Gaby Ochel-Mascher

Kinderbetreuung in der Tagespflege

Gaby Ochel-Mascher

   

 

Kindergarteneingewöhnung

Hallo!
Mein Sohn geht jetzt die 3 Woche in den Kindergarten und jeden Morgen gibt es Tränen,er will nicht alleine da bleiben.Ich verabschiede mich dann kurz und gehe.Die Erzieherin meint er beruhigt sich schnell,aber mir fällt es jeden Tag schwer ihn so zu sehen.Kann ich irgendwas machen,damit ihm der Abschied leichter fällt?An manchen Tagen,sagt er schon zu Hause,dass er nicht in den Kindergarten gehen möchte.Nachmittags ist er dann total müde und nörgelich.Und es scheint mir als wenn alles "Nein" wäre.Kann ich ihm irgedwie helfen damit er sich besser eingewöhnt?
Viele Grüße,
Lehmkuhl

von Sabrina.L am 05.09.2012, 15:43 Uhr

 
 

Antwort:

Kindergarteneingewöhnung

Hallo Sabrina,
Fremdes vertraut werden zu lassen geht nicht innerhalb von wenigen Wochen. Das kann bis zu einem halben oder ¾ Jahr dauern.

Das der Kindergartenalltag anstrengender ist, als das harmonische Miteinander zu Hause ist nur verständlich. Oft sind die Kleinen vom Vormittag so geschafft, dass sie am Nachmittag schnell abbauen. Auch diese Umstellung ist total normal.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie nach dem Urlaub wieder zur Arbeit müssen. Kommen Sie – oder Ihr Mann dann nicht auch „geschafft“ nach Hause? So geht es unseren Kleinen eben auch. So viele neue Eindrücke und emotionale Erlebnisse müssen verarbeitet werden.

Richten Sie so Ihren Tag ein, dass Sie nachmittags mit ihm Zeit zum Vorlesen oder Kuscheln haben.

Wenn er vom Kita geschafft ist, dann setzen Sie die Abendbrotzeit früher ein und finden Sie einen harmonischen Abend-Bettgeh-Rhythmus.

Bleiben Sie „Klar“ für Ihren Sohn.
Wenn Sie davon überzeugt sind, dass er im Kita gut aufgehoben und betreut wird, dann stehen Sie dahinter!!!

Wenn Sie unsicher werden, dann sensibilisieren Sie sämtliche Gefühlsantennen Ihres Sohnes und diese Unsicherheit überträgt sich unbewusst auf ihn
.
Loben Sie ihn und stärken Sie sein Selbstbewusstsein. Sagen Sie ihm immer wieder, wie stolz Sie auf ihn sind, dass er so groß ist, dass er mit den anderen Kindern einige Zeit ohne Sie sein kann.

Seien Sie verlässlich für Ihn in der Abholzeit.

Viel Erfolg und freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

von Gaby Ochel-Mascher am 10.09.2012

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