Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni Woran kann man eigentlich während der Schwangerschaft erkennen, ob ein Mongolismus vorliegt? (Mit Ausnahme der Nackenfaltenmessung) Liebe Grüße Julia
hallo Julia, wenn es um die Frage geht, welche Möglichkeiten der Diagnostik es hierzu gibt, ist in erste Linie die Nackentransparenzmessung und das Ersttrimesterscreening zwischen 11-14 SSW zu nennen. Beides sind Verfahren, die ein Risikoberechnung durchführen. Den Triple-Test in der 15. SSW sollte man immer erwähnen, dass es ihn gibt und ansosten geht es nur mit einer invasiven Diagnostik, wie der Chorionzottenbiopsie und der Amniozentese. VB
Mitglied inaktiv
Hallo, das Down-Syndrom (früher sagte man Mongolismus) kann man mit großer Sicherheit nur per Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzotten-Biopsie feststellen. Hinweise kann aber auch das sog. Ersttrimester-Screening liefern. Dabei werden verschiedene Daten (Nackenfaltenmessung, Blutuntersuchungen, Feinultraschall etc.) ausgewertet. Das macht meist nicht der normale Frauenarzt, sondern man geht in eine Spezialpraxis bzw. in eine Klinik. Hier gibt es wohl eine Trefferquote von mehr als 90 Prozent. Wenn man unter 35 ist, muss man das Screening selbst bezahlen. Fruchtwasseruntersuchung und Chorionzottenbiopsie sollte man, wenn man jünger als 35 ist, nicht unbedingt machen lassen. Denn die Rate der Fehlgeburten, die durch diese Untersuchung ausgelöst werden, ist dann höher, als die Wahrscheinlichkeit, ein Down-Kind zu bekommen. Liebe Grüße, Bonnie