V.a. Schulterdystokie und Becken-Kopf-Mißverhältnis

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frage: V.a. Schulterdystokie und Becken-Kopf-Mißverhältnis

Hallo, habe letztes Jahr meinen Sohn mit secundärer sectio in der 42. Woche entbunden. Vorangegangen waren ca. 30 h Wehen, MuMu am Ende ca. 5 cm geöffnet. Schlussendlich hat man mir dringend zr Sectio geraten, da das Kind wohl auf natürlichem Wege nicht mehr kommen würde. Habe heute zufällig beim Frauenarzt erfahren, dass die Uniklinik V.a. Schulterdystokie und absolutes/reatives Mißverhältniss von Becken zu Kopf hatte. Ich bin zierlich, 1,60, 49 kg, das Kind war 3600 gr, 37 cm Kopfumfang. Ausserdem sagte man mir damals, dass es mit dem Kopf nicht unter dem Schambein wäre, und irgendwie wohl schräg mit der Schulter liegen würde. So hab ich das verstanden. Da wir ein weiteres Kind planen, habe ich doch etwas Angst vor einer weiteren Geburt. Muß ich jetzt davon ausgehen, dass es wieder so läuft (erst Wehen, dann KS)?Oder ist die Wahrscheilichkeit für KS schon hoch? Oder wartet man einfach mal ab, wie die SS verläuft? Was genau ist eine Schulterdystokie? Kann man die bei einem weiteren Kind wieder haben? Mach mir jetzt doch Gedanken. Vielen Dank

Mitglied inaktiv - 26.11.2007, 13:06



Antwort auf:

Re: V.a. Schulterdystokie und Becken-Kopf-Mißverhältnis

Hallo, bei einem Geburtsgewicht von 3600 g ist ein Missverhältnis eher unwahrscheinlich und eine Schulterdystokie gibt es nur bei einer vaginalen Geburt (Schulter tritt bei geborenem Kopf nicht ins Becken ein). Möglicherweise war der Kopf nicht richtig eingestellt, so dass er nicht ins Becken eintreten konnte. Ein erhöhtes Wiederholungsrisiko sehe ich nicht. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 26.11.2007


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