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ich wende mich an Sie, weil mich meine Beschwerden nach der Geburt psychisch und physisch an meine Grenzen bringen. Ich habe unerträgliche Schmerzen beim Stuhlgang und danach, schmiere hellrotes Blut und habe inzwischen solche Angst vor der Toilette, dass ich kaum noch essen kann. Der Verlauf: Nach der Geburt traten schmerzhafte Hämorrhoiden (und vermutlich eine Fissur) auf. Unter der Therapie mit Macrogol (täglich), Posterisan akut und Fitoroid-Salbe war ich ca. 1–2 Wochen komplett schmerzfrei. Nach einem einmalig vergessenen Tag Macrogol kam es zum schweren Rückfall. Der Stuhlgang war minimal fester, es kam zu starkem Schmerz und 1–2 Tropfen hellrotem Blut. Meine Hebamme hat sich den Befund heute angeschaut: Die Hämorrhoide ist deutlich praller und gefüllter als zuvor. Sie hat mich heute das erste Mal für 3,5 Minuten tiefenlasert (Low-Level-Laser). Ein Überweisungsschein zum Chirurgen/Proktologen liegt mir vor. Meine Hebamme riet mir, dort über eine Entfernung (ggf. in Kurznarkose) zu sprechen. Meine Fragen an Sie: 1. Kann die akute Schwellung und der Rückfall allein durch das einmalige Aussetzen von Macrogol und das anschließende Verkrampfen kommen? 2. Soll ich Macrogol jetzt stur weiternehmen, auch wenn der Stuhlgang trotz der Einnahme gestern und vorgestern heute extrem schmerzhaft war? 3. Ist bei Hämorrhoiden nach einer Geburt in der Regel direkt eine Operation nötig, oder gibt es in der proktologischen Praxis sanftere, schmerzarme Alternativen (z. B. Gummibandligatur/Veröden), vor denen ich weniger Angst haben muss? 4. Wie schätzen Sie den Nutzen des Laserns durch die Hebamme bei so einem prallen Befund ein? Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Einschätzung und Hilfe!