Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Angst Baby zu verlieren

Frage: Angst Baby zu verlieren

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Hallo zusammen,weiß seit 22.5. dass ich scshwanger bin laut Test beim FA. Für US war es noch zu früh.Dürfte jetzt in der 6 SSW sein,hab erst am 20.6. US-Termin, da mein FA momentan in Urlaub ist. Jetzt hab ich es heut voller Freude meinem Chef u Kolleginnen gesagt, dass ich schwanger bin und alle waren eher zurückhaltend als sie hörten, dass es erst die 6 Woche ist. Die meinten:"warte lieber ab, nicht dass es abgeht" , " ist doch noch gar nicht sicher, das sagt man doch nicht vor der 12.Woche". Bin völlig depri, weil ich mich so freute u jetzt echt Angst hab mein Baby könnte verloren gehen. Wie groß ist denn die wahrscheinlichkeit, dass dies passiert. Bin 27Jahre, hat sofort geklappt, hab keine gesundh. Probleme. Soll ich zu einem anderen FA gehen u schauen lassen, bis meiner vom Urlaub zurück ist. Hab nämlich auch nur Überlkeit und Müdigkeit aber kein Brustziehen oder Erbrechen. Hilfe, bin etwas in Angst. Kann mir da jemand seine Erfahrung berichten? Danke im vorraus


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Deljia, hier sollten Sie sich bestimmt nicht verunsichern lassen. Die Wahrscheinlichkeit eines positiven Verlaufes nach einer Fehlgeburt liegt aber bei etwa 85-90%! Nach der vollendeten 6. SSW ist das Fehlgeburtsrisiko so in etwa bei 12% und nach der vollendeten 12. SSW nur noch bei etwa 4%. Bei unauffälligem Verlauf der Schwangerschaft kann die Frau deshalb beruhigt sein und sollte bei etwaigen Ängsten mit ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin zu sprechen, der/die ihr diese dann sicher nehmen kann. man sollte die Schwangere natürlich davon in Kenntnis setzen, dass die Schwangerschaften erstens individuell völlig unterschiedlich verlaufen können, mit zum Teil völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Und so kann auch die Anwesenheit/das Fehlen und oder Intensität der typischen Schwangerschaftssymptome und schwangerschaftstypischer Beschwerden variieren. Dieses Phänomen hat aber nur selten eine klinische Bedeutung für den aktuellen Zustand der Schwangerschaft. Insofern kann die Schwangere bei bisher unauffälligen Untersuchungsbefunden meist beruhigt sein. VB


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