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Geschrieben von sabse1904 am 06.01.2021, 22:11 Uhr

Entwicklungsverzögert

Hallo zusammen

Ich würde mich sehr gerne mit betroffenen gerne austauschen.

Meine Tochter (3) ist in der 35ssw geboren ihr start ins Leben war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Die ersten 2 Jahre, waren wir einige Male im Krankenhaus erst seit rund 1 Jahr wurde es ruhiger.

In ihrem ersten Lebensjahr merkte man, schon das sie immer etwas entwicklungsverzögert ist, was sie aber immer wieder gut aufgeholt hat. Seit rund einem Jahr hat sich ihre sprach entwicklung kaum geändert von überall bekomme ich gesagt, das sie zurück ist wir fördern sie wo es geht aber viel verbessert hat sich allerdings nix. Seit einiger Zeit merke ich auch, das sie auch vieles nicht versteht was eigentlich für ihr Alter entsprechend weiter sein müsste. An ihrem 3 Geburtstag waren wir bei der u Untersuchung wo mir der arzt wieder gesagt hat ihre sprach entwicklung und das verstehen schwer hinterher hängt was ich natürlich selber schon gemerkt habe. Die Untersuchung war im September. Er meinte ich solle ihr viel vorlesen was wir generell schon immer machen nicht nur ich auch tagesmutter und Kindergarten.

Nun waren wir in einer Reha auch dort spiegelte sich genau das selbe auch vom Therapeuten habe ich die selbe Rückmeldung bekommen. Mich hat auch einiges in der Reha traurig gemacht wie manche Kinder mit ihr umgegangen, sind wo ich als Mama sogar einige Male einschreiten musste, weil sie überhaupt nicht verstanden hat was das Kind was nicht nett zu ihr ist da gerade macht seis schlagen, beschimpfen, anschreien etc.

Meine nächste Schritte sind zu nächst ihre Ohren überprüfen zu lassen ob sie auch genügend hört. Danach würde ich eine frühförderstelle aufsuchen um sie beurteilen zu lassen soweit so gut aber was geschieht danach?

Was kann ich als Mutter noch tun?
Mich würde sehr interessieren wie andere Betroffene mit der Situation umgehen und was ihr alles für Behandlung in Erwägung gezogen habt? Gibt es vielleicht sogar für ehemalige Frühchen spezialle Anlaufstellen?

Ich danke schon mal

 
4 Antworten:

Re: Entwicklungsverzögert

Antwort von Marymary1234 am 07.01.2021, 12:37 Uhr

Mein Sohn kam 35+6 zur Welt. Er wird im Mai 4 Jahre alt. Er spricht kaum bis auf ein paar vereinzelte Wörter. Verstehen tut er vieles. Auch motorisch ist er langsamer als andere.

Wir waren bei der pädaudiologie und phontrie. Gehör völlig in Ordnung. Er hört auch und reagiert. Mit der Sprache scheitert es allerdings auf ganzer Höhe. Wir haben weitere Termine mit einer Logopädin, in der pädaudiologie und Frühförderung.

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Re: Entwicklungsverzögert

Antwort von sunnydani am 07.01.2021, 13:13 Uhr

Ich habe ein Extrem-Frühchen aus 25+2 und wir hatten auch sehr viele Komplikationen.
Mein Kleiner ist jetzt 2,5 Jahre alt, korrigiert 2 Jahre und 2 Monate. Auch er ist entwicklungsverzögert bzw. hat ohnehin von seiner Hirnblutung eine motorische Beeinträchtigung zurückbehalten.
Er ist Gleichaltrigen auch hinterher, aber er entwickelt sich in seinem Tempo stetig weiter. Die Ärzte sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung, da seine Diagnosen, die er alle hat, auch einen weit schlimmeren Verlauf bringen hätten können.

Er hat erst vor ein paar Monaten angefangen frei zu laufen und sprechen fängt er gerade jetzt erst an. Er ist sehr interessiert an allem, ein kleiner Sonnenschein und sehr motiviert Dinge selber zu schaffen, aber man merkt einfach, dass er eben für alles länger braucht und auch noch viel mehr Hilfe braucht.

Wir haben einmal in der Woche Physiotherapie, einmal in der Woche Logopädie und einmal in der Woche Frühförderung. Zusätzlich haben wir eben unsere Entwicklungskontrollen im Krankenhaus sowie eben andere Arzttermine, die aber alle nicht regelmäßig bzw. eben nicht so oft sind.
Das Gehör funktioniert bei ihm zum Glück einwandfrei, aber er ist eben trotzdem mit der Sprache hinterher, was auch an seiner Mundmotorik liegen könnte.
Die Physiotherapeutin hat vor Weihnachten gesagt, dass für ihn auch eine Wassertherapie super wäre. Da haben wir aber noch nichts Fixes, denn erstens ist das zurzeit ohnehin nicht möglich und zweitens müsste man da ja wirklich etwas finden, das echt gut passt und wir machen ja doch schon sehr vieles pro Woche. Überfordert soll er auch nicht werden.
Eine Reha wäre für ihn auch super, hat sie gemeint, aber das verschiebe ich noch in weiterer Ferne, da ich da für meinen Großen dann auch wieder eine Betreuung bräuchte bzw. eine Reha mit beiden Kindern im Moment für mich einfach zu stressig wäre, da bin ich ehrlich. Deshalb belassen wir es im Moment noch mit unseren ambulanten Therapien und schieben die Reha noch einige Zeit hinaus, bis es für uns zeitlich einfach besser passt.

Ansonsten kannst du eh nur im Alltag eben immer wieder auf dein Kind eingehen und es mit allen möglichen Dingen fördern, eh wie dir gesagt wurde bzw. wie du eh schon machst. Die Wahrnehmung kann man im Alltag gut fördern, die Sprache eben auch mit Singen, Vorlesen, mit darauf achten, dass das Kind immer gut Blickkontakt hält, wenn man mit ihm spricht bzw. viele Wortwiederholungen machen und auch mit Bildern oder eben den Gegenständen selbst zusätzlich arbeiten, etc.
Manche Dinge kann man aber einfach nicht beschleunigen, auch wenn man fördert, manche Beeinträchtigungen bleiben einfach und man muss dann irgendwie den Umgang damit im Alltag lernen bzw. eben schon fördern, aber es muss einem halt bewusst sein, dass man manches einfach nicht ändern kann und dass man auch als Mama nicht Schuld daran ist, wenn es eben nicht ganz gut wird.

Ich wünsche euch alles Gute!

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Re: Entwicklungsverzögert

Antwort von sabse1904 am 07.01.2021, 17:24 Uhr

Danke indemfall sind wir mit unseren Plan ganz gut unterwegs meine Hoffnung ist ja das sie vielleicht einfach nur verstopfte Ohren hat das sie daher schlecht spricht es ist uns auch aufgefallen das sie plötzlich sehr laut mit uns spricht wegen den verstehen etc hoffe ich das sie das doch irgendwie noch aufholt aber bleibt wohl nur das abwarten

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Re: Entwicklungsverzögert

Antwort von DasBabY85 am 13.01.2021, 8:15 Uhr

Huhu
Ich finde den Plan HNO zum überprüfen gut.
Meine kam mit 3,5 J in den Kiga, sprachlich war es Rückblickend eine Vollkatastrophe. Polypen/ Paukenergüsse( aufgrund der Anatomie schlecht sichrbar) hatte sie, könnten sich noch verwachsen.
Kurz vor dem 4. Geb waren wir zur Kontrolle, keine Verbesserung.
Letztlich OP, Polypen raus, Paukenröhrchen rein.
Pädaudiologe Termin, 1. Verordnung Logo.
Logo hatten wir dann mit Pause bis kurz nach dem 6. Geb.
Nun wird sie 8 und grade Deutsch und auch Englisch sind ihre Fächer.
Und die Ohren müssen nicht zwangsläufig mit dem Geburtstermin zusammenhängen. Meine kam 11 Tage nach ET.

VG

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