Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Bitte ernst nehmen :o(

Frage: Bitte ernst nehmen :o(

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Herr Bluni ich will mich nicht zum affen machen oder so.;o( ..aber ich habe tieeeerische brustschmerzen. Eigentlich schoon ewig (hatte vor 3 monaten auch eine mammographie deswegen) Der arzt meinte damals das alles ok ist es evtl. hormonabhängig ist so kurz VOR der periode. Damals hatte ich eine spirale und KEINE periode. Er meinte das der körper dennoch irgendwas produziert vor/nach dem eisprung... So nun sollte am 26/28 meine periode NICHT kommen. Aber seit drei tagen tut die brust weh SEHR WEH es fühlt sich an wie ein BRENNEN und ganz heiss und schwer wie muskelkater..da das nach der spirale nun meine 2 periode wäre kann ich das nicht einschätzen :o( ist das ein normaler pre-mens. schmerz=? Im Prinzip fühl ich mich schon seit einer woche recht schwanger...aber als realistischer mensch weis ich das das nach einer woche unmöglich ist. ABER DIESE BRUSTSCHMERZEN???? Wenn mammog. normal ausfällt und es hormonbedingt ist hab ich dann ein zuviel/zuwenig?? Was könnte ich da machen?? Komm mir ehrlich gesagt doof vor meinem arzt schon wieder von brustschmerzen zu erzählen... Aber kann es sein das eine mammographie etwas übersieht??? Bzw. Hormone nach dem eisprung tatsächlich solche brustspannungen verursachen?? Hatte weder bei meiner ersten schwangerschaft und auch nicht vor meiner menstr. jemals solche starke wehwechen Vielen dank im voraus Gruss Tina


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

Beitrag melden

hallo, sofern organische Ursachen seitens der Brust, hormonelle Störungen der Hirnanhangsdrüse/Schilddrüse und eine Schwangerschaft vom Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort ausgeschlossen wurden, sind bei zyklusabhängigen Brustbeschwerden häufig hormonelle Schwankungen, die man nicht unbedingt nachweisen kann, die Ursache. Auch kommen Beschwerden aus dem Bereich der Wirbelsäule in Frage, die Beschwerden in der Brust verursachen können. Dann sind diese aber meist nicht zyklusabhängig. Auch können diese Beschwerden im Rahmen des prämenstruellen Syndroms (PMS)auftreten. Das prämenstruelle Syndrom (PMS) wird definiert als regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden. Das PMS tritt in milder Form bei etwa jeder vierten Frau auf, eine behandlungsbedürftige Ausprägung wird bei etwa 5% aller Frauen angenommen. Die Erstmanifestation ist meist ab dem 3.Lebensjahrzehnt. Die Symptome sind außerordentlich vielfältig, wobei im Vordergrund Mastodynie (Brustbeschwerden), Beschwerden im Bauch mit Völlegefühl, Übelkeit und Aufgetriebensein, Ödeme, Kopfschmerzen, Depressionen, Angstzustände, Konzentrationsschwierigkeiten, Libidoveränderungen und abnormes Essverhalten stehen. Diese kurze Auflistung ist aber nicht vollständig, da bei 350 Studien annähernd 200 (!) verschiedene Symptome genannt wurden. Ohne hier jetzt ins Detail zu gehen (Sie können in einer der Suchmaschinen hierzu reichlich Informationen finden), scheinen regelmäßige körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung mit Aufnahme ungesättigter Fettsäuren einen günstigen Einfluss auszuüben. Darüber hinaus: Pflanzliche Präparate mit Auszügen aus Mönchspfefferfrüchten (Agnus castus) Ovulationshemmer (bspw. die Pille) Stimmungsaufhellende Präparate (Antidepressiva) Vitamin B6 VB


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.