Mitglied inaktiv
Hallo Hr. Dr. Bluni! Ich bin in der 23+4 Woche schwanger und hatte seit dem WE immer wieder einen harten kugeligen Bauch (z.T. mehrmals die Stunde) war gestern deshalb beim FA (leider nur Vertretung), wurde an den Wehenschreiber angeschlossen und obwohl ich wieder einen Kugelbauch gekriegt habe hat dieser nix angezeigt. Der Arzt meinte, die SS sei noch nicht weit genug, als das der Schreiber ausschlagen würde - stimmt das???? Muttermund ist geschlossen, Gebärmutterhals nicht verkürzt aber er wollte mir dennoch zúnächst Pertussisten verschreiben - hat er dann aber doch nicht, nachdem ich gefragt habe ob das denn sein muss..... Stimmt es, daß Wehenhemmer in Tablettenform mehr schaden als nutzen und was soll ich von der ganzen Sache halten? Zuviel liegen kann ich auch nicht, hab noch ein Kind daß mich auf Trab hält und leben müssen wir ja auch irgendwie... Sind das denn überhaupt richtige wehen wenn sie sich nach 3 Tagen immer noch nicht auf den Muttermund ausgewirkt haben??? Bin völlig verunsichert... Vielen Dank für die Antwort
Hallo, 1. auch in der 24. SSW können Wehen aufgezeichnet werden, wenn sie ausgeprägt genug sin. 2. sprechen Sie bei solchen Beschwerden zunächst immer mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt. Es ist sicher so, dass jede Schwangerschaft für sich genommen, völlig unterschiedlich verlaufen kann, mit völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Dazu kann gehören, dass ab dem 5./6. Schwangerschaftsmonat schon mal leichte Kontraktionen - ein Zusammenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches - eintreten können. Diese können u.a. infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden, aber auch durch zuviel Stress oder Überanstrengung. Dieses sind aber nicht zwangsläufig vorzeitige Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Um hier auszuschließen, dass diesen Kontraktionen nicht doch eine klinische Bedeutung im Sinne vorzeitiger Wehen zukommt, ist es empfehlenswert die behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt zu informieren und hier abzustimmen, ob eine Untersuchung sinnvoll und notwendig ist. Wichtig ist es, hier immer den Gesamtzusammenhang zu sehen: Sehr hilfreich ist es, wenn Ihre Frauenärztin/Frauenarzt im Wehenschreiber sehen kann, ob wirklich keine Wehen vorliegen. Aber auch können bakterielle Entzündungen im Bereich der Scheide richtungweisend sein. Eine solche Entzündung mit Bakterien kann hier der Auslöser sein. Besonders bedeutsam ist, inwiefern sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine bedeutende Verkürzung des Gebärmutterhalses, ggf. verbunden mit einer Trichterbildung finden und was der Tastbefund von Muttermund und Gebärmutterhals ergibt. In einigen Fällen hilft bei "harmlosen Kontraktionen" die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter. In anderen Fällen reichen diese Maßnahmen alleine aber nicht aus. Manchmal ist dann auch eine stationäre Behandlung notwendig. Wie hier für Ihre persönliche Situation das sinnvollste Vorgehen aussehen sollte, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung beurteilen. Gegebenenfalls wird hier zur Entscheidungsfindung auch die Klinik mit einbezogen. 2. die orale Gabe von Wehenhemmern hat bekannte Nebenwirkungen, wie Herzrasen und Unruhe („shaky woman syndrome“) und nicht nur deshalb wird die orale Wehenhemmung von vielen Fachvertretern, wenn überhaupt, sehr streng indiziert. Einzig sinnvoll ist die sehr kurzfristige Gabe von Wehenhemmern als Infusion. Von vielen wird nur noch diese intravenöse Gabe in der Akutsituation für sinnvoll erachtet. Es gibt nämlich bis heute keine evidenzbasierten Studien, die belegen würden, dass damit die Schwangerschaft länger würde. Insofern ist Ihre Frage berechtigt. Im Vordergrund stehen körperliche Schonung, Magnesiumeinnahme und die Kontrolle des Befundes. Wenn dieses medizinisch nicht zu vertreten ist, dann ist es in jede Fall sinnvoll, das beste Vorgehen mit einer entsprechend erfahrenen Abteilung abzustimmen. VB
Mitglied inaktiv
Hallo, ich hatte bein meiner ersten Schwangerschaft Vorwehen ab der 17 Woche. Mein Frauenarzt hat mit Homöopathisches Pulver verschrieben. Es heißt Bryo Phyllum. ( hoffe ich habe es richtig geschrieben ) Ist absolut harmlos für das Kind und mehrmals am Tag etwas davon eingenommen hat es wunderbar geholfen. Musst Du allerdings selber bezahlen. Versuchs mal.
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