Mitglied inaktiv
Hallo, ich schäme mich zu Tode - bin in der 13. Woche schwanger und habe das Rauchen eigentlich aufgegeben - aber gestern bin ich rückfällig geworden. Es war ein nettes Treffen unter alten Freunden, die ich schon soooooooo lange nicht gesehen hatte. Und erst wollte ich nur eine mitrauchen - dann noch eine - Fazit: ich habe eine ganze schachtel weggequalmt im laufe des tages ! natürlich werde ich diesen fehler nicht wiederholen, aber ich frage mich nun, ob dadurch das herzchen von unserem krümel einfach so aufgehört haben kann zu schlagen. kann das herz einfach so aufgehört haben zu schlagen wegen dieses fehlers???
Hallo, ja, das Rauchen kann eindeutig zu einer Erhöhung der Fehlgeburtsrate führen. Aber: das Anliegen, das Rauchen entweder ganz aufzugeben oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren, ist sehr ehrenhaft und aus medizinischer Sicht kann man sich über jede Schwangere freuen, die es schafft, die Schwangerschaft ohne Zigaretten zu überstehen. Das Rauchen sollte in jedem Fall und zwar sofort während der Schwangerschaft unterbleiben. Es sind hier auch keine Entzugssymptome zu erwarten. Das Umsteigen auf "leichte Zigaretten" ist nichts anderes, als ein Werbetrick: denn die enthalten die gleiche Menge an krebserregenden Substanzen und richten nicht weniger Schaden an, als die anderen! Das Rauchen führt zwar nicht zu irgendwelchen Fehl- oder Missbildungen, dennoch sind die meist nicht so sichtbaren Folgen für die Kinder nicht zu vernachlässigen oder zu verharmlosen: Die folgenden Probleme können bei Kindern auftreten, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen: Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. Die Gefahr, dass Kinder aggressives Verhalten entwickeln, ist dann dreifach erhöht, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben. Die Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nicht rauchenden Frauen. Untersuchungen belegen auch, dass Kinder rauchender Mütter bis zu viermal häufiger Verhaltensauffälligkeiten, wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zeigen. Hinzukommt, dass die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten haben. Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, im Jugendalter an Asthma zu erkranken Werdende Mütter, die rauchen, setzen außer der Gesundheit auch die Intelligenz ihres Nachwuchses aufs Spiel, Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, erhöhen das Risiko, dass ihr Baby später an "Plötzlichem Kindstod" stirbt, um mindestens das Siebenfache. Säuglinge von Nichtraucherinnen wiegen bei der Geburt durchschnittlich 3.493 Gramm. Kinder von Frauen, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen wiegen nur 3.216 Gramm. Die Frühgeburtlichkeit mit allen Folgen ist bei Raucherinnen bekanntermaßen viel häufiger anzutreffen. Insgesamt drei krebserregende Substanzen Karzinogene, die im Tabakrauch enthalten sind, haben die Wissenschaftler auch im Blut ungeborener Kinder nachgewiesen. Etwaige Folgen - z.B. für Krebserkrankungen im Kindesalter - sind bisher noch nicht abzusehen. Neuere Studien zeigen aber bei Kindern von Raucherinnen eine gehäufte Rate an Leukämie im Kindesalter. Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft geraucht haben, zeigen häufiger Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen. Wenn es nicht sofort mit dem Aufhören klappt, sollte sicher die Anzahl deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ist die Beratung beim Hausarzt über Möglichkeiten der Nikotinentwöhnung - auch in der Schwangerschaft - anzuraten. Viele Krankenkassen bieten hier Raucherentwöhnungskurse an. Nehmen Sie dieses Angebot an. Nikotinpflaster sollten in der Schwangerschaft nicht angewandt werden. Nachgedacht werden kann aber sicher über Hypnose oder Akupunktur zur Entwöhnung. Von anerkannten Anbietern z. B. Suchtberatungsstellen werden auch Gruppenprogramme zur Tabakentwöhnung angeboten. a.Deutsches Krebsforschungszentrum Telefonische Beratung: Das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums www.dkfz.de Tel.: 06221 / 42 42 00 www.rauchertelefon.de Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr b.Info- und Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de Montag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr 4. Sehr hilfreiche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter den folgenden Adressen: http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Passivrauchen_Band2_4_Auflage.pdf http://www.bfr.bund.de/cm/207/rauchen.pdf VB
Mitglied inaktiv
ich denke mal wenn das ein einmalger ausrutscher war wird es schon keine großen konzequenzen haben.obwohl eine schatel shcon sehr viel ist.aber du solltest es auch bei dem einen ausrutscher belassen.halte dir immer vor augen wie dein kind sein könnte wenn du weiter rauchen würdest.(asthma,zu klein,hyperaktiv,schreikind.......) auch muss ich sagen das das von dir keine ausrede ist...treffen mit alten freunden usw. naja hoffe du hast was draus gelernt und hast trotzdem eine RAUCHFREIE schwangerschaft
Mitglied inaktiv
Hi also ich finde das absolut verantwortungslos. Ein Treffen unter Freunden darf da keine Ausrede sein. Wenn einer die Brücke runterspringt, dann hinterher oder was? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Herz deswegen aufhört zu schlagen, aber bei einer ganzen Schachtel pro Tag und das, obwohl Du eigentlich Nichtraucher bist, kann das evtl. andere Folgen für Dein Baby haben, gerade in so einem frühen Stadium der Schwangerschaft. Ich hoffe, und bete für Dich dass Deinem Baby nix passiert ist, ich an Deiner Stelle wüsste echt nicht wie ich mir das ansonsten jemals verzeihen würde. Verständnislose Grüße Kathi
Mitglied inaktiv
Ich kann sowas garnicht nachvollziehen. Eine gaaaanze Schachtel is doch absolut bescheurt!!!!!!!!!!!!!!!! Entschuldige, aber ich finde das so etwas das Letzte ist. Und dann noch jammern.... das sind die richtigen. Erwartest doch kein Mitleid oder? Und jaaaaaaaaaaaaaaaaaa, es kann dem armen Baby geschad et haben. Logisch oder? Viel Glück für dich und dein Baby.
Mitglied inaktiv
Jede (!!!!) Zigarette schadet. Auch nur eine einzige.
Mitglied inaktiv
Also immer mal langsam, das es nicht gerade vorteilhaft ist jawohl logisch. Aber hier gleich so das Mädel anzuprangern ist auch nicht das wahre. Andere rauchen täglich eine Schachtel und das bis zur Entbindung. Was nicht heißt, dass das gut ist, aber zeigt, das Rauchen nicht automatisch und pauschal Schaden zufügt. Ich denke da es bei dir eine einmalige Sache war brauchst du dir da nicht solche großen Sorgen machen, allerdings würde ich wirklich dafür sorgen, dass es nicht wieder vorkommt.