Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin 30 Jahre alt und habe zwei Kinder ( 6 & 2,5 J ). Ich hatte immer ca. 1 Jahr nach der geburt bei beiden Kindern starke prämenstruelle Beschwerden ( Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Kopfschmerzen, Brustspannen mit "Milchbildung" etc. ). Ich habe dann nach der ersten Schwangerschaft das Implanon von meinem FA gesetzt bekommen. Nach kanpp einem Jahr musste es wieder entfernt werden, da ich sehr starke Nebenwirkungen hatte ( o.g. Symptome haben sich stark verschlimmert. ) Jetzt hatte ich 1 jahr einen Zykluscomputer benutzt um für mich zu sehen, WANN diese Symptome auftreten ( es war immer ca. 1 Woche VOR bis 1 Woche NACH meiner Periode ). Nun wollte ich wieder richtig verhüten und mein FA hat mir die Juliette verschrieben. Ich nehme diese nun seit 8 Tagen und habe seit 4 Tagen andauernde, starke Kopfschmerzen / Migräneartig. Kann dies nun eine Nebenwirkung der Pille sein ( steht auch in der Packungsbeilage ) ? Am liebsten würde ich die Pille wieder absetzen ( nehme sie immer morgens nach dem Aufstehen - heute hab´ ich sie nun weggelassen ! ). Ich hatte schon sämtliche Pillen in den letzten Jahren ausprobiert und immer wieder diese Beschwerden. Gibt es Frauen, die einfach keine hormonellen Verhütungsmittel vertragen ???? Und WIE und mit WAS kann man in meinem Fall verhüten ? LG, Nic
liebe Nic, es kann immer mal vorkommen, dass eine Frau mit keiner hormonhaltigen Verhütung klarkommt. In dem Fall werden ggf. nur mechanische Methoden, wie z.B. eine Spirale in Frage kommen. Wenn hier schon etliche Pille ausprobiert wurden und dabei die gleichen Kopfschmerzsymptome auftreten, macht es meist wenig Sinn die "xte" Pille auszuprobieren. Was die prämenstruellen Beschwerden angeht, so kann man dazu folgendes sagen: Das prämenstruelle Syndrom (PMS) wird definiert als regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden. Das PMS tritt in milder Form bei etwa jeder vierten Frau auf, eine behandlungsbedürftige Ausprägung wird bei etwa 5% aller Frauen angenommen. Die Erstmanifestation ist meist ab dem 3.Lebensjahrzehnt. Die Symptome sind außerordentlich vielfältig, wobei im Vordergrund Mastodynie (Brustbeschwerden), abdominale Beschwerden mit Völlegefühl, Übelkeit und Aufgetriebensein, Ödeme, Kopfschmerzen, Depressionen, Angstzustände, Konzentrations-schwierigkeiten, Libidoveränderungen und abnormes Eßverhalten stehen. Diese kurze Auflistung ist aber nicht vollständig, da bei 350 Studien annähernd 200 (!) verschiedene Symptome genannt wurden. Ohne hier jetzt ins Detail zu gehen (Sie können in einer der Suchmaschinen hierzu reichlich Informationen finden), scheinen regelmäßige körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung mit Aufnahme ungesättigter Fettsäuren einen günstigen Einfluss auszuüben. Darüber hinaus: Pflanzliche Präparate mit Auszügen aus Mönchspfefferfrüchten (Agnus castus) Ovulationshemmer (bspw. die Pille; ist in Ihrem Fall aber sicher kritisch zu werten) Stimmungsaufhellende Präparate (Antidepressiva) Vitamin B6 Das für Sie beste Vorgehen besprechen Sie am besten mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt vor Ort. VB
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