Mitglied inaktiv
Hallo, bei mir wurde Anfang der Woche (21.SSW) ein Polyhydramnion diagnostiziert (Zitat des Frauenarztes: Hier haette leicht noch ein 2. Kind Platz...). Die Fruchtwassermenge hat sich innerhalb kurzer Zeit drastisch erhoeht, 10 Tage vorher war beim 2.Screening noch alles in Ordnung. Seit ca. 1 Woche kann ich wegen der starken Groessenzunahme der Gebaermutter nur noch eingeschraenkt essen (obwohl ich es ueber den ganzen Tag verteile), der Bauch spannt inzwischen bis zur Schmerzgrenze, und das Atmen faellt etwas schwerer. Heute war ich beim oGTT, alle Werte waren deutlich unterhalb der Grenzwerte (wird wohl in ca. 6 Wo wiederholt). Die naechste Kontrolluntersuchung ist am 21.8. vorgesehen. Ab welchen Beschwerden sollte ich schon vorher wieder zum Arzt? Wie merke ich vorzeitige Wehen? Sollte ich mich schonen oder besser viel bewegen? Vielen Dank!
Hallo, 1. Eine erhöhte Menge an Fruchtwasser (Polyhydramnion) können wir in 0,13 bis 3,2% aller Schwangerschaften nachweisen. Während in etwa zwei Drittel der Fälle kein genaue Ursache nachzuweisen ist, finden sich im übrigen Drittel vorwiegend diabetische Stoffwechselveränderungen (Schwangerschaftsdiabetes) der Mutter. Einer Erhöhung der Fruchtwassermenge können allerdings auch mal kindliche Fehlbildungen zu Grunde liegen. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, zunächst einen Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen und ggf. parallel eine gezielte sonographische Diagnostik, vor allem des Magen-Darm-Traktes, des Zentralnervensystem und der Organsysteme des Feten durchzuführen, wenn eine bedeutende Erhöhung der Fruchtwassermenge vorliegt. 2. es ist richtig, den oGTT zu wiederholen, wenn die 24. SSW noch nicht erreicht wurde. 3. bei einer Fruchtwassermenge an oberer Grenze ist die Gefahr vorzeitiger Wehen gegeben und hier kann es auch mal notwendig sein, eine Entlastungspunktion durchzuführen. 4. aus diesem Grund ist hier die weitere Abklärung in einem Perinatalzentrum dann sicher ratsam. VB
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