Mitglied inaktiv
Hallo Herr Doktor, bei unserem ungeborenen Kind wurde in der 26. SSW eine beids. Ventrikulomegalie (Hinterhorn, 3. Ventrikel) diagnostiziert. Bei der Kontrolluntersuchung in der 30. SSW lag das Verhältnis von HSVp/Hem. noch immer bei 0,4. 3. Ventrikel 17 mm x 7 mm, 4. Ventrikel: 8 mm x 5 mm. Weitere Auffälligkeiten wurden nicht gefunden. Auch der Infektionstest verlief negativ. In Österreich gibt es leider keine vergleichbaren Fälle. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Wie beurteilen Sie die Lage?Wir würden uns gerne mit Eltern in Verbindung setzen, die mit einer ähnlichen Diagnose konfrontiert waren. Können Sie uns weiterhelfen solche Kontakte zu knüpfen? Vielen Dank! Silvia
liebe Silvia, bei einer solchen Auffälligkeit der Ventrikel macht sich die Bedeutung weniger an einem bestimmten Ausmaß fest, als an der Tatsache, dass ein Untersucher im Ultraschall sieht, dass diese Ventrikel aufgweitet sind. In dem Fall ist es sicher sehr sinnvoll, den Befund kurzfristig in einem Zentrum für Pränataldiagnostik abklären zu lassen. Denn solche Veränderung können auch im Zusammenhang mit anderen Veränderungen/Fehlbildungen oder auch einer genetischen Ursache in Zusammenhang stehen. In der entsprechenden Einrichtung wird es sicher möglich sein, hier schon eine nähere Einschätzung des Befundes abzugeben. VB