Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Uterogest 200 bei hartem Bauch

Frage: Uterogest 200 bei hartem Bauch

Chakka_

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Hallo Dr. Bluni, seit Sonntag bekomme ich gehäuft einen harten Bauch, selbst wenn ich einfach nur sitze. Seit gestern hatte ich dann auch ein Ziehen in der Gebärmutter. Daher bin ich außerplanmäßig zum FA, obwohl ich erst am Montag zur Kontrolle war. Der Muttermund ist geschlossen, meine Cervix bei 38 mm (am Montag war sie bei 40 mm), hier gibt es also keine Sorge. Auch das CTG war in Ordnung und im Mutterpass steht Toko neg. Trotzdem hat mir die FA Uterogest 200 zur Beruhigung der Gebärmutter mitgegeben (soll ich 1 x abends vaginal vor dem Schlafen nehmen). Mein Bauch wird mehrmals am Tag hart, da es nicht schmerzhaft für mich ist, bekomme ich es nur mit, wenn ich es gerade zufällig sehe. Da ich mir aber nicht immer auf den Bauch schaue, kann ich nicht sagen, wie oft am Tag der Bauch hart wird - so 5 bis 6 mal sehe ich es aber sicher. Leider muss ich wegen einer Gerinnungsstörung Heparin spritzen. Mein Gerinnungsarzt hat mir zwar das GO für das Uterogest gegeben, meinte aber, dass wenn Blutungen auftauchen (Nase-/Zahnfleisch-/Schmierblutungen), ich mich wieder melden soll. Jetzt bin ich etwas verunsichert. Auf telefonische Nachfrage hin meinte meine FA, ich kann das Uterogest auch weglassen, wenn ich mir wegen der eventuell ausstehenden Blutungen Gedanken mache. Der häufige harte Bauch macht mir natürlich Sorgen und ich bin mir jetzt unsicher, ob es besser ist bei meinem harten Bauch das Uterogest zu nehmen, oder erst einmal mit einer Erhöhung der Magnesium- und Bryophyllumdosis zu erhöhen (Von bislang 300 mg auf 600 mg und 3x1 Messerspitze auf 3x2 Messerspitzen). Toko-Öl habe ich mir heute zusätzlich bestellt. Über einen Rat würde würde sich eine Ratlose in der 28. SSW freuen. Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht krumm, dass ich Frau Höfel die gleiche Frage gestellt habe. Zwei Meinungen können ja nicht schaden. Vielen Dank schon einmal und LG


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, wenn es so ist, dass die Beschwerden keinerlei Auswirkungen auf den Gebärmutterhals haben und es keine belastete Vorgeschichte gibt, dann wird es zu dieser prophylaktischen Maßnahme meines Erachtens überhaupt keine wissenschaftliche Evidenz geben, wenn auch ein solcher Einsatz bei einer Gerinnungsstörung prinzipiell erlaubt wäre. Im Zweifel fragen Sie dazu jemanden (Oberarzt/Oberärztin) in einem Perinatalzentrum. Dort kann dann die Frage viel individueller und besser beantwortet werden. VB


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