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Mal was anderes?

Frage von DK-Ursel - 11.01.2019

Hej!

Mit meiner (un-)Kenntnis des dt. Buchmarkts aus der Ferne, wie sie ja bereits mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Büchereidienst selbst in Dtld. spürbar begann, habe ich diese Glosse amüsiert gelesen.
Ich finde, auch sowas gehört in eine Bücherecke, in ein Bücherforum (und nicht nur die absolut wichtigen Tips zur Stillung der nächsten Leselust, die ich - eben auch, weil in der Ferne - dankbar lese!).

https://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-01/jahresbestseller-michelle-obama-sebastian-fitzek-glosse

Gruß Ursel, DK

Re: Mal was anderes?

Antwort von tonib - 11.01.2019

Hehe, ich bin ja auch bekennender Fitezk Verächter - der Mann schreibt einfach schlecht, bei dem zitierten Text haben sich mir wieder die Zehennägel hochgerollt.

Schätzing finde ich deutlich besser.

Michaelle Obamas Buch wurde sicher viel verschenkt, aber es liest sich wirklich gut - und für mich sehr interessant und stellenweise auch sehr ehrlich (stellenweise nicht so).

Re: Mal was anderes?

Antwort von Luna Sophie - 12.01.2019

Oh, vielleicht bin ich schizophren ohne es zu wissen.
\"Ist es denkbar, dass ein Mensch in eine Buchhandlung geht und mit dem neuen Fitzek und dem neuen Hawking in der Tasche wieder herauskommt?\"
Ja, diese Menschen gibt es. Ich gehöre dazu. Dabei war auch noch anderes. Sehr selten kaufe ich nur ein Buch. Selbst wenn ich ein bestelltes abhole, kaufe ich noch ein weiteres spontan dazu.
Den Fitzek lese ich gerne einfach mal so zwischendurch. Da ist kein denken gefragt. Er liest sich schnell und leicht. Ich kann es immer mal weglegen und Tage später weiterlesen ohne zu überlegen, wie war das noch. Ich finde die meisten seiner Bücher spannend und oft ist der Schluss etwas überraschend. Wegen der Sprache oder um etwas interessantes zu erfahren braucht man sie nicht lesen, da taugen seine Bücher nicht.
Michelle Obama habe ich nicht gelesen und es reizt mich auch nicht.
Frank Schätzing \"Die Tyrannei des Schmetterlings\" liegt hier noch.

Re: Mal was anderes?

Antwort von kuestenkind68 - 12.01.2019

Das ist ja auch immer eine Frage dessen, was man gerne lesen möchte. Ich mag Sebastian Fitzek, weil man die Bücher schnell weglesen kann (bis auf einige wenige, die mir nicht gefielen) und sie immer sehr spannend sind. Ausserdem sind seine Lesungen sehr sehenswert, er erzählt unheimlich viel und es ist sehr kurzweilig. Wenn man seine Bücher mag: auf jeden Fall mal hingehen!

Frank Schätzings Bücher finde ich immer super interessant. Die Themen sind immer aktuell und sehr spannend. Aber ich finde ALLE Bücher von ihm viel zu lang, da gibt es immer wieder Passagen, in denen man nur genervt weiterliest, weil man ja doch wissen möchte, wie sich die Geschichte entwickelt. Ich hätte alle Bücher um 200-300 Seiten gekürzt, dann wären sie wirklich großartig. Und jedes Mal ertappe ich mich dabei, dass ich mir wieder einen Schätzing kaufe und mich spätestens ab der Mitte ärgere, weil er wieder so langatmig schreibt. Und das scheint auch anderen Lesern so zu gehen. Aber das ist natürlich auch wieder mal Geschmackssache.

Re: Mal was anderes?

Antwort von Maxikid - 12.01.2019

Ich habe von beiden noch keines gelesen. Die beiden reizen mich so gar nicht....

Re: Mal was anderes?

Antwort von Jayjay - 13.01.2019

Und ich frage mich, was mir das Ganze sagen soll... Mir ist es ziemlich wurscht, ob der Spiegel (oder wer auch immer) meine Lieblingsbücher zerreißt oder nicht.
Warum gelten manche Bücher als gut, manche andere aber nicht? Okay, manches ist eindeutig, aber vieles in meinen Augen auch nciht. Es gibt ja auch viele Autoren, die von so genannten Kritikern sowohl beweihräuchert als auch geächtet werden.

Neulich habe ich ein Buch geschenkt bekommen, das um 1900 herum handelt. In Anbetracht dessen, WER mir das geschenkt hatte, ahnte ich gleich, dass es irgendwas Kitschiges sein muss. Nun, der Schreibstil war wie Pilcher und Co., der Inhalt phasenweise auch echt kitschig, ABER so mancher Hintergrund recht gut recherchiert und interessant, so dass ich das Buch am Ende sogar gerne gelesen habe. Und sobald es nicht um Liebesangelegenheiten ging, war der Schreibstil sogar ganz annehmbar.

Fitzek habe ich auch geschenkt bekommen - aber auf eigenem Wunsch hin. Den lese ich gerne. Schätzing habe ich vor Jahren mal gelesen und fand ihn ziemlich langweilig...

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