Mitglied inaktiv
... Frau schwanger werden möchte, ohne Pille aber Migräne und extrem starke und lange Monatsblutungen (die ersten drei Tage alle 2- 3 Std. super plus Tampons wechseln, insgesamt 8 Tage Blut) hat? Nehme momentan noch die Petibelle, möchten aber bald am zweiten Kind basteln. Hatte mit Nuvaring und während 2- monatiger Hormonpause Migräne, jetzt seit Petibelle nicht mehr. Dafür fettige Haut/ Haare, Blasenentzündungen und Libidoverlust. Nicht nur wegen dem Kinderwunsch möchte ich aufhören, aber dafür muss ich erst wissen, wie ich die starken Blutungen und Migräne in Griff bekommen kann! Haben Sie, Dr. Bluni oder die Frauen Ratschläge, Tipps für mich?
hallo, in einer solchen Situation stehen mehrerer Optionen offen: die Behandlung der Migräne orientiert sich auch daran, ob sie typischerweise in der Blutungszeit auftritt. Dieses ist dann häufig durch den Östrogenabfall bedingt. Neben den üblichen Schmerz- und Migränemedikamenten kann ein Östrogenpflaster in der BLutungszeit diese Beschwerden deutlich lindern. Bei anderen Formen von Kopfschmerzen oder Migräne ist es sicher sinnvoll, hier jemanden hinzuzuziehen, der sich in der Behandlung dieser Dinge gut auskennt. Andere Begleitmaßnahmen, wie Entspannungsübungen, Stressabbau und Akupunktur sollten nicht unerwähnt bleiben. Die Stärke der Blutungen kann organische Gründe haben, sie kanna ber auch hormonell bedingt sein. Je nach Ursache kann die Therapie von Mönchspfeffer über die Gabe eines Gelbkörperhormons in der 2. Zyklushälfte reichen, wenn Kinderwunsch vorhanden ist. Auch sollte dabei immer an die Schilddrüsenhormone gedacht werden. Eine Ausschabung aus therapeutischen Gründen ist selten notwendig. Dieses wird aber am besten Ihre Frauenärztin/Frauenarzt entscheiden können. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin ab. VB
Mitglied inaktiv
Ja, die Migräne kommt vor allem während der Abbruchsblutung, daher wird das mit dem Absinken des Östrogenspiegels zusammenhängen! Ich wusste gar nicht, dass man dann solche Pflaster geben kann... da ja bei rein gestagenhaltigen Pillen die Blutung nicht reguliert wird, kann man davon ausgehen, dass bei Gabe von Östrogenpflastern die Blutung evtl. auch schwächer werden könnte oder? Die Tipps waren echt super, ich werde alles mal mit meinem FA besprechen! Vielen Dank Herr Dr. Bluni!
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