Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bruni, liebe Mitleser ich bin heute 16+0, letzte Woche musste ich zum Arzt, weil ich ein starkes Jucken im Intimbereich und ein ein starkes druckgefühl in der Scheide hatte. Mein Frauenarzt war und ist leider im Urlaub, ich hatte die Vertretung angerufen, diese hatte es aber nicht wirklich interessiert und mir keinen Termin angeboten. Also bin ich zur Schwangerenambulanz, die Ärztin sagte mir, dass mein Portio schon etwas vorne liegen würde und dies auf eine Frühgeburt hinweisen würde. Ausserdem sei das Baby mit 12,5 cm von Kopf bis Fuss etwas kleiner, ansonsten sei aber alles okay. Seit gestern verhärtet sich der Bauch desöfteren. Dazu muss ich mich noch nichtmal wirklich anstrengen, vorhin sogar nur als ich vom EG kurz vor die Tür gegangen bin ;( Arbeiten ist momentan unmöglich Ist das alles so normal? Ich könnte gerade nur weinen, ich habe wirklich Angst. Mein Frauenarzt ist bis Montag noch im Urlaub... Danke für die Antwort!!!! LG Jasmin
Liebe Jasmin, sprechen Sie bei solchen Beschwerden zunächst immer mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt. Es ist sicher so, dass jede Schwangerschaft für sich genommen, völlig unterschiedlich verlaufen kann, mit völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Dazu kann gehören, dass ab dem 5./6. Schwangerschaftsmonat schon mal leichte Kontraktionen - ein Zusammenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches - eintreten können. Diese können u.a. infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden, aber auch durch zuviel Stress oder Überanstrengung. Dieses sind aber nicht zwangsläufig vorzeitige Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Um hier auszuschließen, dass diesen Kontraktionen nicht doch eine klinische Bedeutung im Sinne vorzeitiger Wehen zukommt, ist es empfehlenswert die behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt zu informieren und hier abzustimmen, ob eine Untersuchung sinnvoll und notwendig ist. Wichtig ist es, hier immer den Gesamtzusammenhang zu sehen: Sehr hilfreich ist es, wenn Ihre Frauenärztin/Frauenarzt im Wehenschreiber sehen kann, ob wirklich keine Wehen vorliegen. Aber auch können bakterielle Entzündungen im Bereich der Scheide richtungweisend sein. Eine solche Entzündung mit Bakterien kann hier der Auslöser sein. Besonders bedeutsam ist, inwiefern sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine bedeutende Verkürzung des Gebärmutterhalses, ggf. verbunden mit einer Trichterbildung finden und was der Tastbefund von Muttermund und Gebärmutterhals ergibt. In einigen Fällen hilft bei "harmlosen Kontraktionen" die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter. In anderen Fällen reichen diese Maßnahmen alleine aber nicht aus. Manchmal ist dann auch eine stationäre Behandlung notwendig. Wie hier für Ihre persönliche Situation das sinnvollste Vorgehen aussehen sollte, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung beurteilen. Gegebenenfalls wird hier zur Entscheidungsfindung auch die Klinik mit einbezogen. VB
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