hsvmoni
Hallo Dr Bluni, ich bin 33 Jahre alt, habe 2 Kinder 6 und 2 Jahre alt und da unsere Familienplanung abgeschlossen war, entschied ich mich wieder für die Kupferspirale. Ich wurde allerdings trotz Spirale schwanger.Bisher verlief die Schwangerschaft problemlos. Ich bekam am Samstag bei 20+5 plötzlich menstruationsartige Blutungen. Mein Mann brachte mich ins KH, dort wurde ich untersucht, alles ok, dem Baby geht es gut, woher die Blutungen kommen, konnte nicht festgestellt werden. Ich wurde stationär aufgenommen, bekam Magnesium intravenös und durfte nur zum Toilettengang aufstehen. Gestern waren die Blutungen weg, der Tropf wurde angenommen und ich sollte mich bewergen...gesagt getan....es blieb ruhig. Heute hieß es, ich kann nach Hause. Plötzlich bemerkte ich, dass etwas aus mir rutscht, ich ging auf die Toilette und mir kam die Spirale entgegen. Blutungen hatte ich da keine mehr, ich durfte also nach Hause. Vor etwa 1,5 Stunden begann meine Gebärmutter sich zu verhärten und ich legte mich hin. Beim Toilettengang war wieder ein wenig Blut in der Slipeinlage und beim Abwischen auch am Papier. Kennen Sie Fälle in denen die Spirale in einer so späten Woche abgegangen ist? Kam es zu Fehlgeburten? Danke für ihre Antwort.
Hallo, es kommt natürlich immer mal vor, dass eine Frau mit Spirale schwanger wird. Dabei ist die Empfehlung, diese Spirale möglichst zu ziehen. In seltenen Fällen gelingt dieses nicht, dann muss diese Spirale belassen werden; bedeutet jedoch ein insgesamt höheres Risiko für vorzeitige Wehen und Frühgeburt, als auch aufsteigende Infektionen. Dabei ist dann nicht ausgeschlossen, dass eine solche Spirale irgendwann auf natürliche Weise ausgestoßen wird. Am besten besprechen Sie diese Situation dann mit der Oberärztin/Oberarzt in der Klinik. Liebe Grüße VB