November 2020 Mamis

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Geschrieben von Stella1983, 11. SSW am 05.05.2020, 11:58 Uhr

Hallo

War heute beim Termin und es ist alles in Ordnung! Mein Krümel ist schon 3,5 cm groß und alles zeitgerecht entwickelt.
Das einzige was ich habe ist bluthochdruck der jetzt vom Hausarzt behandelt werden soll.
Mir wurde heute mehrfach empfohlen eine Fruchtwasser Untersuchung auf chromosomstörung testen zu lassen da ich ü 35 bin.. das werde ich aber auf gar keinen Fall machen. Ich hätte auch die finanziellen Mittel die anderen weniger gefährlichen tests machen zu lassen aber ich will das Kind aufjedenfall bekommen und es ist momentan auch alles zeitgerecht . Hat noch jemand ü 35 die Tests nicht machen lassen oder bin ich die einzigste?

Lg

 
19 Antworten:

Re: Hallo

Antwort von ostseekind2020, 14. SSW am 05.05.2020, 12:09 Uhr

Ich werde 39 und hatte letzte Woche Feindiagnostik (Blutuntersuchung, Messung der Nackenfalte und 30 Minuten US auf Fehlbildungen). Das ganze hat mich schon 125€ gekostet. Trotz super Ergebnissen bin ich am hin- und herüberlegen, ob der Harmonytest auch noch gemacht werden soll (nochmal 249€ und meine Krankenkasse trägt es nicht). Für die Fruchtwasseruntersuchung würde ich mich nur im Notfall entscheiden. Diese ist bei meiner KK aber Kassenleistung.

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Re: Hallo

Antwort von Stella1983, 11. SSW am 05.05.2020, 12:13 Uhr

Ja bei mir wäre die Fruchtwasser Untersuchung auch Kassenleistung aber ich möchte eigentlich keine der Untersuchungen machen lassen. Ich hätte die finanziellen Mittel schon die anderen machen zu lassen aber ich würde mein Kind egal ob krank oder nicht sowieso behalten. Die Ärztin hat heute schon sehr doll auf mich eingeredet das ich doch wenn ich schon keine andere mache wenigstens die Fruchtwasser Untersuchung machen lassen sollte. Aber irgendwie will ich einfach keine machen.

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Re: Hallo

Antwort von ostseekind2020, 14. SSW am 05.05.2020, 12:16 Uhr

Wenn es dafür keinerlei Anhaltspunkte laut US gibt, würde ich das auf keinen Fall machen. Es ist alleine deine Entscheidung. Vielleicht wollte deine FÄ an den Untersuchungen verdienen?

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Re: Hallo

Antwort von Stella1983, 11. SSW am 05.05.2020, 12:23 Uhr

Nein im Ultraschall sah heute alles zeitgerecht entwickelt aus . Im Mutterpass steht auch keine Auffälligkeiten.
Das mit dem Geld verdienen kann sein. Wenn ich rein komme in die Praxis muss ich immer so ein Zettel unterschreiben was ich gern an selbstzahlenden Untersuchung hätte. Und wie gesagt, ich würde auch ein behindertes Kind behalten. Für mich persönlich würde es nix ändern .

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Re: Hallo

Antwort von ostseekind2020, 14. SSW am 05.05.2020, 12:37 Uhr

Dann lass dich nicht verunsichern

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Re: Hallo

Antwort von Muckeline81, 12. SSW am 05.05.2020, 12:39 Uhr

Also meine Frauenärztin meinte, wenn es „nur“ am Alter hängt und sonst alles tipptopp ist, bräuchte man das nicht. Ich mache auch das Ersttrimesterscreening und wenn da alles okay ist, wird der Krümel in Ruhe gelassen. Vielleicht noch die Feindiagnostik in der 20-24 SSW, aber das war’s dann auch. Ich bin 38.

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Re: Hallo

Antwort von Sunnyani, 14. SSW am 05.05.2020, 14:01 Uhr

Ich bin 36, fast 37 und hab mich gegen die Tests entschieden. Im Ultraschall sah alles gut aus, laut der Frauenärztin. Werde ab der 20 Woche den erweiterten Organultraschall machen lassen. Mehr hab ich bei meiner Tochter mit 33 auch nicht machen lassen. Lass dich nicht verunsichern, nur wegen dem Alter. Aber letztlich entscheidet das jeder selbst.

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Re: Hallo

Antwort von Chrisi90, 11. SSW am 05.05.2020, 14:35 Uhr

Also ich bin noch nicht ganz 30. Aber für mich hört sich das bisschen so an, als würde sie dir das empfehlen, damit du dich nicht im Nachgang beschweren kannst, wenn etwas nicht stimmt... Sie will bestimmt nur auf der sicheren Seite sein.
Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen und würde es vermutlich nicht anders machen.

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Re: Hallo

Antwort von Pica84 am 05.05.2020, 14:46 Uhr

Letztlich entscheidet das jeder selbst.

Ich würde eine Fruchtwasseruntersuchung nur machen lassen, wenn ein Bluttest vorher (Harmony oder Praena) auffällig war. Den Praena Test habe ich machen lassen.

Im Bekanntenkreis hatten wir den Fall, dass das Kind Trisomie 13 hatte, was durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt wurde (der Praena Test hatte das Ergebnis vorher gebracht). Es gab vorher keinerlei Auffälligkeiten im Ultraschall und es gab vorher keine Fälle in der Familie der Eltern.

Man muss sich halt bewusst sein, dass wenn das Kind Trisomie 13 oder 18 hat, was mit höherem Alter einfach wahrscheinlicher (wenn auch trotzdem natürlich sehr selten) ist, es höchstens ein paar Tage, vielleicht Monate unter Schmerzen leben wird. Ich könnte mir nicht vorstellen das einem Kind anzutun.

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Re: Hallo

Antwort von Stella1983, 11. SSW am 05.05.2020, 14:53 Uhr

Danke für die Antwort.

Ich weiß das es auch fürs Kind schwer werden könnte. Aber ich würde ,wenn ich es abtreiben lassen würde, glaub ich ein Leben lang Gedanken machen ob das Kind nicht vielleicht doch gesund gewesen wäre und ich für mich könnte die Entscheidung nicht treffen. Deswegen sehe ich den Test für mich persönlich als sinnlos an.

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Re: Hallo

Antwort von Pica84 am 05.05.2020, 15:04 Uhr

Wenn der Praena oder Harmony Test auffällig ist und eine Fruchtwasseruntersuchung das Ergebnis bestätigt, dann ist das Kind nicht gesund, die Chance gibt es nicht. Ein Kind mit Trisomie 13 oder 18 wird leiden und dann sterben. Das ist die Realität.

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Re: Hallo

Antwort von Leo engel, 11. SSW am 05.05.2020, 15:30 Uhr

Ich bin 34 und werde auch nichts machen lassen.
Ich nehme mein Kind so wie es ist. Und gegen die Meinung das das Kind leiden würde, würde ich auch ein Kind was quasi keine Chance hat (Trisomie 13/ 18) selbst entscheiden lassen, wann es geht und es bis dahin unter meinem Herzen tragen.

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Re: Hallo

Antwort von meliane2019 am 05.05.2020, 16:45 Uhr

Hallo liebe Stella,erstmal freut mich das,das es dir und dem Krümelchen gut geht und alles zeitgerecht entwickelt ist.
Ich bin ganz ehrlich... Ich war gegen diese Tests und war von Anfang an nicht dafür. Aber ständig habe ich schlechte Gedanken,was ist wenn Fragen in meinem
Kopf. Soweit,dass ich wirklich nicht mehr schlafen kann. Ich bin 36. Und ich habe mich heute für den Harmony test angemeldet.
Erst wird eine große Ultraschalluntersuchung gemacht kostet 170 Euro. Dann bespricht der Arzt,die weiteren Untersuchungen falls es Auffälligkeiten gibt. (Gesamtpreis 500 Euro).Vielleicht bin ich danach beruhigter und entspannter und kann es einfach genießen...

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Re: Hallo

Antwort von meliane2019 am 05.05.2020, 16:48 Uhr

Hallo Muckeline,was ist die Feindiagnostik? Muss man das auch selber bezahlen?und was für ein Ergebnis kommt hier raus?

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Re: Hallo

Antwort von Julie.b am 05.05.2020, 20:54 Uhr

Ich hab Grad dieses Problem .
Ich hab ein Bluttest gemacht und das Risiko ist nicht hoch aber es ist mittel also nicht sicher und mir wurde noch zu weiteren Test geraten ich mach das aber nicht
Ich bin 37 und ich denke positive aber es geht schon an die Psyche .

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Re: Hallo

Antwort von Xeni145, 15. SSW am 06.05.2020, 2:23 Uhr

Hallo Stella,

Ich bin 31Jahre und meine Ärztin hat mit die Nackenfaltenmessung auch ans Herz gelegt. Aber für mich/uns kam dies auch nie in Frage. Meine Ärztin hat dann auch nicht weiter danach gedrängt und es akzeptiert.
Ich finde deine Aussagen hier so stark und klar, dass du dich bitte auch nicht von der Ärztin in eine Ecke drängen lassen solltest. Deine Aussagen, dass du nicht vor der Entscheidung stehen möchtest und dass du auch ein behindertes Kind akzeptieren wirst spricht doch für dich.

Ich bin gelernte Heilerziehungspflegerin, dass bedeutet ich betreue Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag.
Ich hoffe mit den nächsten Zeilen verunsichere ich euch nicht noch mehr. Ich möchte euch bestimmt keine Angst machen aber ich muss nun auch mal sagen was eben die Wahrheit ist und was kaum ein Arzt sagt:
-Mit der Pränataldiagnostik kann man nur einen ganz geringen Bruchteil der Behindeungen erkennen die es nun mal gibt. (Ich glaube es waren 3-5%). Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren oder in irgendeiner DNA zu finden.
-Leider aber wahr entstehen die meisten Behinderungen während oder sogar nach der Geburt.

Ich finde allein das sind Gründe auch mal Aufklärung zu betreiben. Einige Schwangere lassen viele Tests machen und denken dann mein Kind ist Gesund und es kann nichts mehr passieren. Aber so muss es leider nicht sein. Es kann dann immer noch anders kommen... (Autismus, Frühgeburt, Sauerstoffmangel, Hirnblutungen, Borreliose,...)

Ich werde niemanden verurteilen der sich für die Pränataldiagnostik
und sich eventuell auch bei einem nicht so schönen Ergebniss für eine Abtreibung entscheidet. Ich kann viele Seiten verstehen. Aber oft denke ich, dass zu wenig Aufklärung betrieben wird und das finde ich einfach schade.

Aus meinem Arbeitsalltag kenne ich schöne und nicht so schöne Situationen und tolle aber auch traurige Zeiten. Aber ich kann sagen, dass die wenigsten Menschen mit Behinderungen leiden. Das ist in unseren Köpfen so drin!

Ich hoffe wirklich, ich habe nicht unnötig für Angst und Unruhe gesorgt, eher wollte ich die Jenigen damit stärken die sich gegen die Tests entscheiden.

Ich wünsche allen Schwangeren weiterhin alles Gute und das auch über die Schwangerschaft hinaus.

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Re: Hallo

Antwort von Xeni145, 15. SSW am 06.05.2020, 2:23 Uhr

Hallo Stella,

Ich bin 31Jahre und meine Ärztin hat mit die Nackenfaltenmessung auch ans Herz gelegt. Aber für mich/uns kam dies auch nie in Frage. Meine Ärztin hat dann auch nicht weiter danach gedrängt und es akzeptiert.
Ich finde deine Aussagen hier so stark und klar, dass du dich bitte auch nicht von der Ärztin in eine Ecke drängen lassen solltest. Deine Aussagen, dass du nicht vor der Entscheidung stehen möchtest und dass du auch ein behindertes Kind akzeptieren wirst spricht doch für dich.

Ich bin gelernte Heilerziehungspflegerin, dass bedeutet ich betreue Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag.
Ich hoffe mit den nächsten Zeilen verunsichere ich euch nicht noch mehr. Ich möchte euch bestimmt keine Angst machen aber ich muss nun auch mal sagen was eben die Wahrheit ist und was kaum ein Arzt sagt:
-Mit der Pränataldiagnostik kann man nur einen ganz geringen Bruchteil der Behindeungen erkennen die es nun mal gibt. (Ich glaube es waren 3-5%). Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren oder in irgendeiner DNA zu finden.
-Leider aber wahr entstehen die meisten Behinderungen während oder sogar nach der Geburt.

Ich finde allein das sind Gründe auch mal Aufklärung zu betreiben. Einige Schwangere lassen viele Tests machen und denken dann mein Kind ist Gesund und es kann nichts mehr passieren. Aber so muss es leider nicht sein. Es kann dann immer noch anders kommen... (Autismus, Frühgeburt, Sauerstoffmangel, Hirnblutungen, Borreliose,...)

Ich werde niemanden verurteilen der sich für die Pränataldiagnostik
und sich eventuell auch bei einem nicht so schönen Ergebniss für eine Abtreibung entscheidet. Ich kann viele Seiten verstehen. Aber oft denke ich, dass zu wenig Aufklärung betrieben wird und das finde ich einfach schade.

Aus meinem Arbeitsalltag kenne ich schöne und nicht so schöne Situationen und tolle aber auch traurige Zeiten. Aber ich kann sagen, dass die wenigsten Menschen mit Behinderungen leiden. Das ist in unseren Köpfen so drin!

Ich hoffe wirklich, ich habe nicht unnötig für Angst und Unruhe gesorgt, eher wollte ich die Jenigen damit stärken die sich gegen die Tests entscheiden.

Ich wünsche allen Schwangeren weiterhin alles Gute und das auch über die Schwangerschaft hinaus.

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Re: Hallo

Antwort von Xeni145, 15. SSW am 06.05.2020, 2:23 Uhr

Hallo Stella,

Ich bin 31Jahre und meine Ärztin hat mit die Nackenfaltenmessung auch ans Herz gelegt. Aber für mich/uns kam dies auch nie in Frage. Meine Ärztin hat dann auch nicht weiter danach gedrängt und es akzeptiert.
Ich finde deine Aussagen hier so stark und klar, dass du dich bitte auch nicht von der Ärztin in eine Ecke drängen lassen solltest. Deine Aussagen, dass du nicht vor der Entscheidung stehen möchtest und dass du auch ein behindertes Kind akzeptieren wirst spricht doch für dich.

Ich bin gelernte Heilerziehungspflegerin, dass bedeutet ich betreue Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag.
Ich hoffe mit den nächsten Zeilen verunsichere ich euch nicht noch mehr. Ich möchte euch bestimmt keine Angst machen aber ich muss nun auch mal sagen was eben die Wahrheit ist und was kaum ein Arzt sagt:
-Mit der Pränataldiagnostik kann man nur einen ganz geringen Bruchteil der Behindeungen erkennen die es nun mal gibt. (Ich glaube es waren 3-5%). Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren oder in irgendeiner DNA zu finden.
-Leider aber wahr entstehen die meisten Behinderungen während oder sogar nach der Geburt.

Ich finde allein das sind Gründe auch mal Aufklärung zu betreiben. Einige Schwangere lassen viele Tests machen und denken dann mein Kind ist Gesund und es kann nichts mehr passieren. Aber so muss es leider nicht sein. Es kann dann immer noch anders kommen... (Autismus, Frühgeburt, Sauerstoffmangel, Hirnblutungen, Borreliose,...)

Ich werde niemanden verurteilen der sich für die Pränataldiagnostik
und sich eventuell auch bei einem nicht so schönen Ergebniss für eine Abtreibung entscheidet. Ich kann viele Seiten verstehen. Aber oft denke ich, dass zu wenig Aufklärung betrieben wird und das finde ich einfach schade.

Aus meinem Arbeitsalltag kenne ich schöne und nicht so schöne Situationen und tolle aber auch traurige Zeiten. Aber ich kann sagen, dass die wenigsten Menschen mit Behinderungen leiden. Das ist in unseren Köpfen so drin!

Ich hoffe wirklich, ich habe nicht unnötig für Angst und Unruhe gesorgt, eher wollte ich die Jenigen damit stärken die sich gegen die Tests entscheiden.

Ich wünsche allen Schwangeren weiterhin alles Gute und das auch über die Schwangerschaft hinaus.

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Re: Hallo

Antwort von OliviaÖl, 11. SSW am 06.05.2020, 13:42 Uhr

Ich freue mich sehr für dich, dass alles gut ist!!!

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