Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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Nabelschnurblut

Hallo,
ich habe schon sehr viel von der Nabelschnurblutaufbewahrung gehört. Ein Unternehmen in Leipzig bietet dieses für ca. 4000 DM an. Nur kann ich mir leider keine richtige Meinung bilden (unsere Ärzte sind sehr konservativ eingestellt). Gibt es Erfahrungen damit?

von Ebert, Andrea am 21.06.2001, 11:21 Uhr

 

Antwort:

Nabelschnurblut

Liebe Andrea,
die Experten lehnen diese persönliche Aufbewahrung von Nabelschnurzellen bisher ab, da weder geklärt ist, ob diese privaten Firmen wirklich für die lebenslange Aufbewahrung unter korrekten Bedingungen garantieren können und die dabei gewonnene Menge an Stammzellen bisher zumindest für größere Kinder nicht ausreichen würde.
In der Regel wird auch bei nötiger Transplantation ein Spender gefunden.
Sinnvoll sind öffentliche Nabelschnurbanken, wo man das Blut seines Kindes hinspenden kann. Fragen Sie doch mal in ihrer Geburtshilfe, ob es diese Möglichkeit gibt.
Alles GUte!

von Dr. med. Andreas Busse am 21.06.2001

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