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Geschrieben von icarriedawatermelon am 17.01.2021, 23:01 Uhr

Trinkschwäche und Verzweiflung

Hallo ihr Lieben:-)
Ich muss mich mal ausweinen...
Ich habe bei 32+6 am 23.meine Zwillinge per KS entbunden... ich war aber vorher schon stationär 3 Wochen dort und habe von Wehenhemmer bis Nierenstau alles mitgenommen .... nach der Geburt mussten wir natürlich noch dableiben und sind aktuell immer noch im Krankenhaus .... ist jetzt meine 7.Woche insgesamt! Ich schlafe immer bei den Kindern und seit circa 1.5 Wochen auch mein Mann da ich langsam nicht mehr konnte und Hilfe brauchte.
Wir machen hier eigtl.die komplette Versorgung der Kinder und den beiden geht es auch echt gut ... einzig und alleine das Trinkverhalten meiner Tochter bzw.die Vorgehensweise hier steht einer Entlassung im Weg. Es ist vorgegeben das sie alle 3 Stunden 40ml schaffen muss ... nimmt sie ab oder schafft es 2 mal am Tag nicht kriegt sie immer ne Sonde ... dann fangen wir von vorne an und dann wird die wieder gezogen und das Spiel geht von vorne los ...
Mein Mann ist tagsüber Zuhause und ich füttere dann und Nachts wechseln wir uns ab ...dann klappt es super gut und sie trinkt sogar mal 50ml...
Schlimm wird es tagsüber ... die Nahrung um 14 Uhr und um 17 Uhr ist ein richtiger Kampf ....die Schwestern sagen man muss es denen so "unbequem" wie möglich machen damit sie es nicht zu gemütlich finden. Das versuche ich dann auch .... kein Streicheln dabei...vorher wickeln ...grelles Licht ... unbequeme Positionen usw...
Ich versuche ALLES ... mittlerweile graut es mir ... es kommt mir so vor wie Quälen .... sie windet sich ...schreit wenn sie nicht mehr kann spuckt und dreht sich weg... die Schwestern meinen man solle dann da durch und es müsse eben so sein ... ich als Mama finde das so schlimm ... mittlerweile mag ich sie gar nicht mehr füttern ... zumal kommen noch die Bauchschmerzen und Koliken danach zu ...nach der Tortur ist sie immer total erschöpft und entkräftet ... und sobald sie mal danach zur Ruhe kommt und sich erholt und schläft wie ein Stein muss ich sie nach ner halben Stunde wecken und die Prozedur geht von vorne los...
Ich versuche alles aber ich möchte ja auch mal nach Hause ....
Fühle mich schon total unfähig ... vll.merkt sie das ich gestresst bin ? Die Schwestern meinen es könnte auch daran liegen das sie mich riecht und sich so gemütlich fühlt ??
Bin echt am Ende ... und wenn mein Mann dann zu uns kommt der sich schön Zuhause ausgeschlafen hat und seine Kräfte aufgetankt hat kann dann natürlich erfrischt das ganze angehen und ist super happy... er ist ja auch nicht schon 7 Wochen hier in Isolation ...
Mittlerweile scheue ich mich schon davor meine Tochter hochzunehmen oder sonstiges... also die Beziehung leidet schon sehr ...
Kennt das jemand ? Gibt es noch Tipps ??
Wir haben schon mit den Ärzten gesprochen und geäußert das es zu anstrengend ist und sie einfach noch Ueit braucht ...wir wären sogar happy mit ner Sonde dann hat sie mal Zeit sich zu erholen und vll.klappt es dann nach 2 Tagen besser ...
Aber das einzige was kommt ... versuchen sie es weiter und sie muss ihre Mengen schaffen ...
Bin total am Ende ...

 
10 Antworten:

Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von sunnydani am 18.01.2021, 11:25 Uhr

Das hört sich wirklich schrecklich an.
Ich weiß noch gut, dass im KH wirklich Stress mit dem Zunehmen gemacht wird und damit, dass sie die Menge trinken müssen, die sie sollen, aber gezwungen wurde bei uns nie.

Bei uns wird zur Sondenentwöhnung nach Bedarf (ad libitum) gefüttert, d.h. sie schauen sich mal über ein bis zwei Tage an, wie das Baby trinkt, wenn es selbst entscheidet. Das bedeutet, sie haben zwar schon immer noch ihre Richtwerte wann die Mahlzeiten gegeben werden, aber wenn ein Baby da z.Bsp. viel weniger trinkt als es sollte und dafür nach zwei Stunden schon wieder von sich aus essen will, dann bekommt es nach zwei Stunden wieder die Flasche und es wird wieder geschaut, wie viel es von selber trinken will. Die Gesamtsumme über 24 Std. wird dann zusammengezählt, also es wird geschaut, ob die Gesamtmenge gleich ist, die das Baby "ad libitum" zu sich nimmt wie die Menge, die eben ausgerechnet wurde und die sondiert wird.
Weicht die Menge ab und das Baby trinkt "ad libitum" weniger, dann wird noch geschaut, ob es trotzdem zunimmt. Nimmt es trotzdem zu, dann ist es in Ordnung, wenn es weniger trinkt. Nimmt es jedoch ab, dann wird wieder zusätzlich sondiert. Aber zum Essen gezwungen wurde bei uns auf der Neo nie. Es wurde sogar gesagt, dass Zwang ganz schlecht ist und zur kompletten Trinkverweigerung führen kann.

Mein Kleiner ist ein Extrem-Frühchen und er hatte lange Probleme mit dem Trinken. Er hat für 20 ml eine ganze Stunde gebraucht und das war insgesamt natürlich alles viel zu wenig. Er hat sich damit total angestrengt und war dann natürlich fix und fertig. Deshalb wurde er immer nur zum Probieren gefüttert und der Rest wurde sondiert. Da er alle anderen Entlassungskriterien dann schon erfüllt hatte und wir bereits 16 Wochen auf der Neo waren, wurde er dann mit Sonde entlassen. Ich musste dafür Sonden legen und sondieren lernen, aber wir hatten keinen Stress mehr mit dem "Er muss essen lernen..." und ich konnte ihm daheim mit Ruhe und viel Geduld immer wieder probieren lassen, bis er reif genug dafür war und es geschafft hat.
Wir wurden daheim dann recht schnell die Sonde los. Er hat aber nie die Menge getrunken, die er sollen hätte.
Anfangs war ich auch sehr gestresst davon, weil sie uns immer gesagt haben, wenn er abnimmt oder nicht ausreichend zunimmt, muss er wieder stationär ins Krankenhaus und das wollte ich auf keinen Fall. Deshalb musste ich ein Trinkprotokoll führen und auch immer herumrechnen, wie viel er jetzt noch in den 24 Stunden trinken muss, damit es genug ist.
Das war aber wirklich anstrengend und irgendwann dann, als ich gemerkt habe, er nimmt ja trotzdem genug zu, auch wenn er weniger trinkt und deshalb konnte keiner etwas sagen, hab ich aufgehört damit. Ich habe nicht mehr bei jeder Mahlzeit mitgeschrieben, ich habe nicht mehr versucht noch mehr ml in ihn hineinzubekommen und genau auf die Uhr zu schauen, wann er wieder essen muss, sondern ich habe ihn wirklich nach seinem Bedarf gefüttert.
Es ging mir viel besser damit, ich war entspannter, er war entspannter und er hat auch so wirklich besser getrunken. Ich wusste dann einfach nicht mehr, wie viel wir in 24 Std. geschafft hatten, aber ich wusste, er bekommt so viel, wie er braucht, denn er hat zugenommen. Und ich dachte mir, würde ich ihn stillen, wüsste ich die Menge auch nicht, die er getrunken hat. Das alles hat mir geholfen lockerer zu lassen und mich nicht so unter Druck setzen zu lassen.

Sprich noch mal mit dem Klinikpersonal! Sag ihnen, dass es dir mit dieser Vorgehensweise nicht gut geht und ob ihr es nicht anders probieren könnt. Und versuche selber ruhiger zu sein. Je gestresster und aufgebrachter du bist, desto mehr überträgt sich das aufs Baby. Dein Baby kann nichts dafür und du brauchst keine Scheu vor deinem Baby zu haben.
Ich weiß, es ist schwer in der Situation, man ist am Ende mit seinen Kräften, so ein KH-Aufenthalt über Wochen zerrt an den Nerven.
Aber denk dran, ihr seid schon kurz vor dem Ende, ihr habt es bald geschafft! Das Ziel ist in Sichtweite und du schaffst die letzten Meter (Tage) bis zur Entlassung auch noch!

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und dass dein Baby bald den Knopf heraußen hat, wie das trinken klappt bzw. eben genug zu sich nimmt, dass es reicht.

Alles Gute!

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von ayla.auel am 18.01.2021, 11:31 Uhr

Hi,

Ich möchte Dir ehrlich antworten.

Bitte sieh zu, dass Du Dich etwas entspannst und dann sprich mit den Schwestern und dem Kinderarzt, dass Ihr dieses Füttern nach Uhr abstellt. Das erzeugt Stress, der weder Dir noch den Kindern guttut.

Ich hatte das bei meinen Töchtern in 2015 auch, nur da ich schon 2006 ein Frühchen entbunden hatte, wusste ich, was ich anders machen muss. Also forderte ich die ad lip Fütterung ein und siehe da, meine Töchter spuckten nicht mehr und waren wesentlich entspannter.

Alles Gute

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von icarriedawatermelon am 18.01.2021, 13:35 Uhr

Hallo :-)
Danke erstmal für eure Antworten ...
Ich habe gestern nochmal mit meinem Mann intensiv geredet weil ich wirklich viel geweint habe und ich das Gefühl habe es zerstört irgendwie die Beziehung zu der kleinen ...
Ich werde so schwer es mir fällt heute Abend für eine Nacht Zuhause schlafen und er bleibt dann hier ...außerdem werde ich jetzt mal für 1bis 2 Tage sie gar nicht mehr füttern sonder er oder die Schwestern sollen es machen damit ich mich wieder nur auf die schönen Sachen mit ihr konzentrieren kann wie kuscheln und babymassage usw... das tut uns bestimmt ganz gut !

Ich verstehe diese Vorgehensweise auch nicht und wir haben das ja schon 2 x angesprochen ... hier machen die es wohl so das sie erst halt alle 3 Stunden ...also 8 x am Tag und dann alle 4 Stunden also den "6er" machen (wobei sie dann aber eine größere Menge trinken müsste) und erst dann "ad lib" trinken darf ....
Ich meine die beiden haben ja auch ohne Ende Bauchweh ...
Aber die Entlassung rückt jetzt eh wieder etwas weiter weg da sie gestern Abend wohl einen Abfall hatte bei der Sättigung ...ihr wisst ja was das bedeutet ... die 72 Stunden beginnen von neuem

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von Schneeflocke489 am 18.01.2021, 18:06 Uhr

Ich würde den ganzen Tag im Auge halten. Du schreibst ja sie trinkt nachts mehr als sie müsste. Wenn sie über 24 h auf ihr Soll kommt dann ist das doch in Ordnung.
Meine wollte auch nicht trinken . Sie sollte alle 4 h eine bestimmte Menge trinken. Die schaffte sie aber nicht . Dann haben wir es umgestellt auf 2 h und weniger und in 24 h geguckt. Dann passte alles.
Es war vorher auch ein Kampf. Das war nicht gut.
Viel Glück

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von lila281 am 19.01.2021, 11:29 Uhr

Das alles klingt wirklich nicht schön. Und wenn du schon gar keine Lust mehr hast, zu füttern, muss dort etwas geändert werden.
Meine Kleine kam mit 31+1 und war in der ersten Klinik noch sondiert. Wenn sie sich in der Klinik gemeldet hat, gab es Brust oder Flasche, wenn nicht wurde sondiert.
In der Heimatklinik wurde dann als erstes die Sonde gezogen und mir hat das auch Stress gemacht. Zudem fand ich die Sauger dort nicht optimal und die ganze Kontrolle der Trinkmenge brachte zusätzliche Verunsicherung. Dieses ganze Stillgewicht vorher/nachher und Fläschchen wiegen macht einen irre.
Seit Freitag sind wir jetzt zu Hause und den ersten Tag wollten wir auch noch alles abwiegen, haben das aber dann doch nicht gemacht. Sie braucht zwar gerade etwas Zeit zum ankommen und schläft sehr viel, aber hat knapp 100g mehr als Freitag von daher ist es okay. Sie bekommt Brust oder Flasche wenn sie Hunger hat. Außer die Abstände sind zu groß, dann geh ich schon mal wickeln in der Hoffnung, dass sie wach wird.
Auch hat sie mittlerweile Lieblingszeiten zum Trinken. Früh und Vormittag eher nicht so, dafür ab 20 Uhr meist mit Nachschlag. Ich versuche halt nicht zu viel Stress zu machen.

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von icarriedawatermelon am 19.01.2021, 13:13 Uhr

Danke auch nochmal für die Antworten ...

Ich habe jetzt mal eine Nacht Zuhause geschlafen und das tat mir echt gut muss ich sagen ...

Mir ist es im Prinzip auch schon egal wann wir nach Hause kommen ...ob eine Woche früher oder später ... Hauptsache sie sind gesund und wir müssen nicht nach 2 Tagen wieder dort antanzen ...
Mir war nur der Vorgang an sich zu wider ... dieses Qäulen und Vollstopfen bis sie total am Ende ist... das kann ich einfach auch nicht und hab und werde ich auch nicht mehr machen .... nachts trinkt sie ja super ....und dann ist das eben so ...

Möchte auch auf lange Sicht eine gesunde Beziehung zum Essen fördern ...nicht das die kleine Maus sich später daran erinnert oder sich vor Essen ekelt oder so ...Mädels haben es doch eh schon schwer genug mit dem Gewicht später in der Pubertät ...

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von Zirkuskind am 19.01.2021, 20:06 Uhr

Hallo du Liebe,

mein Sohn kam bei 31+4 und in unserer Klinik war das Entlassungskriterium das selbe. 8x50ml in höchstens 1h. Ich fand es auch eine furchtbare Quälerei...

Bei uns waren vor allem die letzten 10g lange ein Kampf. Hab ich das richtig gelesen, dass die Sonde immer wieder gezogen und neu gelegt wird? Mein Sohn hatte durchgehend eine Sonde durch die Nase liegen, die erst gezogen wurde, als er ,trinksicherer‘ war. Vielleicht ist das eine Option für euch? So konnte er erst trinken und was er nicht geschafft hat wurde sondiert.

Bei meinem Sohn ist es dann ganz plötzlich von alleine umgeschlagen, die Flasche war zügig leer (20-30 Minuten) und er forderte einen Nachschlag... das wird bei euch bestimmt auch kommen! Ich konnte das bei vielen Kindern auf der Station sehen.

Jetzt zu Hause stillen wir mittlerweile nur noch nach Bedarf.

Halt durch und fühl dich fest gedrückt, ich hab das im Krankenhaus sein ähnlich empfunden und mich auch furchtbar unter Druck gesetzt gefühlt, war frustriert und wollte nur noch heim. Du schaffst das und deine Töchter sowieso, haben sie doch schon so gut gekämpft.

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von Melli7 am 20.01.2021, 21:29 Uhr

Hey :)
Fühl dich erstmal ganz doll gedrückt!
Ich kann das so gut nachvollziehen, was du durchmachst! Meine Kleine kam im September 2019 12 Wochen zu früh und Mitte November hieß es, ich solle für die letzten Tage mit in die Klinik ziehen und das Heimgehen vorbereiten. Die Motte musste auch alle 4h eine gewisse Menge trinken, die sie nie geschafft hat, also wurde der Rest sondiert. Ich habe genau die gleichen Ansagen wie du bekommen und bin ebenso strategisch vorgegangen. Geholfen hat es nicht. Eine der älteren Schwestern hat sich dann stark gemacht, dass die 2/3 Regelung bei ihr greifen konnte, hieß: sie musste nur zwei Drittel der Menge trinken, durfte aber nicht abnehmen. Was für ein Druck! Aber auch die zwei Drittel hat sie nicht immer geschafft, diese festgelegten Zeiten lagen ganz offensichtlich neben ihren eigenen Zeiten. Und ich gebe es offen zu: ich habe dann beschissen. Ich habe die geforderte Menge protokolliert und am nächsten Morgen gehofft, dass sie nicht abgenommen hat. Das hat geholfen, wir durften dann kurze Zeit später die Klinik verlassen. Von Füttern nach Bedarf wollten die Schwestern nichts hören, einzig die Stillberaterinnen haben hinter vorgehaltener Hand zugestimmt, dass feste Zeiten eigentlich Quatsch sind.
Mich hat das auch ganz übel belastet: der Klinikalltag, dieses Leben nach der Uhr, nach Gewicht und der Druck und ich habe auch zuhause einige Zeit gebraucht, das abzulegen. Auch ich war immer total angespannt und verkrampft beim Füttern. Im Nachhinein ärgere ich mich sehr, dass ich da nicht vehementer meine Meinung für mein Kind vertreten habe, aber als Erstlingsmama mit Extremfrühchen ist es eben auch nicht ganz einfach.
Versuche den Druck rauszunehmen, vielleicht kann dein Mann auch mit den Ärzten sprechen, schaue, dass du und dein Baby eine Verbindung habt! Ich drücke dir die Daumen, dass du ganz bald heim darfst und euren Rhythmus finden kannst
Liebe Grüße Melli

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von Jani81 am 21.01.2021, 20:48 Uhr

Ich hatte das mit meiner Tochter 4 Monate nach Entlassung und es zog sich 8 Wochen. Ich habe mich sehr allein gefühlt. Die Kinderärztin und auch das SPZ waren diesbzgl keine große Hilfe.

Aber dem Kind Stress zu machen, wie es die Schwestern verlangen... Da zieht sich bei mir alles zusammen. Meine Tochter hat zeitweise nur in Schlaf getrunken. Und ja, eine Mahlzeit hat ewig gedauert.

Im Krankenhaus sollten wir den Sauger an den Lippen reiben, damit sie weiter trinkt oder das Händchen reiben. Aber grelles Licht?

Viele Kinder haben nach der Geburt Blockaden in der Wirbelsäule. Auch unsere Tochter hatte ein, weshalb wir bei einer Chiropraktikerin mit osteopatischer Zusatzausbildung waren. Sie sagte, die kleine hatte durch die Blockade eine Funktionsstörung und damit ein falsches Trinkmuster entwickelt, daher die Trickschwäche.

Halte durch. Die Zeit ist hart und kaum einer kann es nachempfinden. Ihr schafft das zusammen. Deine Tochter wäre normaler Weise noch in deinem Bauch und müsste das noch gar nicht können.

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Re: Trinkschwäche und Verzweiflung

Antwort von LittleT am 21.01.2021, 21:40 Uhr

Meine Tochter wurde bei 34+0 geboren und hatte durch die starke Gelbsucht nicht genug Kraft genug zu trinken.
Entbunden habe ich in einem antroposophischen Krankenhaus. Dort wird zwar grundsätzlich am 3. Tage die Sonde gelegt, was mich wirklich gestört hat, weil meine Tochter bis dahin super an der Brust getrunken hat. Aber es wurde kein Druck gemacht. Natürlich musste ich alle 3 Stunden wecken, anlegen und anschließend noch sondieren. Aber wir hatten schnell raus, wie viel noch zusätzlich sondiert passt. Und es ging nicht um Menge x, die sie schaffen musste, sondern das sie stetig etwas zunimmt und der Bullirubinwert sinkt.
Als wir sie von der Sonde entwöhnt haben, wurden gelegentlich Stillproben gemacht. Aber auch die nur selten, damit wir Mütter nicht in Panik verfallen, wenn eine Mahlzeit nicht so erfolgreich war. Nur das morgendliche Wiegen war "Pflicht".
Ich würde da wirklich nochmal das Gespräch suchen. Und wenn sie noch ein paar Tage die Sonde braucht, ist es leider so.
Haltet durch.

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