Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Folgen sehr lang hoher BZ-Werte in Frühschwangerschaft?

Frage: Folgen sehr lang hoher BZ-Werte in Frühschwangerschaft?

icheinfachmama

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Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ich wende mich heute an Sie da ich sehr verzweifelt bin und mir mein Gynäkologe keine klare Antwort geben kann. Ich habe einen Diabetes mellitus Typ 1 und eine Hashimotothyreoiditis. Derzeit bin ich in der 7. Ssw. Am Montag konnte man im Ultraschall eine Fruchthöhle mit kleinem Dottersack erkennen. Die Ssw ist sicher da ich mit Ovulationstest gearbeitet habe und auch eine Nidationsblutung auftrat Leider bekomme ich seit nunmehr 3 Wochen meinen BZ nicht unter Kontrolle. Dieser ist täglich für mindestens 14 Stunden im Bereich über 10 mmmol. Egal was ich tu, es wird nicht besser (ich ernähre mich von viel Obst und Gemüse und mitlerweile esse ich auch nur selten um den BZ nicht weiter anzustoßen). Ich weiß, dass das katastrophal für den Embryo ist. Mein Mann und ich haben Sorge vor Schäden am Gehirn und an den Organen des Kindes. Darum nun meine Frage: KANN das Kind überhaupt noch gesund zur Welt kommen? Mitlerweile tragen wir uns mit dem schweren Gedanken die Schwangerschaft medizinisch indiziert abbrechen zu lassen, da wir es unserem Kind nicht zumuten wollen leiden zu müssen. Diabetologisch werde ich betreut, da beißt man sich auch leicht die Zähne aus. Mir geht es bei meiner Frage ausschließlich um den zu erwartenden Zustand des Kindes. Ich hoffe auf Ihre Hilfe und bedanke mich im Vorraus sehr. Mit freundlichen Grüßen icheinfachmama


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, 1. die optimale Einstellung des Blutzuckers hat in der Situation natürlich enorme Bedeutung 2. so kann es dann auch mal sein, dass sich dieses in einer Schwangerschaft als sehr schwierig darstellt. Wenn wir in dem Fall derartig große Abweichungen finden, werden wir immer dazu raten, die Schwangere in einem Perinatalzentrum vorzustellen und stationär aufzunehmen, um dort zu einer Regulierung des Blutzuckers zu führen. Das wird unter ambulanten Bedingungen fast nie möglich sein. 3. selbstverständlich können länger anhaltende Abweichungen zur Beeinträchtigung der Entwicklung führen, jedoch gibt es hier keinen Automatismus. Umso wichtiger wird dann auch mindestens der umfassende Ultraschall durch einen ausgewiesenen Experten sein. Herzliche Grüße VB


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