Mitglied inaktiv
Hallo! Ich bin 28 Jahre alt und mit meinem dritten Kind Ende der 35.SSW. schwanger. Dieses Kind war nicht geplant. Ich hatte und habe sehr große Probleme damit mich mit dieser Schwangerschaft abzufinden. Vor ca. 8 Jahre litt ich unter einer sehr schweren Magersucht die ich eigentlich überwunden hatte. Jetzt wo ich wieder enormen psychischen Stress ausgesetzt bin, falle ich allerdings wieder in alte Verhaltensmuster dieser Essstörung zurück. Ich esse nur sehr wenig. Max. 500 Kalorien am Tag. Außerdem ernähre ich mich fettfrei, d.h. ich nehme max. 3 Gramm Fett zu mir. Manchmal esse ich mehrere Tage überhaupt nichts. Am Anfang der Schwangerschaft habe ich mich normal ernährt. Nur in den letzten 8 Wochen ist mein Essverhalten so extrem geworden. Nun meine Frage. Welche Auswirkungen hat dieses Essverhalten nun auf mein Kind? Was kann passieren? Und noch eine zweite Frage. Mein Kind liegt in Steißlage. Ich habe gehört, das bei Frauen, die schon Kinder bekommen habe, das kindliche Köpfchen gar nicht oder erst ein paar Stunden vor der Geburt fest ins Becken rutscht. Was passiert, wenn ich jetzt einen Blasensprung bekäme? Kann es zum Nabelschnurvorfall kommen? Wie soll ich mich dann verhalten? Liebe Grüße, Seestern
hallo, 1. leider schaffen es nicht alle Frauen, während der Schwangerschaft ihre Essstörung komplett abzulegen. Deshalb kann man bei diesen Frauen auch häufiger Kinder sehen, die mit einem deutlichen Untergewicht zur Welt kommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Frühgeburt, eines verstärkten Erbrechens und einer Depression im Wochenbett ist bei Frauen größer, die es nicht geschafft haben, ihre Essstörung während der Schwangerschaft abzulegen. Insofern sollte schon bei der Planung; auch unter Berücksichtigung der Erkrankung zusammen mit Therapeuten und behandelndem Frauenarzt oder Frauenärztin darüber gesprochen werden, ob man die Situation bei der Frau für stabil genug hält, einer Schwangerschaft zustimmmen zu können, oder ob man hiervon eher abraten sollte. In einer laufenden Schwangerschaft, bei der es, wie in Ihrem Fall zum Rückfall kommt, rate ich Ihnen in jedem Fall, sich hier um eine intensive Mitbetreuung durch einen Therapeuten/Therapeutin zu bemühen. Ganz sicher wird Ihnen hierbei Ihre Frauenärztin/Frauenarzt helfen, um den Verlauf der Schwangerschaft und das Gedeihen des Kindes optimal zu gestalten. Weitere Informationen und Hilfestellungen gibt es im Internet unter den Adressen. www.hungrig-online.de http://www.bzga-essstoerungen.de/ VB
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