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  Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse
Kinderarzt

 

Antwort:

Kleiner Ratschlag

Ich bin mir nicht sicher ob du das Ganze ernst meinst oder ob du vielleicht hier etwas zündeln willst. Aber falls du das ernst meinst, nehme ich dich ernst.
Ich habe während der sehr komplizierten Schwangerschaft eine Angststörung entwickelt, dachte damals, dass das nach der Geburt bestimmt wieder besser wird. Aber es wurde schlimmer. Anders als bei dir war ich ständig besorgt, dass ich etwas falsch machen könnte und meine Kinder davon krank werden. Ich war ständig angespannt vor lauter Angst, dass den Kindern etwas geschehen könnte, weil ich nicht genug aufgepasst habe. Ich war mir selber klar, dass das nicht normal ist, aber sich einzugestehen, dass man in so einem Fall psychiatrische Hilfe braucht, ist nicht so einfach. Vor allem wenn man so wie ich, vor der Schwangerschaft genau das Gegenteil von ängstlich war und mit psychischen Erkrankungen überhaupt keine Erfahrung
hatte. Aber ich habe immer darauf geachtet, dass ich die Kinder nicht einschränke, sie durften und dürfen wie andere Kinder im Matsch spielen, gehen zum Kinderturnen usw. Vor meiner Behandlung hat mich das sehr viel Kraft gekostet, hatte immer Angst vor Ansteckung usw.. Ich habe mich selbst dazu gezwungen trotzdem dorthin zu gehen, ich wollte, dass meine Kinder nicht unter diesem Mist leiden müssen. Mittlerweile freue ich mich auf die Turntermine, Muki Treff usw.
Ich ärgere mich heute über mich selbst, dass ich nicht schon viel früher Hilfe gesucht habe, die erste Zeit mit den Kindern war nur von Sorgen überschattet. Ich habe mich selbst Ende Herbst letzten Jahres in ambulante Behandlung begeben und heute geht es mir so gut wie früher. Es ist wie ein neues Leben und das in so kurzer Zeit. Endlich kann ich die Zeit unbeschwert mit meinen Kindern genießen und wünsche jeder Mutter und jedem Kind dass das möglich ist. Anfangs gab es auch Rückschläge, aber mittlerweile kann ich wieder ein ganz normales Leben führen. Da es dir anscheinend sehr schlecht geht, du ständig grübelst und ich nicht weiß ob dein Kind in Gefahr ist, möchte ich dich bitten, dich SOFORT selbst in Behandlung zu begeben. Falls du es nicht für das Kind tun willst, dann mach es dir zuliebe. Verschwende nicht deine Zeit mit so schlimmen, wahrscheinlich zwanghaften Gedanken, du solltest die Zeit mit deinem Kind und Mann genießen können und das Kind braucht eine gesunde Mama. Ich verurteile dich nicht, weil ich weiß, dass man gegen so sch... Zwangsgedanken alleine meist nicht viel machen kann. Aber bitte versuche dich so gut wie möglich zusammenzureissen bist du wieder gesund bist, für das Kind und letztendlich für dich selbst, denn wenn es dir wieder besser geht, wirst du über viele Situationen nur den Kopf schütteln können. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.


von Christa40 am 09.02.2018

 
 
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