Mitglied inaktiv
Guten Tag Dr. Bluni! Ich nehme seit dem 3.Zyklustag MöPf ein, normalerweise habe ich meine Menstruation 6Tage lang, der 7te Tag ist brauner Ausfluss aber nur sehr wenig und ab dem 8.Zyklustag ist nichts mehr von der Menstruation übrig. Seit dem ich nun MöPf einnehme (ich habe oft Regelschmerzen und einen sehr unregelmäßigen Zyklus) bin ich nun heute am 9.Zyklustag angelangt und ich habe noch immer braunen Ausfluss. Das ist sonst nie der Fall, erst seit dem ich MöPf einnehme!!! :-( Ist das normal?? Nebenbei führe ich Kurve um meinen ES festzustellen weil ich Schwanger werden möchte. Kann ich überhaupt Schwanger werden jetzt wo ich diese Schmierblutung habe? Ich werde MöPf wieder absetzen denn anscheinend bringt es meinen Zyklus durcheinander :-( oder was sagen Sie? MfG Danyelle
hallo Dany, sicher ist der Wunsch verständlich, hier einen Zusammenhang herzustellen, aber in aller REgel ist es genau umgekehrt: das Zyklusverhalten wird in den sicher allermeisten Fällen eher normalisiert. Inwiefern solchen Symptomen/Beschwerden im Einzelfall aber eine andere, klinische Bedeutung zukommt, wird immer nur der Frauenarzt/Frauenärztin vor Ort beurteilen können. Wenn es um die Frage geht, wann die "fruchtbare Zeit" denn ist, so wäre dazu folgendes anzumerken: der Eisprung findet in etwa 12-14 Tage vor dem ersten Tag der zu erwartenden nächsten Blutung statt und die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Schwangerschaft ist etwa einen Tag vor und am Tag des Eisprungs am größten. Das so genannte fertile Fenster, die Zeit, in der die Frau schwanger werden kann, ist aber nach neuesten Erkenntnissen offensichtlich nicht nur auf die Zeitspanne vom etwa 9.-15. Zyklustag bei 28-tägigem Zyklus reduziert. Zur Berechnung des ungefähren Zeitpunktes des eigenen Eisprungs, kann die interessierte Frau auch unseren Eisprungkalender bei Rund-ums-baby benutzen. Zu finden unter: http://www.rund-ums-baby.de/tools/ovu/ovu.php3 Darüber hinaus ist es auch möglich, mit Hilfe eines Zykluscomputers, eines Eisprungtestes oder der Bestimmung der Basaltemperatur in Kombination mit der Beurteilung des Gebärmutterhalsschleimes die fruchtbaren Tage näher einzugrenzen. Jedoch ist das alleinige Messen der Basaltemperatur zwar interessant, hat aber dank der modernen Untersuchungsmethoden der Hormonbestimmung und des vaginalen Ultraschalls -die eine viel genauere Auskunft über die Gelbkörperfunktion geben - an Bedeutung verloren und belastet aus Erfahrung nur die Lebensqualität der Frau. Wenn die Frau hier das Bedürfnis hat, dieses genauer beurteilen zu lassen, sollte sie vielleicht mit ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin über ein so genanntes Zyklusmonitoring sprechen, um die Abläufe besser eingrenzen zu können. VB
Mitglied inaktiv
Hallo, bei mir hat der Möpf auch alles schlimmer gemacht, ich hatte mehr oder weniger Dauer-Schmierblutungen: erst noch lang nach der Regel und dann wieder viel zu früh vor der nächsten. Viele Ärzte, auch meine eigene, raten trotzdem, den Möpf drei Monate durchzunehmen, weil sich dann angeblich alles doch noch einpendeln würde. Dies war bei mir nicht der Fall, es wurde immer schlimmer, schließlich blieb sogar der Eisprung aus. Später sagte mir dann ein Arzt in einer Kinderwunsch-Praxis, dass der Möpf, wenn er von Anfang an nicht gut wirkt, dies seiner Erfahrung nach auch später nicht tut. Er selbst rate daher den Patientinnen immer, die Einnahme schon recht früh abzubrechen, wenn die Wirkung nicht positiv ist. Liebe Grüße, Astrid
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