Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Bluni, ich war heute bei meinem Frauenarzt und wurde dort gewogen. Seit der letzten Gewichtskontrolle sind 3 Wochen und 3 Tage vegangen. Nun hat der Arzt festgestellt, dass ich seit dieser Zeit 8 Kilo zugenommen haben. Er meinte nur, ich soll mein Körper mit Brennesseltee entwässern. Aber ich mache mir schon große Sorgen. Zwar sind meine Füße und Beine angschwollen, doch 8 Kilo kann ich mir kaum vorstellen. Zwar hat meine Kleine 1 Kilo zugenommen aber das eklärt ja immer noch keine 8 Kilo!!! Meine weiteren Untersuchungen waren soweit in Ordnung, Doppler OK, CTG OK, Urin OK, Blutdruck war erhöht, habe als höchst Wert 160/100, doch das nie lange und dann so im Durchschnitt 150/90 und meine besten Werte dann 140/80. Das schwankt immer etwas aber der Arzt meinte es wäre noch in Ordnung. Meine Fragen zu meinem Problem: 1) Kann so eine starke Gewichtszunahme normal sein? 2) Was kann ich daran ändern, wenn es Wassereinlagerungen sind? Soll ich dann weniger Trinken, tinke manchmal am Tag und in der Nacht 5-6Liter, doch jetzt trau ich mich nicht mehr viel zu trinken. 3) Habe in letzter Zeit Probleme, dass ich nicht richtig Wasser lassen kann. Da immer nur etwas Urin kommt und dann mal wieder normal. Auch habe ich manchmal so Momente in denen mir ganz heiß am Kopf wird, einen Schwindelgefühl habe auch habe ich dan das Gefühl als würde in mir alles zusammen Gedrückt werden. In diesen Momenten ist der Blutdruck auch mal ganz normal. Weiß ehrlich nicht genau was ich tun soll und mache mir GROßE Sorgen. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antworten Mit freundlichen Grüßen Daniela K. 35SSW
liebe Daniela, 1. die empfohlene Gewichtszunahme in der Schwangerschaft richtet sich vor allem nach dem Body-Mass-Index (=BMI=Körpergewicht geteilt durch (Länge in Metern zum Quadrat) ) der Schwangeren vor Beginn der Schwangerschaft. Denn dieser gibt am besten Auskunft über die individuelle Gewichtssituation: Wenn er in etwa bei 25 liegt, würde man von Normgewicht sprechen. Ist er 19 und kleiner, liegt ein Untergewicht vor. BMI (kg/m2) vor der Schwangerschaft und empfohlene Gesamtzunahme(kg): niedrig (kleiner 19)) 12,5-18 normal (19-25) 11,5-16 hoch (größer 26) 7-11,5 Der Zeitpunkt dieser Gewichtszunahme, kann schon mal variieren. Erfahrungsgemäß findet diese aber meist nicht vor dem 2. Schwangerschaftsdrittel statt. Nimmt die Schwangere weniger zu ist dieses zunächst nicht zu beanstanden. Aber, auch ein Untergewicht kann mit Schwierigkeiten für das Entstehen einer Schwangerschaft und Problemen im Schwangerschaftsverlauf verbunden sein. Deshalb sollte die Schwangere nicht kontinuierlich Gewicht verlieren – von dem ein oder anderen Kilo zwischendurch oder zu Beginn der Schwangerschaft mal abgesehen. Welche Probleme können sich nun bei der Schwangeren, dem Kind und dem Schwangerschaftsverlauf eventuell ergeben, wenn ein Übergewicht vorliegt? Wenn es deutlich mehr ist, dann zeigen Untersuchungen, dass sich mehr Risiken hinsichtlich schwangerschaftsspezifischer Erkrankungen wie Gestose, Diabetes und Problemen unter der Geburt ergeben können. Zeigt sich bei der Schwangeren ein Übergewicht, sollte man ihr empfehlen, sich hinsichtlich der Gewichtszunahme an die oben gemachten Angaben zu orientieren. Sie sollte allerdings nicht gezielt Gewicht verlieren oder gar Diäten durchführen. 2. es wird angenommen, dass die Ödeme Ausdruck einer gestörten Nierenfunktion sind, in deren Folge es zur Ansammlung von Natrium kommt und somit zur Wassereinlagerung im Gewebe außerhalb der Zellen, was dann zur Gewichtszunahme führt. Wenn kein erhöhter Bluthochdruck oder eine Eiweißausscheidung vorliegen, dann stellen die alleinigen Oedeme keinen Risikofaktor dar. Die Beine sollten möglichst -wenn möglich - häufig hochgelagert werden. Wechselduschen und Schwimmen sind hier sicher sinnvoll, da durch den hydrostatischen Druck des Wassers die Ödeme zurückgedrängt werden können. Die Erfahrungen haben gezeigt, daß eine gute, ausgewogene Ernährung mit eiweißreicher, kalorienreicher und keineswegs salzarmer Kost, einen positiven Einfluß auf den Verlauf der Schwangerschaft hat und das Auftreten einer Gestose in vielen Fällen zu verhindern oder zu lindern hilft. Selbst bei schon bestehenden Beschwerden, vor allem Ödemen, können diese erheblich gemindert werden. Nicht unerwähnt bleiben, sollten Möglichkeiten der Akupunktur, mit der man diese Oedeme sehr effektiv behandeln kann. Die bisher übliche Behandlung mit Reis-/Obsttagen, salzarmer und flüssigkeitsreduzierter Kost sollte von jeder werdenden Mutter strikt abgelehnt werden, da sie nicht hilft und die Erkrankung sogar noch verschlimmern kann. Entwässerungsmittel dürfen schon seit 1986 nicht mehr eingesetzt werden, auch pflanzliche Entwässerungsmittel, wie zum Beispiel Brennesseltee usw., sollten nicht statt dessen benutzt werden. Dem genannten Blutdruckproblem sollte sicher nachgegangen werden, da dieses in Kombination mit ausgeprägtem Oedemen sicher ein Hinweis auf eine GEstose sein kann! 3. Die Beschweren beim Wasserlassen können u.a. auch mal auf eine Harnwegsinfektion zurückzuführen sein, wenn es nicht alleine durch die anatomischen Veränderungen der Schwangerschaft zu erklären ist. VB
Mitglied inaktiv
hi, also der größte fehler den du machen kannst ist weniger trinken, blooooooos nicht, sicher weißt du schon wo du entbinden willst, frag mal in dem krankenhaus nach ob sie akupunktur anbieten, hilft sehr gut gegen wassereinlagerungen, hat bei mir auch super geholfen, fals du eine hebamme hast kannst du auch diese fragen also diese akupunktur ist echt empfehlenswert :)