Was wird in einer Stillgruppe gemacht?

Stillgruppe

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Stillgruppen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Sie treffen sich zum Beispiel in Hebammenpraxen, Geburtskliniken, Zentren für Elternschaft und Geburt oder auch in Mütter- und Familienzentren.

In diesen Gruppen kommen stillende Mütter zusammen, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Bei den Treffen ist meistens eine Hebamme oder Stillberaterin dabei. Als Fachfrau kann sie typische Fragen beantworten. Etwa zu den verschiedenen Stillpositionen, zum Zufüttern und Abstillen oder zum Stillen bei Erkältung und anderen Infektionskrankheiten. Die Frauen besprechen häufig auch Themen wie: Wann kann ich mal wieder abends weggehen und wie mache ich es dann mit dem Abpumpen vorher? Meiner Erfahrung nach sind Stillgruppen meistens sehr intensive Gruppen, deren Wissensbedarf selbst Fachfrauen durchaus fordern kann.

Manche Mütter haben gar keine großen Fragen. Sie kommen einfach zu den Treffen, weil ihnen das Zusammensein mit anderen stillenden Frauen wichtig ist und sie diese Kontakte schätzen. In einigen Gruppen tauschen die Frauen auch Kinderkleidung oder stehen sich auf andere Weise mit Rat und Tat zur Seite. Stillgruppen finden normalerweise regelmäßig statt. So haben Sie die Möglichkeit, praktisch jederzeit einzusteigen. Die Kosten für die Stillgruppe sind selbst zu zahlen, die Krankenkasse übernimmt sie leider nicht.

Gut zu wissen: Falls Sie Fragen haben, auf die Sie in der Gruppe keine Antwort erhalten, können Sie sich auch an eine Hebamme wenden. Im ersten Lebensjahr Ihres Kindes stehen Ihnen - unabhängig von der Nachsorgezeit nach der Geburt - noch vier Hausbesuche zu. Diese bezahlt die Krankenkasse.

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