Mitglied inaktiv
Hallo, bin nun in der 30 SSW mit meinem zweiten Kind. Vor einer Woche wurden bei mir, wie in der ersten SS, Streptokokken B nachgeewiesen. Nehme nun Antib. - Gel vaginal. Da mein FA nach fast 4 Wochen Urlaub erst am Montag wieder Sprechstunde hat, hatte ich heute die Vertretung meiner Hebamme da. Sie untersuchte meinen Muttermund und stellte fest, dass er verkürzt sei und der ein Finger durchlässig. Ich war vor ein paar Wochen zur VU in unserer Klinik und die Ärztin meinte, dass der MM bereits sehr weich sei, aber das wäre für die zweite SS normal. Ich nehme bereis seit Wochen "Diasporal 300" 2 x am Tag. Das Baby liegt bereits mit dem Kopf nach unten und drückt fleisig nach unten. In der ersten SS war ich in der 32 SSW wegen vorzeitiger Wehen und Verkürzung des MM eine Woche im Krankenhaus. Mein Sohn kam nach vorz. Blasensprung 15 Tage vor Termin zur Welt. Was bedeutet dieser weiche MM nun für mich und was muss ich beachten? Was bedeutet das für meine Streptokokken B Infektion? Was tue ich, wenn es zu einem Blasensprung kommt? Ist mein Baby bereits lebensfähig?
Liebe Sonja, 1. so, wie beschrieben, ist aus dem genannten Befund erst mal nicht viel abzuleiten. Bei einer Frau, die z. B. schon geboren hat, kann eine leichte Eröffnung im äußeren Muttermund völlig normal sein und auch die Konsistenz der Gebärmutterhalses sagt so nicht, ob hier Gefahr droht. Dazu bedarf es schon eines objektivierbaren Befundes, bevor man sagen kann, hier drohen vorzeitige Wehen oder gar eine vorzeitige Eröffnung des Muttermundes. Sehr hilfreich ist hier, wenn man weiß, ob die Frau Beschwerden (Kontraktionen oder gar Wehen hat)hat, ob sich Hinweise für eine Entzündung im Bereich der Scheide finden, die auch der Auslöser sein können oder ob sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine Verkürzung des Gebärmutterhalses finden. Dieses kann aber im Einzelfall aus dem Gesamtzusammenhang schon mal anders interpretiert werden, weshalb hier ggf. zur Schonung geraten wird. 2. die ß-hämolysierenden Streptokken der Gruppe B finden sich bei etwa 10-20% aller Schwangeren und sie können bei den Neugeborenen zu bedrohlichen Infektionen führen. Diese Streptokokken sollten, wenn man sie nachweist, antibiotisch behandelt werden. Die Leitlinien sehen bei fehlendem Risiko (vorzeitige Wehen, vorzeitiger Blasensprung, belastete Vorgeschichte) aber erst eine antibiotische Behandlung unter der Geburt vor, um das Risiko schweren Lungenentzündung beim Neugeborenen zu reduzieren. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, hier vorher die Entbindungsklinik zu informieren. Nach einer persönlichen Information von Herrn Prof. Dr. Petersen besteht während der Schwangerschaft nach erfolgter antibiotischer Therapie, aber dennoch persistierender Streptokokken und Beschwerdefreiheit der Patientin keine Notwendigkeit zu einer Dauertherapie. Besprechen Sie dieses bitte mit Frauenärztin/Frauenarzt und der Entbindungsklinik vor Ort. VB
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