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Geschrieben von karinasnow am 26.08.2019, 20:03 Uhr

Baby weint beim Papa

Hallo ihr,

ich bräuchte mal euren Rat. Unser kleiner Sohn ist ansich relativ pflegeleicht, es fällt jedoch auf, dass er sich oft nur von mir beruhigen lässt. Mein Partner ist davon frustriert und fühlt sich zurück gewiesen, was ich gut verstehen kann.

Wenn der Kleine so schrecklich weint, kann ich meist gar niht anders als ihn zu mir zu nehmen und zu trösten. Ich fürchte aber, dass ich es dadurch für meinen Partner noch schlimmer mache. Soll ich unseren Sohn lieber beim Vater lassen auch wenn er heult oder besser selbst versuchen ihn so schnell wie möglich zu trösten?

 
9 Antworten:

Re: Baby weint beim Papa

Antwort von Perspektiven am 26.08.2019, 20:52 Uhr

Hallo karinasnow,

herzlich willkommen.

wie oft und wie lange hat der Vater das Kind?

Könnte es sein, dass Euer Kind Dich wesentlich mehr gewöhnt ist?

Vielen Dank für Deine Auskunft und
herzliche Grüße.

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von karinasnow am 27.08.2019, 7:53 Uhr

Der Kleine ist mich definitiv mehr gewöhnt.
Aber ich möchte natürlich, dass er auch eine gute Beziehung zu seinem Vater hat. Außerdem brauch ich auch mal eine Pause.

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von EisbärBaby am 27.08.2019, 9:03 Uhr

Huhu,

Wie alt ist euer Sohn?
Wie arbeitet dein Freund? Hat er Schicht oder immer die gleiche Zeit oder ist er sogar die ganze Woche weg?

Raucht er oder hat er ein starkes Parfüm an?
Das mögen Babys nämlich auch nicht.

Ihr könnt evtl. Mal probieren das ihr ein T-shirts von dir wo nach dir riecht über die Schulter von deinem Freund legt so das das baby auch deinen Geruch empfängt.

Alles gute

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von Konfusius am 27.08.2019, 9:29 Uhr

Hallo,

wie alt ist denn euer Kind?

Bei uns war es so, dass ich lange Zeit die unangefochtene Nummer 1 war und ich meinem Mann immer wieder gesagt habe, dass auch noch andere Zeiten kommen werden. Zack, plötzlich war diese Zeit da, ich war komplett abgeschrieben und ich denke, ich hatte dann mehr daran zu knabbern als mein Mann zuvor. Gerade im Moment hält sich es wieder die Waage, wir sind beide sehr wichtig.

Wir haben es so aufgeteilt, dass mein Mann, wenn er zu Hause ist, das Wickeln übernimmt. Beim ins Bett bringen wechseln wir uns ab, seitdem ich abgestillt habe. Fürs Essen wechseln wir auch ab, hier aber nicht nach einem speziellen Muster. Die "Nachtschicht" und das Trösten übernahm ich voll, solange ich noch in Elternzeit war, mittlerweile teilen wir das auch so Pi mal Daumen auf (Papa tröstet öfter, dafür stehe ich nachts meistens auf, weil ich schneller wach werde). Mir war es eben wichtig, den Papa auch stark mit einzubeziehen, damit er sich nicht nur als Ernährer fühlen muss, sondern als Kernstück unserer kleinen Familie betrachten kann.

Auch wenn es unbefriedigend ist, in den meisten Fällen ist es nur eine Phase, die sich ganz schnell ändern kann und dann wirst du vermutlich mehr leiden, weil du es bisher anders kanntest. Wichtig ist, dass vor allem du deinem Partner Bestätigung in seiner neuen Vaterrolle gibst. Das Kind wird später auf seine Weise signalisieren, dass es auch seinen Papa ganz lieb hat. Und solange das nicht der Fall ist, musst du darauf achten, dass sich dein Partner nicht vom neuen Familienleben ausgeschlossen fühlt. Viel zu oft hab ich im Bekanntenkreis erlebt, dass die Mütter plötzlich nur noch Augen fürs Kind hatten und darüber vergaßen, dass es auch noch einen Vater zum Krümel gibt.

Auf jeden Fall ist das, was ihr gerade "durchmacht", ein ganz normales, natürliches Verhalten, dass sehr viele junge Familien durchleben. Wichtig ist, dass ihr zusammenhaltet und dieses natürliche Verhalten nicht persönlich nehmt, sondern einfach als eine temporäre Phase, auch wenn es schwer ist. Kein Kind hasst seine Eltern von Natur aus, das ist einfach so. Da muss schon sehr viel schief laufen, dass es soweit kommt. Aber das musste ich selbst erst lernen, denn wie gesagt, es kann sein, dass du in einem halben Jahr verzweifelst, weil plötzlich nur noch der Papa wichtig scheint. Aber auch ist dann nur eine Phase, die wieder vergeht. :-)

Ich wünsche euch Dreien viel Glück für die Zukunft!

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von karinasnow am 27.08.2019, 13:08 Uhr

Hallo ihr alle,

vielen Dank für eure Antworten.
Unser Sohn ist 11 Wochen alt. Mein Partner ist meist gegen 16 Uhr zu Hause. Wir füttern und wickeln ihn beide. Das klappt auch gut.
Mir ist schon klar, dass es nicht ewig anhält, aber bis dahin muss ich ja auch einen guten Modus finden. Mir geht es im Moment nur um die konkrete Situation: mein Freund hat das Kind und kann es nicht beruhigen. Ich nehme es ihm aus dem Arm, damit es zu weinen aufhört, habe dann aber ein schlechtes Gewissen, weil ich sehe, dass mein Freund traurig und frustriert ist.
Den Trick mit dem Shirt werden wir ausprobieren.

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von karinasnow am 27.08.2019, 13:14 Uhr

Ich möchte meinem Freund nicht sein Selstvertrauen nehmen. Ich finde es sehr wichtig, dass er auch soviel Zeit wie möglich mit dem Kleinen verbringt. Und ich freue mich sehr, dass ihm das auch wichtig ist.

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von Perspektiven am 27.08.2019, 14:02 Uhr

Mit „Der Kleine ist mich definitiv mehr gewöhnt.“ bestätigst Du die Erkenntnis, dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme für das Baby bedeutet, sondern auch innige Beziehungen zur Mutter, die es mit dem Vater nicht haben kann.

Dann ist es auch verständlich, dass Dein Freund als Vater Eures Kindes „.. traurig und frustriert ist ..“ Er ist mit Sicherheit nicht der einzige Vater, dem es so geht.

Hat er die Möglichkeit Vatermonate zu nehmen, wenn Du nicht mehr oder weniger stillst?

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von karinasnow am 27.08.2019, 14:24 Uhr

Ja, er ist ab Januar nächsten Jahres im Vaterschaftsurlaub.

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Re: Baby weint beim Papa

Antwort von MiMa1417 am 31.08.2019, 17:48 Uhr

Das ist völlig normal bei Babys.
Meine Tochter hat im ersten Jahr wirklich bei jedem geweint. Sogar beim Papa. Das ist halt so. Während mein Sohn total gechillt war.
Mein Mann musste das aktzeptieren. Er hat es immer wieder probiert, aber sie weinte bei ihm nur. Mit einem Jahr hat sich das gelegt, jetzt ist sie 2,5 Jahre alt und das totale Papa Kind.
Lasst euch nicht entmutigen und vor allem nicht das Baby auf Teufel komm raus dem Papa aufzwingen. Es braucht Zeit und wird auf jeden Fall besser werde. Ihr müsst nur Geduld haben. Es liegt nicht am Papa. So ein Baby was aus dem Bauch der Mama kommt kennt nun mal nur die Papa, an den Papa muss es sich erst gewöhnen.
Meine Tochter hat bei Fremden sogar geschrieben bis sie 1,5 Jahre war. Es war furchtbar. Wir konnten niemanden besuchen, niemand durfte sie angucken. Sie hat wie eine verrückte geschrien. Und jetzt merkt man gar nichts mehr davon.

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