehmen.
Zu Deiner Antwort unten: Ich stelle die Kompetenz von Erzieherinnen gewaltig infrage, wenn sie nicht in der Krippe arbeiten wollen, weil sie das in Gewissenskonflikte stürzt.

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Re: Johanna

Antwort von Johanna3 am 02.12.2013, 19:08 Uhr

Meinetwegen kannst du das gerne tun. Vor nicht allzulanger Zeit wäre eine Erzieherin überhaupt nicht auf die Idee gekommen jemals in einer Krippe arbeiten zu müssen, sie waren in Deutschland nur regionsweise verbreitet. Es gibt keine Verpflichtung, den sog. Fortschritt zu begrüßen.

Achja:Winden wollte ich mich keinesfalls. ICH betrachte das so beschriebene Verhalten als distanzlos! Wenn alle Erzieherinnen kündigen würden, die nicht in einer Krippe arbeiten wollen, würde der spärlich vorhandene Bestand weiter dezimieren.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: Johanna

Antwort von maxwell_ am 03.12.2013, 8:57 Uhr

"mir tun insgesamt die Kinder leid, die eine Krippe besuchen müssen."
Also ist es Dir definitiv egal, wie der Betreuungsschlüssel ist. Auch wenn er ideal wäre, hast Du Deine vorgefestigte Meinung.
Was Deine weiteren Bemerkungen angeht hast Du recht und ich meine Ruhe. Ich habe keine Lust auf weitere Spießumdreh-Aal-Diskutiererei,.

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Re: Johanna

Antwort von Johanna3 am 03.12.2013, 22:42 Uhr

Was du in meine Zeilen hinein interpretierst.....Nein, der Personalschlüssel in Krippen ist mir definitiv nicht egal! Er sollte meiner Meinung nach viel besser sein. Es gibt nun einmal Krippen und auch wenn diese die Familie nicht ersetzen können, bin ich für bessere Zustände dort.

Ja, ich bin der festen Überzeugung, das Krippen Kindern schaden. Und? Muss man jede Meinung von sich diskutieren? Ich meine, nein.

Spießumdreh-Aal-Diskutiererei? Interessante Wortschöpfung.

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