Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Spiropent

Frage: Spiropent

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Hallo Dr. Bluni, ich bin in der 32. SSW und war in der 30. SSW wegen vorzeitiger Wehen stationär. Seit der Entlassung soll ich Spiropent einnehmen 3 x 2 Tbl. Ich habe seitdem massive Oberbauchschmerzen sowie Übelkeit. Da auch die Speiseröhre bereits weh tut, denke ich, dass ich schon eine Entzündung in dieser Gegend bin. Meine FÄ sagte mir, dass Spiropent Magenbeschwerden hervorrufen kann und ich trotzdem versuchen soll, die Behandlung durchzuhalten. Ich habe jetzt mit ihrer Erlaubnis auf 3 x 1 Tbl. reduziert - habe auch darunter keine Wehen. Ich habe aber immer Schmerzen. Orangen oder etwas mit Säuregehalt essen, geht überhaupt nicht mehr. Was denken Sie, ist es möglich, wenn ich zum anderen Arzt (mein HA ist Internist)gehe, dass diese vermutliche Magen- und Speiseröhrenentzündung behandelt wird? Ich war schon vorher sehr magenempfindlich, habe Angst, dass sich alles nur noch mehr verschlimmert und ich irgendwann ein richtiges Problem habe. Danke für ihre Antwort.


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Jo, 1. mit der oralen Gabe von Wehenhemmern wird nach den Erkenntnissen großer Studien meist nicht mehr bewirkt, als entsprechende Nebenwirkungen, wie Herzrasen und innere Unruhe. Einzig die intravenöse Gabe eines Wehenhemmers ist in der Lage, über einige Tage eine drohende Geburt hinauszuzögern. 2. Treten also unter der Medikation stärkere NEbenwirkungen auf, sollte die INdikation streng überdacht werden und sofern daran festgehalten wird, sollte sicher der entsrpechende FAcharzt (Internist/Hausarzt) hinzugezogen werden. VB


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