PD. Dr. med. Lars Hellmeyer

Jaydess?

Antwort von PD. Dr. med. Lars Hellmeyer

Frage:

Lieber Dr. Hellmeyer,

vor 7 Wochen wurde mein zweites Kind per Sectio entbunden.
Bei der Nachuntersuchung wurden verschiedene Verhütungsmöglichkeiten während der Stillzeit diskutiert. Leider hab ich vergessen zu fragen, ob es einen Einsetzzeitpunktsunterschied zwischen einer konventionellen Cu-Spirale und der neuen Jaydess gibt. Ab wann kann man die eine oder die andere legen lassen? Wann sollte der Uterus nach Re-Sectio ausreichend verheilt sein?
Da ich östrogenhaltige Verhütung schlecht vertrage, zögere ich im Bezug auf eine Jaydess - macht es Sinn, erst eine reine Gestagenpille auszuprobieren, bevor die Entscheidung zu diesem nicht ganz billigen Verhütungsmittel gefällt wird? Mir graut ein wenig vor der täglichen Einnahme, möchte aber nicht die unangenehme Erfahrung des Spiralelegens unnötig zweimal über mich ergehen lassen.

Und, etwas neben der eigentlichen Frage interessiert mich, ob eine Zervixdystokie durch eine vorher liegende Cu-Spirale verursacht oder begünstigt werden kann.

Vielen Dank für Ihre Mühen und schöne sonnige Grüße nach Berlin,
Marén

von mareen283 am 20.05.2014, 18:49 Uhr

 

Antwort auf:

Jaydess?

Hallo mareen 283, 3 Monate nach der Sectio, ggf. auch schon nach Abschluss des Wochenbettes könnte eine Spirale eingesetzt werden. Hormonspiralen sind sicherer, aber es gibt schon mal Patientinnen, die diese nicht vertragen. Die Jaydess ist billiger als die Mirena-Spirale, aber es ist durchaus eine gute Verhütungsmethode. Die Cervixdystokie ist hierfür jetzt nicht unbedingt typisch. GlG

von Dr. med. Lars Hellmeyer am 21.05.2014

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