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Geschrieben von nicole23 am 18.01.2013, 13:01 Uhr

Muttermilch abpumpen,

Frage steht ja schon oben. Wer von euch pumpt Muttermilch ab, wieviel habt ihr?? Ich pumpe schon seit dem 22.8.12 und es wird einfach nicht mehr!! Es wurde natürlich am Anfang ein wenig mehr aber jetzt seit 4 Monaten immer so ca. 60ml (beide Seiten zusammen alle 3 Std.). Ich trinke Malzbier, Stilltee, nehme weiße Kügelchen aus der Apotheke, Hefeweizen ( alkoholfrei) aber es bleibt dabei. ( 2 Std.abpumpen brigt auch nichts, anlegen und schmusen auch nicht :-( ) Mein Sohn lag 3 Monate auf der Intensiv, kennt und liebt die Flasche, er ist zu faul um sich groß anzusträngen für seine Milch ;-).......aber das ist ok. Meistens reicht die Milch ja auch, wenn nicht bekommt er eine Pre Nahrung, er schaut zwar dann etwas komisch, trinkt sie aber trotzdem. Mir macht das abpumpen nichts aus aber meine Umwelt stört sich daran (obwohl sie es nicht live sehen!!?? Mein Frauenarzt will mir jedesmal eine Tablette andrehen, wo über Nacht die Milch sofort weg ist ( er ist ca. 65 Jahre, ist ein Vertretungsarzt bei dem ich zufällig gelandet bin in der SS, er hat meinem Sohn das Leben gerettet ....................es sei ihm verziehen wegen der Milch). Meine Schwieg. Mutter stört sich sowieso daran, weil sie ja auch nie gestillt hat und keine Milch hatte, also wofür die ganze Arbeit, ihrer Meinung nach!!! Und sogar andere Mütter im KH haben klipp und klar gesagt: es gibt fertige Milch warum soll ich mir das antun?!! Manchmal komme ich mir echt allein vor, mit meiner Einstellung und meiner elektrischen Freundin Medela ( elektrische Milchpumpe!!).
Ich konnte am Anfang nichts (fast nichts) für mein Baby tun, nur hoffen, für ihn da sein und Milch machen ;-) . Er hat gekämpft, ich habe ihm Liebe und Milch gegeben (klar geht auch fertige Milch). Mir macht es nichts aus Milch abzupumpen, ich bin im Erziehungsurlaub, meine Große ist in der Schule, der Kleine ist ganz lieb (schläft ja auch die meiste Zeit). Meine Frage an euch: gibt es noch Gleichgesinnte?? Was sagt euer Umfeld? Und wieviel Milch habt ihr? Meine Tochter, mein Freund, meine Eltern, gute Freunde, haben kein Problem mit der abpumpt-Geschichte, manche finden es sogar bewundernswert (das baut natürlich auf)
Liebe Grüße und euch einen schönen streßfreien Tag

 
16 Antworten:

Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Zwerg1511 am 18.01.2013, 13:26 Uhr

Also erstmal Hut ab. Du machst das super. Nicht jeder würde das Pumpen solange durchhalten.

Ich habe ähnlich lange gepumpt. Mein Sohn kam in der 36. SSW und war zu schwach zum Saugen. Er hat abgepumpte Muttermilch bekommen. Nach 3 Monaten haben wir ihn an die Brust bekommen, aber er hat es nicht geschafft, alle Mahlzeiten dort zu trinken. So habe ich neben dem Stillen insgesamt 10 Monate gepumpt. Die Medela war ein Familienmitglied, welches sogar mit in Urlaub gefahren ist. vom 3. bis zum 8. Monat hatte ich genug Milch und habe sogar noch eingefroren (teilweise habe ich 150 ml abgepumpt), dann wurde es weniger und mit 10 Monaten habe ich aufgehört zu pumpen und mit 12 Monaten abgestillt.

Ich denke, dass Du nicht auf so eine hohe Menge beim Pumpen kommst, liegt daran, dass Dein Kind nicht an der Brust ist. Die Brust wird durch ein Kind einfach anders angeregt, als durch die Milchpumpe.

Ich würde einfach solange pumpen, wie es für Dich ok ist und Du eine vernünftige Menge zusammenbekommst. Lass Dich bloß nicht von Deiner Umwelt verunsichern. Muttermilch ist das beste, was Du Deinem Kind bieten kannst. Natürlich ist die heutige "Ersatzmilch" auch gut, aber an das Original kommt nichts ran.

LG

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von nero-black am 18.01.2013, 13:40 Uhr

Hallo. Ich hab zwar kein Frühchen möchte aber trotzdem einen tipp geben. Ich hab ebenfalls abgepumt da meine kleine einfach nicht an die Brust wollte und ich aber nicht wollte das sie auf Muttermilch verzichten muss.
So nun mal zum Thema ;-)
Ich habe mir ein zweites Set für die pumpe gekauft. Kostete glaube 15 Euro für die medela.
Dann hab ich alle 3 Stunden für 20 min beidseitig gepumpt, danach jeweils 5 rechts und 5 min links einzeln und dann nochmal beidseitig 5 min.
So hat mir es meine Hebamme empfohlen weil die Milch auch nicht laufen wollte wollte.
Nach kurzer Zeit hatte ich soviel Milch das ich teilweise 500 ml abgepumt habe und wir unser baby darin gebadet haben.
Vielleicht hilft dir das ein bisschen weiter. Was auch wichtig ist das du viel Ruhe hast damit der Körper Energie für die Milchbildung hat.
Ich wünsch dir viel Glück.

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Roxylady am 18.01.2013, 16:29 Uhr

Hi

ich habe immer nur 20ml pro Ampumpvorgang geschafft.
Am Anfang sicher ausreichend, nach 2 Monaten dann nicht mehr so dass ich abgestillt habe und dann auch blutverdünnende Tabletten nehmen konnte und das lästige Spritzen aufhörte...

Am Anfang ist die Muttermilch sehr wichtig, wenn es gar nicht mehr geht, sollte man abstillen... Das ist eh nur stressig, man setzt sich selber unter Druck. Alleine dieses spritzen, zur Kleinen ins KH, abpunpen, nach hause pumpen, spritzen hat mir gereicht...

LG und alles Gute
Roxy mit Melina (26. SSW, 420g jetzt 5J, 96 cm,12kg)

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von KleineKämpfer am 18.01.2013, 20:20 Uhr

Hallo.
Ich find es auch total toll, dass du noch abpumpst!!!
Ich habe insgesamt 9 Monate abgepumpt, da meine Zwillinge auch zu schwach waren. Ich hatte allerdings wirklich viel Milch (zw. 250-450ml pro "Sitzung") und da meine Zwerge sehr schlechte Trinker waren, hatte ich zeitweise 60 Liter Muttermilch eingefroren
Entgegen aller Prognosen waren meine beiden im ersten Lebensjahr gar nicht und im zweiten höchstens 3 mal krank. Und das ist für unsere Vorgeschichte (mein Sohn hat eine schwere BPD und brauchte 15 Monate Sauerstoff) wirklich wenig und ich behaupte einfach mal, dass die MuMi ihren Beitrag dazu geleistet hat!
Solange es dich selbst nicht stört oder du dich unwohl oder unter Druck gesetzt fühlst, würde ich an deiner Stelle weitermachen. Wenn du es selbst nicht mehr willst, könnte dir aber auch niemand einen Vorwurf machen, wenn du aufhören würdest.
Du kannst stolz auf dich sein!
Alles Gute weiterhin und liebe Grüße,
K. mit Zwillingspärchen (SSW 26+6)

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Tinchen81 am 18.01.2013, 20:35 Uhr

Hallo,

auch ich finde es super das du abpumpst.
Meine kleine kam 24+3 zur Welt und ich habe von März bis September abgepumpt (6 Monate). Seither stille ich voll an der Brust, sie verweigert bis heute jedes Fläschen. Allerdings füttere ich jetzt schon zu und stille nur noch nacht´s zum Früstück und bei bedarf tags.
Ich habe auch nie mehr als 100ml (bds.)geschafft abzupumpen, trotz regelmäßiger abpumpzeit von 3 Stunden sogar nacht´s hab ich mir den Wecker gestellt. Nach so langer abpumpzeit 6 Monaten hat sich der Körper glaub ich einfach schon so darauf eingespielt. Ich hab auch alles probiert und nix half. Ich hab auch immer bds gleichzeitig abgepumpt. Was bis heute aber noch so ist, meine kleine muss relativ lange Saugen bis der Milcheinschuß kommt. Das ist einfach nicht so ein "Zug" wie aus der Milchpumpe. Frühchen trinken einfach auch anders, meine Reifgeborene große Tochter konnte einfach fester saugen und so schoß die Milch viel schneller. Ich bin total froh das das bei uns mit dem Stillen so gut klappt, sogar die Hebamme und Schwestern vom KH sind total erstaunt. Mortz die Milchmengen hab ich auch nie gehabt aber es hat immer gereicht.
Mach weiter so, bisher war meine kleine auch noch nie krank trotz großer SChwester die im Kindergarten ist.
Freu dich das du deinem Kind mit Mumi was gutes tun kannst.

GLG Tinchen mit Herzchen Antonia und Mathea 24+3

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noch was...

Antwort von KleineKämpfer am 18.01.2013, 21:03 Uhr

Hast du sicher schon probiert, aber falls nicht:
vor dem Abpumpen warme feuchte Brustumschläge machen (hab immer Waschlappen in heißes Wasser gelegt). Hat bei mir gut geholfen!

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Re: noch was...

Antwort von Arndti am 18.01.2013, 21:22 Uhr

du könntest auch versuchen am tag mal zwischen den 3std wenn du zeit hast für 5min auf jeder seite zu pumpen. denn nachfrage regelt angebot und ein baby was normal gestillt wird kommt auch öfter als 3std wenn es nicht genug milch bekommt.

ich habe selber auch 8monate voll und bis 10monate noch 3mal täglich abgepumpt. kann deine gedanken gut verstehen. ich habe mich genauso gefühlt.

alles gute

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Emily25+ am 18.01.2013, 21:32 Uhr

Hallo

Ich muss dir jetzt einfach etwas dazu schreiben.

Ich habe 4 kinder (2 reifgeb. mädchen unser frühchen emily und unseren reifgeb sohn) und habe nur bei unserem letzte versucht zu stillen aber schon nach wenigen Tagen aufgegeben, weil alles weh tat und einfach keine Milch einschoss. heute weiss ich das ich viel zu schnell aufgegeben hab.
bei der ersten fühlte ich mich mit knapp 20 zu jung und bei der zweiten hab ich mich nicht damit auseineander gesetzt. ausserdem war stillen scheinbar eine krankheit wenn man sich nur darüber äusserte. ich weiss klingt total doof aber leider hab ich mich davon beeinflussen lassen. als ich in meiner letzten SS davon sprach haben mir alle abgeraten :-(
Emily hätte ich gerne muttermilch gegönnt weil sie schon so einen schlimmen start ins leben hatte. aber weil alles so schnell ging mit der geburt hab ich die abstill tablette ohne nachdenken geschluck.
auch der transport wär wegen der entfernung von kinderkrankenhaus schwierig geworden. nunja :-/
heute kann ich nichts mehr daran ändern.... meine kinder sind auch mit der flasche grossgeworden und mein kleiner kuschelt immer noch intensiv beim trinken mit mir. (er ist fast 1 j)

was ich eigendlich sagen möchte . mach dir nichts aus den anderen.. DU entscheidest wie lange du deinem kind deine milch gibst und ich bewunder jede frau die die schlimme anfangszeit schafft und dann mit hingabe stillt.
oder abpumpt.. :-)

lg sabine

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von nicole23 am 18.01.2013, 22:26 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten, ich hatte es noch nicht mit warmen Umschlägen probiert ( aber ab morgen :-) ) und zwischendurch mal 5 min pumpen werde ich auch mal probieren.
Mal sehen wie lange und mit welchem Erfolg das hier weiter geht ;-), obwohl das einzige was zählt ist, das es ihm gut geht.
Ich lese hier gern im Forum, man sieht (liest) wie es anderen geht, bekommt Tips und fühlt sich nicht allein, ihr kennt die Sorgen und Ängste und versteht bestimmt auch, wenn man als Mutter nicht so strengt ist und nicht alles auf die Goldwaage legt ( wann muß ein Kind sitzen, laufen...............u.s.w).

DANKE

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Foxi23 am 19.01.2013, 17:43 Uhr

Mein Zwerg kam bei 35+3.
Ich habe ab dem Tag nach der Geburt gepumpt. Mit so gut wie null Erfolg. So was wie ein Milcheinschuss kam am 5. Tag, also sagen wir, ich hatte ein wenig festere Brüste als sonst.
Maximales Pumpergebnis ever waren 60 ml beidseits nach 30 Minuten Pumpen. Ansonsten immer so 20-40.
Hab das Spiel zu Hause noch 5 Wochen lang weiter gemacht und dann die Scheiß-Pumpe in die Apotheke zurückgebracht, auch mein Rezept nicht verlängern lassen.
Ich hab mich so mies gefühlt, dass ich trotz 3 LIter Stilltee am Tag und Pumpen alle 3 Stunden nicht mehr zustande gebracht habe.
Meine Hebamme hat mir dann sogar dazu geraten, es sein zu lassen, ich soll die Zeit lieber mit dem Baby kuscheln.
Hatte sie auch recht.
Ich musste nicht mal was machen zum Abstillen. Es kam einfach nichts mehr, als ich aufgehört habe zu Pumpen.
Hatte auch nie einen Druck in den Brüsten.
Schon während der ganzen Schwangerschaft haben die sich rein gar nicht verändert, weder äußerlich, noch habe ich irgendwas gefühlt außer empfindliche Warzen.

Ich würde es bei einem weiteren Kind von Anfang an sein lassen, dieses "Versagen" hat mich ziemlich fertig gemacht, das möchte ich mir und meinem Umfeld nicht mehr antun.

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von XXIndyXX am 19.01.2013, 18:58 Uhr

Ich war eigentlich auch immer so Eine, die eher negativ eingestellt war, was das Stillen betraf und war mir sicher, dass ich mein Baby mal auf keinen Fall stillen möchte
In meinem Freundeskreis und auch in meiner Familie haben allerdings mehrere Mami's gestillt und ich fand's einfach nicht schön, wie ungeniert die immer ihre Brüste freilegten
(war für mich immer eine unschöne Situation)

Als meine Kleine dann in der 25.SSW geboren wurde, hab ich gar nicht groß darüber nachgedacht und einfach angefangen zu Pumpen.
Im Nachhinein aber wird mir wieder bewusst, dass ich auch gar nicht groß gefragt wurde.
Da auch bei mir die Milch nicht richtig laufen wollte und auch nicht als alleinige Nahrung ausreichte (ausser ganz am Anfang), hab ich nach 8 Wochen aufgehört.
Maximale Menge war 130 ml (beidseitig) nach 25 Minuten, das hörte aber dann blitzartig auf und ich brachte plötzlich nur noch 50 ml zusammen.
Ich versuchte es auch mit Globuli, Malzbier, Stilltee, warmen Umschlägen, Brustmassage, kürzeres und dafür öfteres Pumpen, wechselseitiges Pumpen...
Aber es wurde nicht mehr mehr

Auch ich war dann irgendwann gefrustet und wollte auch nicht mehr ständig meine Brüste zur Schau stellen (Stillberaterin in der Klinik inkl. Schüler!!!).
In der Klinik wenn ich abgepumpt habe, kam immer kaum was raus, was vermutlich an der fehlenden Privatsphäre lag.
Aber eine stillende Mutter hat da ja keine Scham (wurde mir so gesagt)

Fazit: Wenn Stillen (oder Pumpen) zum Stress wird und es nur noch um maximale Milchbeschaffung geht, dann ist Stillen nicht mehr das, was es eigentlich sein sollte... nämlich entspannte Zweisamkeit mit dem Baby... ETWAS PERSÖNLICHES

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Isabelle1969 am 19.01.2013, 23:32 Uhr

Du machst genau das richtige. Ich habe auch nicht viel Milch gehabt und nach 6 Monaten war es dann ganz vorbei. Davor musste ich dann schon PreMilch zufüttern. Ich habe jedoch gar nicht mehr gepumpt als mein Sohn nach drei Monaten endlich nach Hause kam, sondern er hat erst an der Brust getrunken und den Rest dann noch aus der Flasche. Nicht nur ist die Muttermilch gesund, sondern ich finde auch diese Innigkeit beim Stillen sehr schön insbesondere für Frühchen.
Lass dich nicht verunsichern.
Alles Gute
Isabelle mit Victor (28+4)

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von scotti12 am 20.01.2013, 9:24 Uhr

Hallo,

kann dich gut verstehen. Unsere Tochter kam auch zu früh. Allerdings zum Glück erst in 35/3. Aber sie hatte einfach keine Kraft an der Brust zu saugen, hatte auch starke Gelbsucht und somit war die Brust total uninteressant. Da das Gewicht jetzt nicht so üppig war mit 2600gr. habe ich auch nicht ewig versucht die Brust zu geben, sondern habe erstmal abgepumpt. Das hat von Anfang an super geklappt. Ich hatte sehr viel Milch pro seite 100 - 120ml. Klar nicht gleich am Anfang, aber es wurde eben immer mehr. So wurde meine Tochter auch immer super satt weil sie sehr viel getrunken hat. Brauchte aber nur alle 3,5 - 4h was. Ich habe dann volle 6 Monate durchgehalten. Da bin ich mega stolz drauf. Denn es ist nicht immer einfach abzupumpen muss alles gut geplant sein. Aber wenn man erst 1 Kind hat geht das. Meine Family hat mich voll unterstüzt. Ansonsten habe ich es aber auch nicht an die Grosse Glocke gehangen. Gute Freunde fanden das auch voll gut, dass ich das durchziehe.

Und ich wurde auch dafür belohnt, nach dem Abstillen hatte ich noch für über 1 Monat Mumi im Gefriefach.

Aber das Thema abstillen war schwer. Ich brauchte so eine Tablette, denn mit der Pumpe habe ich es net geschafft, das die Milch weniger wurde. Habe dann die Tablette genommen und nur noch Milch ausgestreift, damit die Brust net so spannt. Aber das hat echt sehr wehgetan und war keine schöne Zeit, hat auch gedauert bis ich beschwerde frei war. Aber ich würde es immer wieder so machen. Wenn ein Kind zu früh kommt und keine Kraft zum trinken hatte, hat es ein recht auch auf Mumi Milch wenn die Mama das natürlich will. Also mach weiter wenn du durchhälst.

Und nur Mamis die Frühchen haben, wissen wie schwach die sind. Auch späte Frühchen wie meine. .......

lg

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Lonki am 20.01.2013, 10:13 Uhr

ich hatte die ersten 3 Wochen wahnsinnig viel Milch und dann bekam ich grad mal ein paar ml zusammen.
Ich hatte auch alles unternommen das ich wieder mehr bekam.
Aber hatte nicht das Durchaltevermögen wie du.
Ich stillte ab und nach 3 Tagen kam dann schon gar nichts mehr.
mein Umfeld sagte damals "bist du zu faul um weiterzumachen"bla bla
Aber es kam halt nichts mehr.
Ich habe von Anfang an abpumpen müssen weil meine kleine die Kraft nicht hatte alleine zu ziehen.
Am Amfang kam ich mit vor wie ne Kuh und pumpte mit der Pumpe wie du ab,aber ich habe mich daran gwöhnt.

Ich finde es super das du so durchhälst....

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Re: Muttermilch abpumpen,

Antwort von Foxi23 am 20.01.2013, 11:45 Uhr

Ja, eben. Meiner kam ja auch zur gleichen SSW und er hat zwar genuckelt, aber nur 2 x und danach war er so platt, dass er nicht mal mehr das Fläschchen wollte, sondern direkt weitergepennt hat.

Dann hat er im KH immer mehr abgenommen, auch aus der Flasche viel zu wenig getrunken.

Eine ziemlich fanatische Krankenschwester wollte immer, dass ich ihn erst anlege, dann zufüttere, was für mich ein Heidenstress war, denn die Milch musste ja dann zwischendrin erstmal wieder vorne auf der Station geholt werden und der Zwerg durfte auch nicht einschlafen. Dann wollte noch Besuch kommen und immer "wann ist es denn günstig?" .. ja, weiß ich nicht, eigentlich nie, weil ich keine Ahnung habe, wann ich erfolglos mit Baby an der Brust im Bett sitze und gleich heule.

Wir haben dann mal eine Wiegeprobe gemacht, also Wiegen vorm "Stillen" und danach. Das Ergebnis hat mich zum Heulen gebracht (4g Differenz) und ich hab gesagt, mit dem Scheiß ist jetzt Schluss, jetzt bekommt er die Flasche und vielleicht klappts ja irgendwann, wenn wir wieder zu Hause sind.
Hat es nicht und ich bin dankbar, dass ich eine sehr bodenständige Hebamme hatte, die das Ganze sieht, nicht nur Stillen um jeden Preis.

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Tipps

Antwort von DreiJungsMama am 20.01.2013, 22:56 Uhr

Hallo Nicole,

ich bin keine echte Frühchen-Mama, habe aber bei meinem ersten (36+4) auch abgepumpt während er etliche Tage wegen schwerer Gelbsucht dauerbestrahlt werden musste, und später gepumpt wenn ich arbeiten war.

Ganz wichtig: Nicht ZU viel trinken, nur so viel wie du Durst hast. Wenn du zuviel trinkst, schwemmst du damit das milchbildende Hormon aus. Also bewirkst du dann das Gegenteil. Viel Trinken = Viel Milch ist ein Ammenmärchen.

Für die Anregung der Milchbildung ist entscheidend, häufig zu stillen. Also öfter abpumpen, nicht länger.
Ich nehme an, gleichzeitig beidseitig pumpst du ja ohnehin.

Dann könntest du noch versuchen, ihn ans Stillen zu gewöhnen indem du ihn immer wieder mal statt mit Flasche per Brusternährungsset (Medela) oder durchs Sondenstillen fütterst.
Da er dabei dann an der Brust nuckelt und die Milch durch das Schläuchlein fliesst, hat er ein Erfolgserlebnis und deine Brust wird parallel stimuliert...

Ich finde es sehr bewundernswert dass du das so durchhältst und wünsche dir alles alles Gute!

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