Tipps für den Babyschlaf in der Herbstzeit

Tipps für den Babyschlaf in der Herbstzeit

Der Herbst ist eine typische Umstellungszeit und manchmal recht unruhig: Oft ändert sich das Wetter fast täglich, sonnige und warme Tage wechseln plötzlich mit windigen und regnerischen.

Diese Veränderung spüren Kinder sehr, gerade Babys sind mond- und wetterfühlig. Wie auch im Frühling, reagieren Kinder manchmal mit nächtlicher Unruhe. Wir Hebammen kennen die Auswirkungen solcher Umschwünge übrigens auch aus dem Kreißsaal: Bei einem Wetterumschwung, aber auch kurz vor oder nach dem Vollmond, gibt es vermehrt Blasensprünge und mehr Kinder kommen zur Welt.

Ist das Wetter sehr wechselhaft, kann auch der Tagesrhythmus der Kinder entsprechend schwanken. Kinder benötigen einen festen Rhythmus und Rituale. Geraten gewohnte Abläufe durcheinander, sind manche Babys schnell durch den Wind und schlafen unruhig. Hinzu kommt: Kinder verarbeiten nachts, was sie tagsüber erlebt haben. War ihnen etwas zu viel, kann es sein, dass sie nachts mit Unruhe reagieren. Vor allem dann, wenn sie gerade in einem Entwicklungs- und Wachstumsschub stecken.

Zur neuen Jahreszeit passen neue Rituale

Jetzt, wo die Tage kürzer werden, können sie auch andere Rituale als im Sommer einführen, um Ruhepunkte zu schaffen. Sie können zum Beispiel abends Kerzen anmachen. Und in entspannter, kuscheliger Atmosphäre noch etwas mit ihrem Kind spielen oder - falls es dafür schon alt genug ist - Bilderbücher anschauen.

Ein Tipp, falls Ihr Kind grundsätzlich eher unruhig schläft: Tropfen Sie etwas reines Lavendelöl auf ein feuchtes Handtuch, das Sie dann ins Kinderzimmer hängen. Lavendel hat eine beruhigende Wirkung. Gutes Lavendelöl, etwa von der Firma Primavera oder der Bahnhofsapotheke in Kempten, erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern und gut sortierten Bioläden.

Schlafkleidung im Herbst

Natürlich sollten Sie auch die Schlafkleidung Ihres Babys der Jahreszeit anpassen. Ein kuscheliger Langarmschlafanzug ist zu empfehlen. Wenn es nachts schon sehr kalt ist, kann man Kindern, die schnell frieren, als untere Schicht am besten noch einen Body anziehen. Schön warm und sicher ist dazu ein Schlafsack in dem das Kleine gut schlafen kann. Ob es dem Baby zu warm ist, fühlen Sie im Nacken: Ist der Nacken verschwitzt und/ oder sehr warm, sollten Sie eine Schicht ausziehen. Optimal ist die Schlafkleidung, wenn der Nacken lauwarm und trocken ist. Unruhiger Schlaf kann dagegen auch ein Zeichen für zu kühle Kleidung sein. Ganz nach persönlicher Vorliebe kann das Fenster nachts geöffnet bleiben, es darf nur kein Zug für Ihr Baby entstehen.

 

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