Mitglied inaktiv
Ich bin in der 24. SSW. Aufgrund einer vorbestehenden Nierenerkrankung ist die Gestosegefahr bei mir erhöht. Schon vor der Schwangerschaft hatte ich eine leichte Hypertonie und Proteinurie. Die Werte haben sich trotz Schwangerschaft sehr verbessert, ich brauche z.Zt. keine RR-Medikamente und auch die Eiweissausscheidung im Sammelurin liegt unter 300 mg/24h. Wie gross ist die Gefahr, dass sich bei dieser Vorgeschichte eine Gestose entwickelt, bzw. sogar ein Hellp-Syndrom auftritt? Wie weit kann man dann die Geburt noch verzögern? Alle sonstigen Befunde, auch der Plazentadoppler sind normal. Danke
liebe Claudi, eine konkrete Wahrscheinlichkeit lässt sich hier nicht benennen; nur, dass das Risiko bei der Vorbelastung sicherlich erhöht und frühzeitig auf Hinweiszeichen zu achten ist, wozu Gewichtszunahme, Eiweißausscheidung, Blutdruckerhöhung und Hinweiszeichen im Doppler gehören. Aus diesem Grund ist eine engmaschige Kontrolle und die prophylaktische Einnahme von Magnesium sicher ratsam. VB
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