Frage: Schlaf/Wachzeit 8 Mon. junge Tochter

Lieber Dr. Posth, uns beschäftigt seit Tagen das Thema Schlaf- und Wachzeiten. Unsere Tochter ist fast 8 M. u.hat (noch) keinen Rhythmus. Katharina ist eine sehr schlechte Schläferin,sehr unruhig,wacht immer wieder auf,weint u. lässt sich schwer beruhigen- meist tragen wir sie dann wieder „in den Schlaf“. Bett steht ohne Gitter an unserem,seit kurzem schläft sie unregelm.drin. Bauchschläferin-auf dem Rücken schläft sie selten ein u. wenn, dann wacht sie weinend sehr schnell auf. Wir drehen sie dann auf den Bauch und dann schläft sie meist weiter.Meine Fragen sind:Ist ein Schlafrhythmus wichtig,wenn ja, wie führen wir den ein? Wie viele Std. soll sie etwa vor dem abendl. Schlafengehen wach bleiben/sein? Ich beabsichtige auch die nächtl.Brustentwöhnung:Sie hat den Schnuller meist nur z. Spielen genommen. Wann versuchen wir,ihr den Schnuller evtl. noch mal anzubieten?Unser KiA hat Ferbern empfohlen. Kommt aber nicht in Frage!!!Lese zz. Ihr Buch, super geschrieben.LG Nicole

Mitglied inaktiv - 10.08.2009, 07:54



Antwort auf: Schlaf/Wachzeit 8 Mon. junge Tochter

Hallo, richtig, das Sie Konditionierungsmaßnahmen wie das "Ferbern" ablehnen. Für das Kind entstehen psychisch ungesunde Folgen. Mit 8 Monaten gibt es eine relativ klare Grenze für das nächtliche Nahrungsangebot. Es sei denn, der Säugling hat eine Entwicklungsstörung. Durch das Stillangebot in der Nacht wird der Schlafrhythmus aber nicht unerheblich mit beeinflusst. Daher wäre zu überlegen, ob Sie nicht bald mit der Brustentwöhnung in der Nacht beginnen sollten. Das abendliche Nahrungsangebot muss dann ausreichend hoch sein. Der Wechsel Tag-Nachtschlaf ist zu individuell, als dass man in diesem Alter etwas dazu sagen könnte. Wenn sonst keinerlei Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod vorliegen und der Säugling bei einem selbst im Zimmer schläft, ist das Schlafen auf dem Bauch zu akzeptieren. Der Schnuller wird sicherlich wichtig, wenn sie mit der Brustentwöhnung anfangen. Er stellt dann einen Ersatz dar im Sinne eines oralen Übergangsobjektes. Sie können ja einmal berichten, ob und wie es klappt. Weiterhin viel Spaß beim Lesen meines Buches und danke für Ihr Lob. Viele Grüße

von Dr. med. Rüdiger Posth am 11.08.2009



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