Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Plazenta

Frage: Plazenta

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Guten Tag Herr Dr. Bluni! Ich hätte da mal noch bitte eine Frage. Ich war in der 19. SSW bei der Feinsonographie. Der Arzt hat festgestellt, das meine Plazenta vergrößerte Lakunen aufweißt. Hatte aber muss ich dazu sagen in der 6. SSW Blutung gehabt. Meine Frauenärztin meinte das dies nicht ganz so schlimm sei. Ist dies wirklich der Fall? Ebenso stellte der Arzt fest das nur eine singulare Nabelschnurarterie vorhanden ist, aber das Herz des Kindes Ordnungsgemäß versorgt wäre. Ich bitte um Antwort und bedanke mich im Voraus für Ihre Mühe. Liebe Grüße Sanny


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Sanny, 1. hier ist immer die Frage, wie der Befund genau aussieht. Ob es eine einzelne Lakune ist oder eine mit Lakunen durchsetzte Plazenta. Dieses kann, aber muss kein Hinweis u.a. auf eine genetische Störung des Kindes sein. Sofern sich also eine solche Auffälligkeit der Plazenta zeigt, ist es immer sinnvoll, hier einen Experten/in für Pränataldiagnostik hinzuzuziehen, um dessen/deren Einschätzung zu hören. 2. zwischen dieser Auffälligkeit und der singulären Nabelschnurarterie kann es auch mal einen Zusammenhang geben. 3. obwohl nach der Geburt die Nabelschnurgefäße ihre Funktion verlieren und insofern das Vorliegen einer singulären Nabelschnurarterie (SUA) keine wesentliche Fehlbildung zu sein scheint, kommt dieser Diagnose pränatal eine große Bedeutung zu. Das Fehlen einer der beiden Nabelschnurarterien kann assoziiert sein mit einer Wachstumsminderung und Frühgeburtlichkeit, angeborenen Fehlbildungen und Plazentaanomalien, einer späten Fehlgeburt sowie Chromosomenanomalien und genetischen Syndromen. Aber auch bei sonst unauffälligen Feten kommt das Fehlen einer Nabelschnurarterie häufig vor. Also, bevor Sie sich also unnütz verunsichern lassen, sollte durch einen Spezialisten für pränatale Diagnostik ein so genannter differenzierter Organultraschall durchgeführt werden. Dabei wird man immer auch nach anderen Hinweiszeichen schauen. Im Rahmen eines solchen Ultraschalls wird nach Fehlbildungen im Bereich der Weichteile, Organe, Knochen, des Zentralnervensystems, des Herzens und der Extremitäten geschaut. Jedoch kann dieser Ultraschall aber nicht ausschließen, dass das Kind z.B. eine genetische Störung, eine Stoffwechselstörung oder neurologische Störung hat. Sofern dieser unauffällig ist, wird meist nur zum Zuwarten geraten, da diese Veränderung ansonsten für da Ungeborene praktisch keine klinische Bedeutung hat. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin ab. VB


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