Wenn das Stillen an der Mutter zehrt

Wenn das Stillen an der Mutter zehrt

© fotolia, Werner Heiber

Stillen bedeutet: Ihr Körper stellt sicher, dass Ihr Baby immer ausreichend Milch bekommt. Und zwar in genau der Zusammen­setzung, die es braucht. Gut zu essen, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ist daher sehr wichtig für eine gute Stillzeit.

Wenn Sie selbst nicht ausreichend essen oder ausruhen, geht das schnell auf Kosten Ihrer Kräfte. Bitte versuchen Sie daher auf keinen Fall, in der der Stillzeit eine Diät zu machen!

Ein abwechslungsreicher Speiseplan mit Gemüse Obst, Fleisch und kohlen­hydrat­haltigen Beilagen hilft, ihre Versorgung zu sichern. Ob sie zusätz­lich Vitamine und Mineral­stoffe nehmen sollten, klären Sie am besten mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt.

Machen Sie doch mal Mittagsschlaf!

Ein anderer Punkt ist das Thema Ausruhen. Mit einem Baby ist es erst einmal vorbei mir ruhigen Nächten zum Durchschlafen. Schlafmangel kann, vor allem wenn Sie wenig essen, ziemlich schnell dazu führen, dass Sie mit den Nerven am Ende sind. Tipp: Legen Sie möglichst oft einen Mittags­schlaf ein oder machen Sie ein Nicker­chen, wann immer es geht. Das gilt speziell auch für Mütter, die schon ältere Kinder haben. Dann sind umso mehr Kraft und Energie nötig, um gut durch den Tag und die Stillzeit zu kommen. Falls das mit dem Mittags­schlaf aus organisa­torischen Gründen nicht klappt: Am bestens abends früh ins Bett gehen.

Vollkommen schlapp und alles tut weh? Daran kann Vitaminmangel schuld sein

Manche Frauen haben in der Stillzeit plötzlich Gelenk- oder Knochen­schmerzen. Sie kommen kaum aus dem Bett, der Rücken schmerzt und sie fühlen sich schlapp. Auch die Hände tun weh und die Hand­ballen sind sehr empfindlich. Das sind eindeutige Zeichen einer Mangel­versorgung mit Vitamin D, Magnesium, Calcium und Vitamin B.

Bitte klären Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt, welche Nahrungs­ergänzungs­mittel Ihnen jetzt helfen. Es ist immer sinnvoll, sich erst einmal von diesen Fachkräften beraten zu lassen, statt auf eigene Faust bestimmte Präparate einzunehmen. Im Einzelfall könnte ja auch einmal etwas anderes hinter den Schmerzen und der Schwäche stecken.

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