Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Leitender Arzt Infektiologie / Vakzinologie
Stellvertretender Chefarzt

Prof. Dr. Ulrich Heininger ist leitender Arzt für Infektiologie und Vakzinologie (Impfstoffe) am Universitäts-Kinderspital beider Basel, Basel, Schweiz. Er ist Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut, Berlin, welche die Impfempfehlungen für die Bundesrepublik Deutschland formuliert. Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit ist die Verhütung und Behandlung von Infektionskrankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Langjährige Erfahrung als Oberarzt, früher an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche in Erlangen, seit 1998 an der Universitäts-Kinderklinik in Basel. Die Beratung von Prof. Dr. Heininger bei Rund-ums-Baby.de ist Teil des Netzwerkes VSN (Vaccine Safety Net) der Weltgesundheitsbehörde (WHO).

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Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Astra Zeneca nach Geburt

Antwort von Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Frage:

Guten Tag Hr. Dr. Heininger,

ich bin 36 Jahre alt und habe vor 2 Wochen mein 2. Kind entbunden und habe gestern eine Corona-Impfeinladung bekommen, weil ich Asthma habe. Nun kann ich wählen zwischen einem Impftermin in der kommenden Woche mit Astra Zeneca oder einem Impftermin im Juni mit dem Biontech-Impfstoff.

Nun ist das Thromboserisiko nach einer Geburt soweit ich weiß 6-12 Wochen lang erhöht und ich frage mich, ob Astra Zeneca in dieser Situation für mich überhaupt in Frage kommt und ob es nicht klüger ist auf Biontech zu warten. Da mein 3-Jähriger aber nun schon seit 4 Monaten zu Hause ist und bald wieder in die Kita gehen soll, wäre mir natürlich leichter, wenn ich schon früher geimpft werden würde. Was würden Sie denn raten?

Vielen lieben Dank für Ihre Zeit und besten Gruß!

von sasoho am 07.04.2021, 20:21 Uhr

 

Antwort auf:

Astra Zeneca nach Geburt

Hallo
zunächst Glückwunsch zur Geburt Ihres 2. Kindes und schön dass Sie ein Impfangebot erhalten haben.
Die Beratung zu Ihrer Frage ist diffizil , so dass ich sie leider nicht durchführen kann. Hier gilt es das statistisch wohl erhöhte Thromboserisiko durch Impfung mit dem AZ-Impfstoff und den Vorteil des schnelleren Schutzes im Vergleich zum Abwarten auf den Alternativimpfstoff abzuwägen. Das können Sie nur im direkten interaktiven Gespräch mit einer Ärztin/Arzt Ihres Vertrauens, die/der SIE persönlich und Ihre Situation kennt.
Danke für Ihr Verständnis und alles Gute!

von Prof. Dr. med. Ulrich Heininger am 08.04.2021

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