Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni Ich bin ganz verwirrt, mein Vertrauen ist erschüttert. Mein Arzt hat mit das Pilzpräperat Lomexin Vag. Kapseln (Österreich)verschrieben. Doch sowohl die Apothekterin als auch der Beipack sagen, dass das Mittel nicht erlaubt ist. Als ich den Arzt anrief und besorgt fragte, sagte er nur, dass er dann eben ein anderes (Canesten) verschriebe und dass das Mittel Lomexin nicht so schlimm sei. Zudem war er sehr ungehalten und böse, weil ich nachfragte. Ich bin nun echt sauer und beunruhigt, dass der Arzt auch sonst inkompetent ist und möchte den FA wechseln. Nehme das Mittel natürlich nicht!! Nun meine Fragen: 1. Wie kann ein Arzt ein Mittel verschreiben, das nicht erlaubt ist? 2. Wie wechselt man, wenn man bereits alle Daten beim anderen Arzt hat? Bin ja schon in der 25 ssw. Muss der andere Arzt die Daten dem Neuen übermitteln? Kann man überhaupt Mitten in der SS den FA wechseln? Was würden Sie raten? Vielen Dank Edith, 25. ssw
hallo, 1. warum hier bei einem Pilz nicht eines der üblichen Präparate verwandt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. 2.die Tatsache, dass die Erwartungshaltung der Schwangeren häufig eine andere ist und dieses schon mal im Praxisalltag untergehen kann - was sicher nicht beabsichtigt ist - ist auch mir gut bekannt; lässt sich aber bestimmt nicht immer vermeiden. Und deshalb halte ich es immer für die bessere Lösung, in einer solchen Situation - wie auch der genannten - mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin die Dinge zu klären und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, als hier vorschnell den Frauenarzt oder Frauenärztin zu wechseln, was ind Deuschland im Zeitalter der Chipkarte immer (noch) möglich ist, da keine Prüfung stattfindet. Sofern keine Besonderheiten vorliegen, müsste die Frau keine Befund mitbringen. VB