Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, danke Ihnen erst mal für die Beantwortung der 1.Frage zum Thema der B-Streptokokken. Nun, da ich mich ja schon so viel mit dem Thema auseinandergesetzt habe, zum einen hier im Forum viel darüber gelesen habe (vielleicht schon zuviel??), bin ich sehr verunsichert, was eine normale Entbindung angeht. Es hat wohl schon einige Fälle gegeben, bei denen diese antibiotische Behandlung während der Geburt nichts gebracht hat und es dem Kind dementsprechend schlecht ging. Das macht mir natürlich große Angst und ich spiele daher mit dem Gedanken, mein Kind gar nicht erst dieser möglichen Gefahr auszusetzen, sondern evtl. einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Ich möchte mich diesbezüglich gründlichst informieren. Von daher werde ich kommende Woche auch mal mit einer Kinderärztin meines Vertrauens sprechen, natürlich auch bei der nächsten VU (nächste Woche Dienstag)mit meinem FA und auch Ihre Meinung zu diesem Thema ist mir sehr wichtig. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie nochmals zu diesem Thema Stellung nehmen würden! LG Michèlle & Kimmy inside :-)
liebe Michèlle, weder nach meiner Meinung, noch nach der der offiziellen Gremien stellt eine solche Besiedlung der Scheide eine Indikation für einen Kaiserschnitt dar. VB
Mitglied inaktiv
Vielen Dank erst mal noch für Ihre Antwort. Dies hat mir jetzt schon wieder etwas Hoffnung gegeben für eine normale Entbindung. Dennoch macht man sich halt Sorgen, grade weil man sooo viel darüber liest. Wie ist es denn dann aus Ihrer Erfahrung als Arzt so, Sie haben doch tag täglich mit Schwangeren Frauen zu tun und sicher auch mit vielen die das gleiche Problem haben. Könnte man da in etwa eine Statistik erstellen, bei wievielen Frauen wirklich etwas "schief" gelaufen ist und bei wievielen es gut gegangen ist? Das wäre noch etwas was mich interessieren würde. Oder sehen Sie auch die Gefahr für das Baby als seeeehr gering an? Bin schon sehr auf Ihre Antwort gespannt! LG Michèlle & Kimmy inside :-)
liebe Michelle, sicher werden bei sehr vielen (etwa 30%) Schwangeren diese Keime nachgewiesen, ohne, dass sich dieses auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene auswirkt. Insofern sollte die Schwangere beruhigt sein, wenn die Keime erkannt werden, sie beschwerdefrei ist und dannn zur Prophylaxe eine Antibiotikagabe vor der Geburt erfolgt. VB
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