Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich habe eine Frage die mich schon länger quält. In der 29 SSW habe ich meinen letzten US bekommen und bin jetzt in der 33 SSW. Mit der Zeit wird man immer hibbeliger und unruhiger das mit dem Kind etwas sein könnte, was man gar nicht mehr sehen kann. Wie könnte der Arzt jetzt ohne US feststellen das die Plazenta verkalkt ist und das Kind nicht mehr ausreichend versorgt wird? Kann das der Arzt per CTG feststellen? Und was wär wenn nicht mehr genügend Fruchtwasser vorhanden ist? Wie findet man sowas ohne US heraus? Ich habe schon viel in den Foren hier gelesen das sie Kinder in der 39.41 SSW verloren haben weil das Kind nicht mehr richtig versorgt wurde...hätte man das Kind frühzeitig gehohlt hätten sie sicher eine gute Überlebenschance gehabt...wie kann man dem also vorbeugen ohne US? Oder sollte man die kosten auf sich nehmen und zusätzliche US machen lassen? Wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort... LG HEike
liebe Heike, diese "Ungewißheit" besteht leider für alle Schwangeren während der Zeit, in der nicht untersucht wird und diese Restunsicherheit wird sich nicht vermeiden lassen. Es gibt keine konkreten subjektiven Hinweise mal von Blutungen und vorzeitige Wehen abgesehen, die einem zeigen, dass es dem Kind nicht gut geht. Hier sollte die Schwangere sich auf die Untersuchungsbefunde verlassen und davon ausgehen, dass wenn sie in Ordnung sind, es dem Kind wohl auch in dem folgenden Intervall gut gehen wird. Sofern der Wunsch da ist, einen zusätzlichen Ultraschall durchführen zu lassen, spricht nichts dagegen, diesem Wunsch nachzugeben. VB