Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Rötngenstrahlen in der Schwangerschaft

Frage: Rötngenstrahlen in der Schwangerschaft

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe eine Frage zu Röntgenstrahlen in der Schwangerschaft. Als ich in der ca. 5. Schwangerschaftswoche war (ich wußte nicht, daß ich schwanger bin) wurde mein Pferd aufgrund einer Verletzung einige Male am Huf geröntgt. Ich hatte eine kpl. Bleischürze an (ging von Hals bis Fuß) und ich hielt das Bein meines Pferdes fest und es wurde mehrmals geröntgt. Nun habe ich Angst, daß ich, bzw. mein Baby etwas von den Rötngenstrahlen abbekommen hat, bzw. dadurch Schäden hat. Mein Frauenarzt meint, in der 5. Woche gilt "alles oder nichts" und es würde bei Schäden abgehen. Ich habe aber gelesen, daß die Risikoreichste Zeit bei Röntgenstrahlen zwischen der 2. und 1o Woche liegen. Nun wurde ja aber nicht ich direkt, sondern mein Pferd geröntgt und ich stand halt direkt daneben, mit Bleischürze. Mein Frauenarzt meint, ich solle mir darüber keine weiteren Gedanken machen. Nun wie das aber bei Schwangeren so ist, läßt mir die Sache trotzdem keine Ruhe. Mittlereweile bin ich in der 13. Woche und würde mir gerne noch andere Meinung dazu einholen. Vielen Dank und Gruß


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Kati, grundsätzlich ist es ist so, dass Röntgenstrahlen die Erbsubstanz der weiblichen Eizellen und die Frucht beeinträchtigen kann. Um aber einigermaßen beurteilen zu können, welche Strahlendosis verabreicht wurde, und ob hiervon überhaupt ein Risiko zu erwarten ist, kann man mit den Radiologen klären, welche Untersuchungen gelaufen sind, ob eine Bleischürze verwandt wurde - was anzunehmen ist - dann kann ggf. mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin abgesprochen werden, ob irgendwelche zusätzlichen, pränataldiagnostischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um bestimmte Störungen auszuschließen, wobei man sich hier im Klaren sein muss, dass man auch hier gewisse Risiken für Erkrankungen im Kindesalter nicht erfassen kann. VB


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